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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Schwermetalle und andere Elemente

"Elemente" ist eine Sammelbezeichnung für chemische Elemente, die aus Atomen gleicher Ordnungszahl bestehen und mit anderen Stoffen chemische Verbindungen bilden. "Schwermetalle" ist eine Bezeichnung für eine Gruppe von Metallen mit einer spezifischen Dichte ab 3,5 bis 5,0. Bekannte Schwermetalle sind z. B. Gold, Silber, Wolfram oder Zink. Im allgemeinen Verständnis gehören auch die für Mensch, Tier und Pflanze unentbehrlichen (=essenziellen) Spurenelemente wie Eisen, Kobalt, Nickel, Mangan, Kupfer und Molybdän zu den Schwermetallen. Auch Elemente mit toxischen Eigenschaften wie Quecksilber, Cadmium oder Blei zählen zur Gruppe der Schwermetalle, ebenso die radioaktiven Nuklide, z. B. Thorium und Uran.

Umgangssprachlich ist "Schwermetalle" ein gängiger Begriff. Mit der Kopplung an das spezifische Gewicht ist allerdings der Begriff Schwermetalle wissenschaftlich nicht mehr akzeptiert und es wird besser von Elementen, im Sinne chemischer Elemente, gesprochen.