Gesundheitsregionenplus

Mit dem Konzept Gesundheitsregionenplus will das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege seit 2015 die medizinische Versorgung und Prävention im Freistaat weiter verbessern. Die regionalen Netzwerke sollen auf kommunaler Ebene zur Gesundheit der Bevölkerung beitragen. Der Freistaat unterstützt die Gesundheitsregionenplus durch Beratung und Fördermittel.

 


In den Landkreisen und kreisfreien Städten Bayerns stößt das Förderprogramm Gesundheitsregionenplus weiterhin auf großes Interesse. Seit 2015 werden bisher 50 Gesundheitsregionenplus, bestehend aus 64 Landkreisen und kreisfreien Städten, gefördert.

Ziel und Aufgaben

Die oberste Zielsetzung der Gesundheitsregionenplus ist es, den Gesundheitszustand der Bevölkerung, gerade auch im Hinblick auf die gesundheitliche Chancengleichheit, zu verbessern und die gesundheitsbezogene Lebensqualität zu erhöhen.
Als ein fachlich kompetentes Netzwerk regionaler Akteure des Gesundheitswesens bemühen sich die Gesundheitsregionenplus um die Optimierung der regionalen Gesundheitsvorsorge und -versorgung in Bayern. Bestehend aus einem Gesundheitsforum mit Management- und Steuerungsaufgaben, themenbezogenen Arbeitsgruppen und einer koordinierenden Geschäftsstelle, sollen sich die Gesundheitsregionenplus vorrangig den Handlungsfeldern Gesundheitsförderung und Prävention sowie der Gesundheitsversorgung widmen.

Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung

Der Antrag für die komplette Laufzeit ist einmalig mit dem Formblatt nach Muster 1a zu Art. 44 BayHO (Formblatt_BayHO) (doc, 155 KB) beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit einzureichen.

Dem Antrag ist beizufügen:

  • eine Beschreibung (doc, 70 KB) der (zu gründenden) Gesundheitsregionplus,
  • der Beschluss der zuständigen Gremien der Gebietskörperschaft(en), eine Gesundheitsregionplus zu bilden, diese nach den im Konzept dargestellten Grundsätzen zu organisieren und sich den Haupthandlungsfeldern "Gesundheitsförderung und Prävention“ und "Gesundheitsversorgung“ zu widmen,
  • ein Kosten-und Finanzierungsplan (doc, 22 KB),
  • ein Umsetzungsplan (doc, 20 KB), der die für das erste Jahr vorgesehenen Maßnahmen darstellt.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist Bewilligungsbehörde.

Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus

Im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Sachgebiet GE 6, ist eine Fachliche Leitstelle zur Beratung und Unterstützung von Gesundheitsregionenplus eingerichtet worden. Aufgabe dieser Stelle ist es, die Entwicklung der Gesundheitsregionenplus auf Basis von Praxiserfahrungen und theoretischen Grundlagen zu begleiten und sie fachlich zu beraten. Außerdem werden die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und der Wissenstransfer zwischen den Gesundheitsregionenplus sowie zwischen Land und Kommunen sichergestellt. Die Evaluation der Gesundheitsregionenplus und ihrer Projekte wird von der Fachlichen Leitstelle angeleitet und unterstützt. Bei Fragestellungen zur ärztlichen Versorgung arbeitet die Fachliche Leitstelle eng mit dem Kommunalbüro für ärztliche Versorgung

zum Kommunalbüro für ärztliche Versorgung

Kontakt zur Fachlichen Leitstelle

Malte Bödeker (Leiter der Fachlichen Leitstelle)
Dr. Till Beiwinkel
Wiebke Robl
Dr. Winfried Teschauer
Leitstelle Gesundheitsregionenplus
Bayerisches Landesamt
für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Sachgebiet GE 6: Bayerische Gesundheitsagentur, Gesundheitsversorgung
Schweinauer Hauptstr. 80, 90441 Nürnberg
Telefon 09131 6808-2917
Telefax: 09131 6808-2905
E-Mail: gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de

Kontakt für zuwendungsrechtliche Belange

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Sachgebiet K1
– Gesundheitsregionenplus –
Münchner Straße 5, 97688 Bad Kissingen
Telefon: 09131 6808-2404
Telefax: 09131 6808-7209
E-Mail: Zuwendungsrecht@lgl.bayern.de