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  • Titandioxid

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    Titandioxid ist eine Sauerstoff-Verbindung des Metalls Titan. Sehr kleine Teilchen des Titandioxids werden als Nano-Titandioxid bezeichnet. Von Nanopartikeln spricht man, wenn die Partikelgröße in mindestens einer Dimension zwischen 1 und 100 Nanometer liegt.
    Wegen seines guten Deckvermögens wird der Stoff auch als Titanweiß bezeichnet. Dieses Charakteristikum wird in der Lebensmittelindustrie und bei der Herstellung von Arzneimitteln genutzt. So dient beispielsweise Titandioxid in vielen Arzneimittel als Hilfsmittel zum Aufhellen eines Präparates oder zur Unterstützung der Färbung von Überzügen.

    Titandioxid in der Ernährung

    Titandioxid ist ein zugelassener, kennzeichnungspflichtiger Lebensmittelfarbstoff. Es wird auch als E 171 oder CI Pigment White 6 bezeichnet und findet sich in vielen Lebensmitteln wie z.B. fermentierten Milchprodukten, essbarer Käserinde, Speiseeis oder Kaugummis. Laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beträgt die durchschnittliche tägliche Aufnahme von Titandioxid europaweit bei Erwachsenen schätzungsweise zwischen 0,6 bis 6,8 mg/kg Körpergewicht sowie bei Kleinkindern zwischen 1,2 bis 9,2 mg/kg Körpergewicht. Der Anteil von Nano-Titanoxid an der täglichen Gesamtaufnahme beträgt nur etwa 2%.

    Titandioxid- Wirkungen auf die menschliche Gesundheit

    Titandioxid - auch in Nanopartikelform - wird in der Regel schlecht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Der Großteil des im Darm angebotenen Stoffs über den Stuhl wird unverändert ausgeschieden. Die EFSA sieht für die Aufnahme von Titandioxid über den Magen-Darm-Trakt kein Krebsrisiko für den Menschen. Bei Tieren wurden nach Langzeitaufnahme von Titandioxid über das Futter keine bösartigen Geschwülste sowie keine anderen schädlichen Wirkungen, selbst bei hohen Dosierungen, entdeckt. In 2018 stellte die EFSA erneut fest, dass bei der üblichen Praxis der Verwendung Titandioxid als Lebensmittelfarbstoff ohne nennenswertes Risiko eingesetzt werden kann, obwohl noch Klärungsbedarf zu einzelnen schädlichen Wirkungen des Titandioxids besteht und auch Untersuchungsergebnisse zu schädlichen Wirkungen von Nano-Titandioxid veröffentlicht wurden. Gleichzeitig gilt Titandioxid jedoch bei Aufnahme über die Lunge als krebserzeugender Stoff am Arbeitsplatz.

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    Allgemeine Informationen zum Thema

    Untersuchungsergebnisse zu Titandioxid in Lebensmitteln

    2009