Lebensbaumlogo: Geschäftsbereich lebensministerium.bayern.de

Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Symposium „Klimawandel und Gesundheit“.

Erste Zeichen des Klimawandels wie z. B. ein allgemeiner Temperaturanstieg oder eine Zunahme von Starkniederschlägen sind bereits zu beobachten. Dies hat auch Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Die genauen Zusammenhänge von Klimawandel und Gesundheit müssen jedoch noch erforscht und entsprechende Klimaanpassungsstrategien entwickelt werden. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das LGL am Donnerstag, 12. Juli 2018 die Fachtagung Klimawandel und Gesundheit. Fachpublikum und interessierte Verbraucher erfahren dort z. B. mehr über das elektronische Polleninformationssystem oder können sich über das das Verbundprojekt Klimawandel und Gesundheit informieren.

Weitere Informationen zum Thema Fipronil:

Fipronil: Informationen aus Niedersachsen

Niedersachsen hat Bayern informiert, dass mit Fipronil belastete Eier auch nach Bayern geliefert wurden. Nach diesen Informationen gehört Bayern zu sechs betroffenen Bundesländern. Die Eier haben die Printnummer 0-NL-4031002 (vgl. Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: Fipronil-Eier). Eine Gesundheitsgefahr besteht nach den Untersuchungsergebnissen aus Niedersachsen nicht. Weitere Ermittlungen durch die Behörden laufen. Eine Rücknahme der betroffenen Eier wurde angeordnet und wird behördlich überwacht.
Darüber hinaus sind mit Fipronil belastete Eier (Prüfnummer 1-NL- 4050502) aus einem konventionellen niederländischen Betrieb nach Nordrhein-Westfalen gelangt. Die gemessenen Fipronilgehalte sind ebenfalls nicht mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Die Eier wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht nach Bayern vertrieben. (vgl. Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen)

Weitere Informationen zum Thema Fipronil:

Perfluorierte Chemikalien (PFC) – Infoline an Landesämtern gestartet

Perfluorierte Chemikalien (PFC), darunter PFOA, lassen sich an einzelnen Standorten in Bayern nachweisen, so z. B. im Raum Gendorf/Altötting. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) bieten daher eine gemeinsame Infoline für Fragen zu PFC an. Die PFC-Infoline ist für Bürger, Kommunen und Behörden erreichbar jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr.

Bei Fragen zu Gesundheit, Trinkwasser und Lebensmitteln stehen Ansprechpartner des LGL unter der Rufnummer 09131 6808 – 2497 oder per E-Mail an pfc@lgl.bayern.de zur Verfügung.

Bei Fragen zu Wasser, Boden, Luft, Natur erreichen Interessierte die „PFC-Infoline“ am LfU unter: 0821 9071 – 5102, oder per E-Mail an pfc-umwelt@lfu.bayern.de.

Bitte beachten Sie: Fragen zur Situation vor Ort können meist nur das jeweils zuständige Landratsamt bzw. die zuständige Kommune beantworten. Medienvertreter können sich bei Fragen zum Thema weiterhin an die Pressestellen der Landesämter wenden.

Informationen zu den Themen Gesundheit, Lebensmitteln und Trinkwasser:

Informationen zu umweltbezogenen Themen/Fragestellungen:

Haselnusseis – ist drin was draufsteht?

Speiseeis, gerne auch das beliebte Haselnusseis, stellt bei hohen Temperaturen eine Verlockung dar, der fast nicht zu widerstehen ist. Da es 2016 aufgrund von Ernteeinbußen zu Verfälschungen bei knapp 10 % der Proben von Haselnussprodukten kam, legte das LGL auch 2017 einen Untersuchungsschwerpunkt darauf. Untersucht wurde auch handwerklich hergestelltes Speiseeis in Eisdielen und Gaststätten, für das Haselnusspasten als Rohware dienen. 2017 fand das LGL sowohl für Allergiker gefährliche Anteile von „Fremdnüssen“ im Spurenbereich, als auch Produkte mit deutlichen Gehalten an Mandeln (bis zu 10 %) oder Cashewnüssen (bis zu 27 %). Bei einem derart hohen Fremdanteil kommt der Verdacht einer bewussten Verfälschung auf. In diesen Fällen informierte das LGL die für den Hersteller zuständige Behörde im Herstellerland.

Weitere Informationen:

EUA bestätigt gute Wasserqualität europäischer Badegewässer

Der Bericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) zur Qualität der europäischen Badegewässer 2017 zeigt, dass die große Mehrzahl der Badegewässer eine gute Wasserqualität, nahezu 85 % sogar den in der Badegewässerrichtlinie festgelegten strengsten Standard einer „ausgezeichneten“ Badegewässerqualität erreichten. Damit ist der Anteil der Badegewässer in der EU mit „ausgezeichneter“ Wasserqualität gestiegen.

In Bayern führt das LGL von April bis September mindestens einmal monatlich Routineuntersuchungen von Badegewässern durch. Die hygienische Qualität der Badegewässer in Bayern ist insgesamt zu über 98 Prozent ausgezeichnet oder gut und nur vereinzelt ausreichend oder mangelhaft. Diese Zahlen sind seit Jahren weitgehend konstant.

Weitere Informationen:

AGL-Fortbildung für Gesundheitsregionen plus

Vom 7. Bis 9. Mai trafen sich die Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregionen plus in Beilngries zur AGL-Fortbildung.
Neben zahlreichen Workshops und Themen, wie z. B. Perspektiven der Gesundheitsregionen plus im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD), Unterstützung der ärztlichen Nachwuchsgewinnung oder Hospiz- und Palliativversorgung stand auch das Netzwerken bei den rund 70 Teilnehmern im Vordergrund.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Regionale Steuerungsaufgaben im ÖGD und das Arbeiten mit der GBE-Berichtsschablone.

Weitere Informationen:

EPRW 2018 unter der Schirmherrschaft des LGL

Vom 22. - 25. Mai 2018 fand in München der 12. European Pesticide Residue Workshop (EPRW) unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) statt. Der EPRW ist das führende Treffen zur Präsentation und Diskussion der neuesten Konzepte und Entwicklungen auf dem Gebiet der Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln und Getränken. Bei der 12. Auflage dieser Veranstaltung wurde mit über 560 Teilnehmern aus der ganzen Welt ein neuer Rekord aufgestellt. Dies führte auch dazu, dass die Satellitenveranstaltungen wie der erstmals durchgeführte Pre-Workshop unter dem Titel „Efficient Start-to-Finish Analysis of Pesticide Residues in Foods” komplett ausgebucht waren.
Mit seinem Grußwort eröffnete LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf diesen bedeutenden Workshop. Er hob dabei die große Relevanz und Themenbreite hervor. Hauptthemen des ERPW waren die Entwicklung und Anwendung von analytischen Methoden, Toxikologie und Risikobewertung sowie rechtliche Fragestellungen. In besonderem Fokus standen „Rückstände in Bio-Lebensmitteln“, denen ein ganzer Thementag gewidmet wurde.
Am Ende übergab Tagungspräsident Dr. Magnus Jezussek den Staffelstab an Prof. Antonio Valverde, der den nächsten EPRW im Jahr 2020 in Granada (Spanien) ausrichten wird.

Ergebnisse zu antibiotikaresistenten Erregern in südbayerischen Badeseen

Das LGL hat zehn Badegewässer aus dem südbayerischen Raum auf antibiotikaresistente Bakterien untersucht. Diese wissenschaftlich orientierten Untersuchungen fanden 2017 zusätzlich zu den Routineuntersuchungen von Badegewässern statt, die jährlich von April bis September mindestens einmal monatlich durchgeführt werden. Da Antibiotikaresistenzen auch natürlicherweise vorkommen, fanden sich erwartungsgemäß Keime mit Resistenzen gegen einzelne Antibiotika. Die Mehrheit der untersuchten Badegewässer wies aber keine Belastung mit multiresistenten Erregern auf. Untersucht wurden die Seen u.a. auf Staphylokokken, Darmbakterien und Pseudomonaden.

Elektronisches Polleninformationsnetzwerk

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml eröffnete am 27. April 2018 in Garmisch-Partenkirchen offiziell den ersten automatischen Pollenmonitor im Rahmen des neuen elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN).
Neben Garmisch-Partenkirchen werden noch in folgenden sieben Landkreisen weitere elektronische Pollenmonitore (POMO) errichtet, die zunächst im Testbetrieb laufen: Altötting, Feucht, Garmisch-Partenkirchen, Hof, Marktheidenfeld, Mindelheim, München und Viechtach.
Es ist geplant, dass jeder Bürger ab 2019 die aktuelle Pollenbelastung standort- und pollenspezifisch online über das LGL abrufen können wird.
"ePIN" ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie. Es wird unter Leitung des LGL in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) und verschiedenen wissenschaftlichen Beratern und Projektpartnern durchgeführt.

Weitere Informationen finden sich im Internet unter:

Fünf neue FSME-Risikogebiete in Bayern

Das Robert Koch-Institut bewertet jährlich die FSME-Risikogebiete in Deutschland neu.
In Bayern zählen jetzt 88 der 96 Landkreise und Kreisfreien Städte zu den FSME-Risikogebieten. Neu hinzu gekommen sind die fünf Landkreise Starnberg, München (nicht München Stadt), Günzburg, Weilheim-Schongau und Augsburg (nicht Augsburg Stadt).
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist die zweithäufigste zeckenübertragene Krankheit in Deutschland. Verursacht wird sie durch das FSME-Virus. Bei der Erkrankung kommt es zunächst zu grippeähnlichen Symptomen. Rund 10 Prozent der Patienten können eine Hirnhaut- und Gehirnentzündung entwickeln, davon endet jeder 100. Fall tödlich. In Bayern werden dem LGL jedes Jahr rund 150 Fälle von FSME nach Infektionsschutzgesetz gemeldet. 2017 wurden insgesamt 234 Fälle gemeldet. Eine ursächliche Therapie der FSME gibt es nicht. Neben allgemeinen Abwehrmaßnahmen gegen Zecken stellt die Impfung die einzige wirksame Schutzmaßnahme dar. Sie wird von der Ständigen Impfkommission für alle Personen, die in den Risikogebieten gegenüber Zecken exponiert oder beruflich gefährdet sind, empfohlen.

Weitere Informationen:

Auslobung des „Bayerischen Preises für Arbeitsmedizin“

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, jetzt Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, lobt alle zwei Jahre den „Bayerischen Preis für Arbeitsmedizin“ aus und hat die Akademie für Arbeits-, Sozial– und Umweltmedizin (ASUMED) am LGL mit der Organisation der Veranstaltung beauftragt. Mit dem Preis wird eine Ärztin oder ein Arzt für eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin gewürdigt. Verleihung und Übergabe des Preisgeldes in Höhe von 5.000 € werden am 28.11.2018 stattfinden. Dabei wird der Preisträger bzw. die Preisträgerin die ausgezeichnete Arbeit in einem Vortrag vorstellen. Bewerbungen können bis zum 30.06.2018 beim LGL eingereicht werden. Dem Festakt wird eine Fortbildung für Arbeitsmedizinerinnen und – mediziner vorausgehen. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte dem Auslobungsschreiben.