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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Welttuberkulosetag 2019

Am 24. März wird jährlich der Welttuberkulosetag begangen. Robert Koch, der Entdecker des Tuberkulose-Erregers, hielt am 24. März 1882 seinen berühmten Vortrag „Über die Tuberkulose“. Am Welttuberkulosetag soll daran erinnert werden, dass diese Krankheit weltweit immer noch zu den häufigsten Infektionskrankheiten und Todesursachen zählt. So erkranken jährlich immer noch ca. 10 Millionen Menschen neu an Tuberkulose und ca. 1,6 Millionen Menschen sterben an den Folgen dieser Erkrankung.


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19. März: Tag des Gesundheitsamtes

Das Robert Koch-Institut hat den 19. März zum „Tag des Gesundheitsamtes“ ausgerufen. Damit soll auf die wichtige Arbeit der Gesundheitsämter aufmerksam gemacht werden, die in der Öffentlichkeit oft kaum wahrgenommen wird. In Bayern gibt es 76 Gesundheitsämter, die zahlreiche Aufgaben wahrnehmen, von der Überwachung von Badeseen bis hin zur Untersuchung von Schulanfängern.

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Diabetes mellitus in Bayern: Häufigkeit, Verteilung und Versorgung

In Bayern haben mehr als eine Million Menschen die Diagnose Diabetes mellitus. Es ist davon auszugehen, dass es in den nächsten Jahren zu einem weiteren Anstieg der Diabeteserkrankungen kommen wird. Der vom LGL aktuell veröffentlichte Gesundheitsreport 1/2019 zeigt, dass vor allem der verhaltensassoziierte Typ 2-Diabetes, eine Erkrankung, die meist mit dem Lebensstil zusammenhängt, sehr weit verbreitet ist. Dies und weitere aktuelle Eckdaten zu Diabetes in Bayern unter:

Mit einem gesunden Rücken durch den Alltag

Rückenschmerzen kennt jeder. Auch wenn es oft für die Beschwerden keine klare körperliche Ursache gibt, sind sie ein Alarmzeichen des Körpers, dass man für den Rücken etwas tun muss. Bauch- und Rückenmuskulatur durch geeignete Übungen zu stärken, hierauf zielt das Motto des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2019 ab „Stärke Deine Muskeln - bleib rückenfit“. Aber auch andere Maßnahmen können helfen, den Rücken zu entlasten. Man kann den Alltag z.B. rückenfreundlich gestalten. Dazu hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit acht Tipps zusammengestellt. Sie geben Hinweise zur richtigen Haltung, richtigem Aufstehen, richtigem Heben und richtigem Stehen. Praktische Tipps zum Einstellen des Sitzes im Auto oder eines rückenfreundlichen Arbeitsstuhls fehlen ebenso wenig wie auch die Motivierung zur gesunden Ernährung, psychischen Balance und Sport.

Festveranstaltung „20 Jahre Olivenöl-Sensorik-Panel am LGL“

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens seines Olivenöl-Sensorikpanels lädt das LGL am 02.04.2019 zu einer Vortragsveranstaltung mit anschließender Olivenölverkostung in der Dienststelle Oberschleißheim ein. Die Vorträge behandeln aktuelle Themen bei der Bewertung von Olivenölen und bieten einen Rückblick auf die erfolgreiche Tätigkeit und die Aufgaben des Olivenöl-Sensorikpanels.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 15.03.2019 über die Adresse lh@lgl.bayern.de zu dieser Veranstaltung an.

Ergebnisse der Blutuntersuchung von Kindern im Landkreis Altötting auf perfluorierte Substanzen

Eltern von Kindern unter sieben Jahren, die in den betroffenen Gemeinden des Landkreises Altötting leben, war vom Gesundheitsamt angeboten worden, den Blutgehalt ihres Kindes an PFOA und weiteren perfluorierten Substanzen messen zu lassen. Insgesamt wurde das Blut von 47 Kindern untersucht. Aufgrund der zurückliegenden Belastung des Trinkwassers wurden im Blut der Kinder höhere Gehalte an PFOA nachgewiesen als bei Kindern aus Regionen ohne eine PFOA-Quelle. Trotz der erhöhten Werte besteht aber nach derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Gesundheitsgefahr.

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Ergebnisse der LAGI-Sondersitzung

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) hat bei einer Sondersitzung in München weitere Maßnahmen zur künftigen Versorgung Bayerns mit Grippeimpfstoffen beschlossen. Anlass ist, dass die Nachfrage in der laufenden Grippesaison mit über 1,5 Mio. Impfstoffdosen um zehn Prozent höher lag als in den drei Saisons zuvor. Die Maßnahmen, die im November 2018 von der LAGI zur Auflösung des zeitweiligen Verteilungsengpasses vereinbart worden waren, erwiesen sich zwar als hilfreich. Für die nächsten Grippesaisons soll aber bereits im Vorfeld dafür gesorgt werden, dass rechtzeitig genügend Impfstoff in Bayern vorrätig ist.

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Drei neue FSME-Risikogebiete in Bayern

Das Robert Koch-Institut stellt auf der Basis der FSME-Neuerkrankungen jedes Jahr eine aktualisierte Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland vor. Bisher waren schon große Teile Bayerns FSME-Risikogebiet. Nun sind drei weitere Kreise hinzugekommen: die Landkreise Landsberg am Lech und Garmisch-Patenkirchen sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Damit sind 91 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte ab sofort als FSME-Risikogebiete benannt.
Um sich vor FSME zu schützen, empfiehlt die STIKO die FSME-Impfung allen Personen, die sich ständig oder zeitweilig in Risikogebieten in der Natur aufhalten und so Kontakt mit Zecken haben können. Aufgrund der hohen Verbreitung der FSME gilt diese Empfehlung für nahezu alle in der Natur aktiven Personen in Bayern.

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Blauzungenkrankheit: Neuer Fall in Baden-Württemberg, Restriktionszone ausgeweitet

Im Landkreis Calw in Baden-Württemberg wurde ein neuer Ausbruchsfall der Blauzungenkrankheit bestätigt. Gemäß der gesetzlichen Vorgaben wird rund um den Ausbruchsbetrieb eine Restriktionszone von 150 Kilometern eingerichtet. Diese Restriktionszone umfasst damit weitere Teile Bayerns.

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