Behördenbezeichnung mit Staatswappen: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsschutz im Klimawandel (LAGiK)

Logo Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsschutz im KlimawandelIm September 2021 wurde unter Koordination des Bayerischen Staats­ministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) und des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf Basis einer gemeinsamen Erklärung die LAGiK gegründet. Das Ziel dabei ist es, die bayerischen Bürgerinnen und Bürger besser auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels vorzubereiten und vor allem die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen davor zu schützen. Das erste Schwerpunktthema der LAGiK ist die gesundheitliche Belastung durch Hitze.

Aufgaben der LAGiK

  • Vernetzung der Akteurinnen und Akteure
  • Abstimmung zu Präventionskonzepten
  • Erstellung und Verbreitung von Informationsmaterialien
  • Erarbeitung von Kommunikationsstrategien
  • Initiierung von Forschungskooperationen

Diese Aufgaben werden unter anderem in verschiedenen Arbeitsgruppen (AG) behandelt. Derzeit gibt es vier Arbeitsgruppen mit den jeweiligen Themen „Pflege“, „Risikogruppen“, „Kommunikation“ und „Kommunale Vernetzung“.

Bisherige Aktivitäten der LAGiK zum Thema Hitze und Gesundheit

Die LAGiK unterstützt die Kommunen bei der Erstellung von Hitzeaktionsplänen. Dazu stellt die LAGiK nützliche Links zum Thema Hitze und Gesundheit zusammen und erarbeitet hilfreiche Informationsmaterialien.

Hilfestellung bei der Erarbeitung von Hitzeaktionsplänen

Im Rahmen der LAGiK hat das LGL bereits zwei Workshops zum Thema „Kommunale Hitzeaktionspläne: Austausch und Vernetzung“ organisiert und durchgeführt. Ein dritter Workshop ist gerade in Planung. Die Vorträge des zweiten Workshops wurden aufgezeichnet und können auf der Webseite „Hitzeaktionspläne“ aufgerufen werden. Auf dieser Seite finden Sie außerdem weitere Informationen zum Thema Hitzeaktionspläne.
Grundlegende Literatur zur Erstellung eines Hitzeaktionsplans finden Sie auf der rechten Seite unter dem Bereich „Links“.

Materialsammlung

Nachstehend finden Sie eine Übersicht fachlich geprüfter Informationsmaterialien zum Thema Hitze und Gesundheit. Die Informationen sind nach Personengruppen unterteilt, für die Hitze eine besonders große Gefahr darstellen kann.

Ungeborene, Säuglinge oder Kleinkinder, Schwangere

Ältere Menschen

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (außer Gesundheitswesen)

Pflegende Angehörige und pflegebedürftige Personen

Beruflich Pflegende

Privat und beruflich Pflegende

Postkarte mit Verhaltenstipps bei Hitze

Die Postkarte können Sie über den Link im Downloadbereich oder hier bestellen.

Ausführlichere Informationen zu den Verhaltenstipps bei Hitze

Sehr wichtig: Genügend trinken und wasserreich essen!
Durch vermehrtes Schwitzen verliert der Körper bei Hitze Flüssigkeit. Genügend Trinken sowie das Essen von wasserreicher Kost (z .B. Gurke) wirken einem Flüssigkeitsmangel entgegen. Dabei sollten sehr kalte sowie sehr warme Getränke vermieden werden. Bei Personen mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. dialysepflichtige Niereninsuffizienz oder Herzinsuffizienz) muss jedoch darauf geachtet werden, dass die empfohlene Trinkmenge nicht überschritten wird. Das Führen eines Trinkprotokolls kann helfen, eine angemessene Menge einzuhalten.


Leicht und luftig kleiden
Bei Hitze sollte auf das Tragen von leichter und luftiger Kleidung geachtet werden. Beispielsweise eignen sich lockere T-Shirts oder weite Hosen und Röcke.


Medikamentenplan ggf. nach ärztlicher Absprache anpassen
Bei Einnahme von bestimmten Medikamenten (z.B. Blutdruckmedikamente, Medikamente zur Entwässerung oder Medikamente für die Behandlung von Depressionen) sollte Rücksprache mit dem behandelnden Arzt/ der behandelnden Ärztin gehalten werden und ggf. der Medikamentenplan angepasst werden. Beispielsweise beeinträchtigen bestimmte Medikamente die Absonderung von Schweiß oder senken das Durstgefühl.


Bevorzugt nachts/ frühmorgens lüften
Um die Wohnräume möglichst kühl zu halten, ist es ratsam, bevorzugt in den frühen Morgenstunden sowie nachts zu lüften.


Räume tagsüber verschatten
Möglichst kühle Wohnräume sind für die Abkühlung und Entlastung des Körpers bei Hitze sehr wichtig. Beispielsweise können hierzu die Fenster tagsüber verdunkelt werden (z.B. durch Rollläden, Markisen), nach Möglichkeit von außen.


Im Schatten bleiben, in der Sonne Kopfbedeckung tragen
Der Aufenthalt im direkten Sonnenlicht sollte an Hitzetagen bzw. bei Hitzewellen vermieden werden. Dazu ist es ratsam, schattige Plätze z.B. unter Bäumen oder Schirmen aufzusuchen. In der Sonne sollte eine Kopfbedeckung getragen werden.


Hitzewarnungen (zum Beispiel des Deutschen Wetterdienstes) abonnieren und weitergeben
Um sich auf Hitzetage und –wellen vorzubereiten ist es wichtig, Hitzewarnungen zu abonnieren und weiterzugeben. So können entsprechende Schutzmaßnahmen frühzeitig eingeleitet werden. Die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) können kostenfrei als Newsletter abonniert oder über eine App erhalten werden.


Körper kühlen
Zur Abkühlung des Körpers kann man beispielsweise die Unterarme unter kühles laufendes Wasser halten.


Aktivitäten in die kühleren Stunden verschieben
Zu besonders heißen Tageszeiten sollte der Aufenthalt im Freien möglichst vermieden werden. Aktivitäten wie beispielsweise Sport, Spaziergänge oder auch Einkäufe können in die kühleren Tageszeiten wie morgens oder abends verschoben werden.

Die Autoren und der Herausgeber übernehmen keine Verantwortung für die vorgestellten Verhaltensweisen in jedem Einzelfall. Die Empfehlungen entbinden Sie nicht von der Verpflichtung, bei der Umsetzung der Verhaltensweisen Ihre eigene Lebenssituation zu berücksichtigen und so etwa Ihr Verhalten im Falle bestimmter Vorerkrankungen (zum Beispiel bei Dialysepflichtigkeit) mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin abzusprechen. Die Empfehlungen entbinden Sie nicht von der Verpflichtung, bei der Umsetzung der Verhaltensweisen Ihre eigene Lebenssituation zu berücksichtigen und so etwa Ihr Verhalten im Falle bestimmter Vorerkrankungen (zum Beispiel bei Dialysepflichtigkeit) mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin abzusprechen.

Teilnehmende Organisationen

Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz

Logo der Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz, bestehend aus einer Auflistung der Logos aller beteiligten Verbände

In der Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsschutz Bayern (Arge BvS) arbeiten alle Akteure im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz zusammen. In der Arge BvS findet eine enge Abstimmung zwischen den verschiedenen Organisationen unter Einbringung ihrer jeweiligen fachlichen und personellen Kompetenzen statt, um die Versorgung der Bevölkerung in Bayern im Krisen- und Katastrophenfall flächendeckend rund um die Uhr sicherzustellen. Den Vorsitz in der Arge BvS führt das Bayerische Rote Kreuz, die beteiligten Organisationen sind weiterhin eigenständig tätig.


Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE)

Logo der Krankenkassenverbände

  • vdek - Verband der Ersatzkassen e.V. (Landesvertretung Bayern)
  • AOK Bayern - Die Gesundheitskasse
  • BKK – Betriebskrankenkassen (BKK Landesverband Bayern)
  • IKK classic - Innungskrankenkassen
  • Knappschaft
  • LKK - Landwirtschaftliche Krankenkasse

Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst Bayern e.V.

Logo des Ärzteverbands Öffentlicher Gesundheitsdienst Bayern e.V.

Der Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst Bayern e.V. ist der Berufsverband der im ÖGD in Bayern tätigen Mediziner und Naturwissenschaftler. Er ist Mitglied im Bayerischen Beamtenbund und arbeitet in verschiedenen Fachgremien auf Landes- und über den Bundesverband auf Bundesebene mit.


Bayerische Krankenhausgesellschaft e.V.

Logo der Bayerischen Krankenhausgesellschaft

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) ist der Zusammenschluss der Krankenhausträger und deren Spitzenverbände in Bayern.
Als Interessenvertretung der bayerischen Krankenhausträger und deren Spitzenverbände repräsentiert die BKG ca. 190 Krankenhausträger mit ihren rd. 360 Kliniken und rd. 75.000 Betten. Ziel der BKG ist es, zusammen mit den Partnern im Gesundheitswesen die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser zu erhalten und zu verbessern und die Versorgung in Bayern weiterzuentwickeln.


Bayerische Landesärztekammer

Logo der Bayerischen Landesärztekammer

Die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) ist - zusammen mit den 63 ärztlichen Kreisverbänden und den acht ärztlichen Bezirksverbänden - die gesetzliche Berufsvertretung aller bayerischen Ärztinnen und Ärzte. Aufgabe der Kammer auf Grundlage des Heilberufe-Kammergesetzes ist unter anderem die Förderung der ärztlichen Fortbildung und die Mitwirkung in der öffentlichen Gesundheitspflege. Vor diesem Hintergrund begrüßt die BLÄK ausdrücklich die landesweite Netzwerkbildung der LAGiK und unterstützt die Arbeitsgemeinschaft vor allem im Sinne einer Multiplikatorfunktion für die erarbeiteten Standards und sonstigen Informationen, beispielsweise durch Publikationen im Bayerischen Ärzteblatt, Veröffentlichungen auf der Webpage der BLÄK (www.blaek.de) und bei Bedarf gezielte Informationsweitergabe an die ärztlichen Kreis- und Bezirksverbände oder bestimmte Arztgruppen.


Bayerischer Apothekerverband e.V. (BAV)

Logo Bayerischer Apothekerverband

Der Bayerische Apothekerverband ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Apothekerinnen und Apothekern. Er vertritt die wirtschaftlichen und berufspolitischen Interessen insbesondere von Apothekeninhabern. Unter seinem Dach sind über 2.800 Mitgliedsapotheken organisiert. Damit ist der BAV der größte Verband von Apothekerinnen und Apothekern auf Landesebene.


Bayerischer Hausärzteverband e.V.

Logo des Bayerischen Hausärzteverbandes

Der Bayerische Hausärzteverband e.V. ist ein Zusammenschluss hausärztlich tätiger Ärztinnen und Ärzte in Bayern und der mitgliederstärkste der insgesamt
18 Landesverbände des Deutschen Hausärzteverbandes.
Wir setzen uns ein für die Stärkung der Hausarztmedizin, die Verbesserung der Rahmenbedingungen hausärztlicher Tätigkeit und die Förderung des hausärztlichen Nachwuchses.


Bayerischer Landespflegerat

Logo des Bayerischen Landespflegerates

Bayerischer Landkreistag

Logo Bayerischer Landkreistag

Der „Bayerische Landkreistag“ ist der Kommunale Spitzenverband aller 71 bayerischen Landkreise in Form einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Seine Anstrengungen richten sich auf gleich gute Ausgangsbedingungen und Lebensverhältnisse – unabhängig davon, ob die Landkreise im ländlichen Raum oder im Ballungsgebiet liegen. Als Dienstleister und Interessenvertreter aller Landkreise setzt sich der Bayerische Landkreistag für die Anliegen und Bedürfnisse seiner Mitglieder gegenüber Landtag, Staatsregierung, Bundestag, Bundesregierung, Europäischem Parlament, Europäischer Kommission und in über 60 gesellschaftlich relevanten Gruppen und Organisationen ein. Nach innen berät und informiert er seine Mitglieder, erarbeitet Empfehlungen und fördert den verbandsinternen Erfahrungsaustausch.


Bayerischer Städtetag

Der Bayerische Städtetag ist als kommunaler Spitzenverband eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Er tritt als Anwalt der Städte und Gemeinden gegenüber Parlament und Staatsregierung für die Wahrung der kommunalen Selbstverwaltung ein und vertritt die Belange der Städte gegenüber der Wirtschaft und anderen Interessengruppen.
Der Bayerische Städtetag informiert die Öffentlichkeit über die Anliegen und Probleme der Städte und Gemeinden. Er berät seine Mitglieder und unterrichtet sie laufend über alle kommunalbedeutsamen Vorgänge und Entwicklungen.


Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Logo des LGL

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die zentrale Fachbehörde des Freistaats Bayern für Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Veterinärwesen und Arbeitsschutz/Produktsicherheit. Sie ist dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV), dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) und dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) nachgeordnet. Ein Arbeitsfeld stellt das Thema Klimawandel und Gesundheit da, z.B. mit dem Projekt „Klimaanpassung in der Pflege (KlapP)“, dem „Verbundprojekt ‚Klimawandel und Gesundheit‘ in Bayern (VKG)“ oder dem „Elektronischen Polleninformationsnetzwerk Bayern (ePIN)“. Dem LGL obliegt die Koordinierung der „Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsschutz im Klimawandel (LAGiK)“.


Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus

Logo der Gesundheitsregionenplus Logo des LGL

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unterstützt über die „Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus“ im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) die aktuell 57, vom Freistaat Bayern geförderten Gesundheitsregionenplus. Angesiedelt ist die Fachliche Leitstelle Gesundheitsregionenplus im Sachgebiet GE6 „Bayerische Gesundheitsagentur, Gesundheitsversorgung“; Sachbereich GE6.2 „Regionale Planung und Steuerung in der Versorgung, Kommunalbüro“. Aufgabe des Fachlichen Leitstelle ist es, die Entwicklung der Gesundheitsregionenplus auf Basis von Praxiserfahrungen und theoretischen Grundlagen zu begleiten und sie fachlich zu beraten. Außerdem werden die Vernetzung, der Erfahrungsaustausch und der Wissenstransfer zwischen den Gesundheitsregionenplus sowie zwischen Land und Kommunen sichergestellt. Weitere Informationen zum Konzept Gesundheitsregionenplus finden Sie auf den Internetseiten der Gesundheitsregionenplus.


Bayerisches Landesamt für Pflege

Logo Bayerisches Landesamt für Pflege

Das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) ist eine dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege nachgeordnete Landesbehörde. Bayern ist das erste Bundesland mit einem eigenen Landesamt, das sich um die Belange der Pflege kümmert. Neben der Organisation und Umsetzung vieler Förderverfahren ist das Landesamt eine wissenschaftliche Fachbehörde in pflegerischen Fragen. Das LfP stellt politischen Gremien grundlegende Informationen zur Verfügung – beispielsweise Daten über die Versorgungssituation und -strukturen im Bereich der Pflege in Bayern. Das LfP versteht sich als Ansprechpartner für fachliche Fragen aller Akteure, die an der pflegerischen Versorgung von pflegebedürftigen Menschen beteiligt sind. Im Fokus dabei steht immer eine möglichst bedarfsgerechte Versorgung der pflegebedürftigen Menschen. www.lfp.bayern.de.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Logo des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege als oberste Landesgesundheitsbehörde setzt sich schon lange mit dem Thema Gesundheitsschutz im Klimawandel auseinander. Projekte wie etwa die Green-Hospital Initiative, mit denen Krankenhäuser umweltfreundlicher geplant werden, der Aufbau des Elektronischen Polleninformationsnetzwerk Bayern (ePIN) das Projekt Klimaanpassung in der Pflege (KlapP), mit dem Pflegebedürftige und daher bei Hitze besonders betroffene Menschen geschützt werden sollen oder das zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ins Leben gerufene Verbundprojekt ‚Klimawandel und Gesundheit welches praxisrelevante Forschungsergebnisse zum Thema hervorbringt, sind nur einige Beispiele. Auf eine Initiative des Bayerischen Staatsministers für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek hin, wurde die LAGiK als Netzwerk am LGL gegründet, um die Menschen in Bayern noch besser vor den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen.


Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Logo des StMUV

Aufgaben des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (bayern.de)


Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

Logo Berufsverband Kinder- und Jugendärzte e.V.

Der BVKJ ist die berufliche Interessenvertretung der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Mit unseren rund 12.000 Mitgliedern aus Praxen, Kliniken und dem öffentlichen Gesundheitswesen setzen wir uns aktiv für die bestmögliche gesundheitliche Versorgung der Kinder und Jugendlichen ein.
Gesunde Kinder sind unsere Zukunft.
Durch unsere Arbeit verbessern wir die organisatorischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Ärztinnen und Ärzte innerhalb und außerhalb unseres Verbandes.
Wir sind Ansprechpartner für Politik und Medien in allen Fragen der Kinder- und Jugendgesundheit. In öffentlichen Debatten treten wir als Fürsprecher der Kinder und Jugendlichen auf, verteidigen die in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegten Kinderrechte und besonders das Recht eines jeden Kindes auf körperliche und seelische Unversehrtheit.
Wir organisieren den fachlichen Austausch und die Weiterbildung in regionalen und bundesweiten Kongressen und sorgen so dafür, dass neueste Forschungsergebnisse und Behandlungsmethoden umgehend in der medizinischen Praxis Anwendung finden.


Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Logo des Bundesverbans privater Anbieter sozialer Dienste

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 1.500 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-) stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert und systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Mit rund 6.200 Pflegediensten, die circa 280.000 Patienten betreuen, und 5.800 stationären Pflegeeinrichtungen mit etwa 350.000 Plätzen vertritt der bpa mehr als jede dritte Pflegeeinrichtung bundesweit.
Der bpa ist in 16 Landesgruppen organisiert, die alle Bundesländer abdecken und deren Landesgeschäftsstellen sich in der Landeshauptstadt befinden. Neben der ehrenamtlichen Struktur, die auf Bundes- wie auf Landesebene besteht, gibt es eine hauptamtliche Struktur mit über 150 Mitarbeitern in bundesweit 18 Geschäftsstellen.


Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.

Logo der deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit

Die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) hat seit ihrer Gründung 2017 das Ziel, die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Gesundheit deutlich zu machen.
Weitere Handlungsfelder des Netzwerks von Einzelpersonen, Organisationen und Verbänden aus dem gesamten Gesundheitsbereich sind die Prävention und Linderung von Klimafolgen, die Senkung des ökologischen Fußabdrucks im Gesundheitswesen, Dekarbonisierung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung zu „Planetary Health“, einem Forschungsfeld, das Umweltzerstörung, Klima und Gesundheit im Zusammenhang thematisiert.

Als Aktionsplattform für Gesundheitsberufe entstand „Health4Future“ mit inzwischen mehr als 60 lokalen Ortsgruppen und zu Themenfeldern und Nachhaltige Arztpraxen, Divestment oder Klimaneutraler Gesundheitssektor.

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten "Gemeinsam handeln für Klima und Gesundheit" und "Klinische Medizin im Kontext von Planetary health".


Freie Wohlfahrtspflege Bayern

Logo der Freien Wohlfahrtspflege Bayern

In der Freien Wohlfahrtspflege Bayern sind das Bayerisches Rotes Kreuz, die Arbeiterwohlfahrt, der Landes-Caritasverband Bayern, die Diakonie Bayern, der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern und der Paritätische Wohlfahrtsverband Bayern organisiert. Gemeinsam erbringen die Verbände rund 75 Prozent aller sozialen Dienstleistungen in Bayern. Rund sechs Prozent aller Beschäftigten im Freistaat, davon allein rund 95.000 in Pflegeheimen und weitere rd. 86.000 in Kindertagesstätten, arbeiten in der Sozialwirtschaft. Als Verband unterstützt die Freie Wohlfahrtspflege Bayern ihre Mitglieder durch Koordination und Absprachen bei der Realisierung von Zielen, mit denen sie ihren Beitrag dazu leisten, Bayern sozial zu gestalten.


Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin – FAU Erlangen-Nürnberg

Logo des Instituts fü Arbeits-, Sozial- und Umqeltmedizin der FAU

Der ordentliche Lehrstuhl für Arbeits- und Sozialmedizin und mit ihm das damalige Institut für Arbeits- und Sozialmedizin mit Poliklinik für Berufskrankheiten der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) wurde 1965 als erster Lehrstuhl dieses Fachgebietes in der Bundesrepublik Deutschland gegründet. Die zunehmende Bedeutung, umweltmedizinische Fragestellungen klinisch-wissenschaftlich zu untersuchen, führte 1994 nach ministerieller Zustimmung zur offiziellen Integration der klinischen Umweltmedizin und Umbenennung des Instituts in „Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin“. Schwerpunkte im Bereich Umweltmedizin sind stoffliche Belastungen (toxisch, inkl. allergisch, kanzerogen, reproduktionstoxisch, genotoxisch) und das Humanbiomonitoring.
Die Arbeitsgruppen des Instituts repräsentieren die breite Vielfalt der Forschungsfelder der Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin. Die unterschiedliche fachliche Ausrichtung der Arbeitsgruppen sowie die Interdisziplinarität der Wissenschaftler fördert die wissenschaftliche Diskussion und öffnet neue Perspektiven.


Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)

Logo der Kassenärztlichen Vereibigung Bayerns

Flächendeckende ambulante Versorgung in Bayern in hoher Qualität rund um die Uhr - dafür steht die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) gemeinsam mit ihren Mitgliedern. Über 23.000 niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sorgen dafür, dass alle gesetzlich Krankenversicherten bei Bedarf medizinisch und psychotherapeutisch betreut werden. Die KVB versteht sich auch als Dienstleister gegenüber ihren Mitgliedern und bietet diesen umfangreichen Service und Beratung zu allen Bereichen der vertragsärztlichen Tätigkeit an. Dies betrifft unter anderem Fragen der Abrechnung, Verordnung, Wirtschaftlichkeit oder Praxisführung.


Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgeminmedizin Bayern

Logo Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern

Im Kompetenzzentrum Weiterbildung Allgemeinmedizin Bayern (KWAB) kooperieren die Bayerische Landesärztekammer (BLÄK), die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB), die Koordinierungsstelle Allgemeinmedizin (KoStA) und die Lehrstühle für Allgemeinmedizin der Universitäten in München, Würzburg und Erlangen-Nürnberg. Weiterhin gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hausärzteverband e.V. (BHÄV) und der Jungen Allgemeinmedizin Deutschlands (JADE). Die Angebote des KWAB zielen auf die inhaltliche Qualität der Weiterbildung Allgemeinmedizin und ergänzen die bereits bestehenden Maßnahmen der Kooperationspartner zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Bayern.


Lehrstuhl und Hochschulambulanz für Umweltmedizin, Universitätsklinikum Augsburg

Logo der Hochschulambulanz der Uni Augsburg

Die Augsburger Universitätsmedizin umfasst die 2016 gegründete Medizinische Fakultät der Universität Augsburg, das Universitätsklinikum Augsburg sowie – als Kooperationspartner – das Bezirkskrankenhaus Augsburg – Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Augsburg. Die Forschungsschwerpunkte der Medizinischen Fakultät liegen in den Bereichen Umwelt und Gesundheit und Medizinische Informatik. Rund 100 Professorinnen und Professoren werden im Endausbau in der bio- und humanmedizinischen Forschung und Lehre tätig sein. Seit dem Wintersemester 2019/20 bietet die Medizinische Fakultät einen humanmedizinischen Modellstudiengang an, der vorklinische und klinische Inhalte integriert und besonderen Wert auf eine wissenschaftliche Ausbildung der im Endausbau 1.500 Studierenden legt.

Das Ziel aller Forschungsanstrengungen des Lehrstuhls für Umweltmedizin ist die Prävention chronisch entzündlicher Umwelterkrankungen, insbesondere Allergien. Zusammen mit einer differenzierten Diagnose werden effektive wie ganzheitliche und integrative Therapiemethoden in der translationalen Forschung erarbeitet. Besonderes Augenmerk liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und der Notwendigkeit, Resilienz und Anpassungsstrategien zu entwickeln. (https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/med/profs/umweltmedizin/))


LMU Klinikum München

Logo der LMU

Das LMU Klinikum zählt zu den größten Universitätsklinika in Deutschland und Europa. Jährlich vertrauen 500.000 Patienten der Kompetenz, Fürsorge und dem Engagement unserer 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ca. 50 Fachkliniken, Instituten und Abteilungen.
Herausragende Einrichtungen am LMU Klinikum sind unter anderem das onkologische Spitzenzentrum CCC-M und Bayerns größtes Transplantationszentrum TxM.
Das LMU Klinikum ist als einziges Klinikum an allen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung beteiligt.
Die Medizinische Fakultät und das LMU Klinikum leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Exzellenzstrategie der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Seit einigen Jahren beschäftigt sich das Klinikum intensiv mit den gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit und wird seine Expertise in der Entwicklung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel zum Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen in die LAGiK einbringen.


Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung

Logo des Patientenbeauftragten

Der Patienten- und Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer MdL, übt sein Amt entsprechend dem Bayerischen Beauftragtengesetz aus und bearbeitet alle an ihn gerichteten Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern sowie verschiedener Institutionen. Der Beauftragte nutzt die ihm laut Gesetz zugewiesene Möglichkeit, geeignete Verbesserungen im Patienten- und Pflegebereich anzuregen. (www.patientenportal.bayern.de)


Psychotherapeutenkammer Bayern

Logo der Psychotherapeutenkammer

Die Psychotherapeutenkammer Bayern (PTK Bayern) ist die gesetzliche Berufsvertretung der rund 8.900 Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen in Bayern (Stand 2021) und setzt sich für die Belange und Interessen der Berufsangehörigen ein. Im Gesundheitswesen versteht sich die PTK Bayern als Bindeglied zwischen den Psychotherapeut*innen und anderen Heilberufen, Gesundheitsinstitutionen, der Politik und der Öffentlichkeit. Psychotherapeut*innen sind unter anderem in der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung, in Beratungsstellen und in Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe tätig. Die Kammer wirkt an der öffentlichen Gesundheitspflege mit und setzt sich für eine Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung sowie für die Prävention und Rehabilitation psychischer und psychosomatischer Erkrankungen ein. Die PTK Bayern fördert die Qualität der psychotherapeutischen Versorgung und ist dabei insbesondere auch für Fortbildung und Berufsaufsicht zuständig. (www.ptk-bayern.de)


Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.

Der PKV-Verband vertritt die allgemeinen Interessen der Privaten Krankenversicherung, der Privaten Pflegeversicherung sowie seiner Mitgliedsunternehmen. Dazu gehört unter anderem die PKV-Positionen in die nationale und europäische Gesetzgebung einzubringen. Hauptsitz des PKV-Verbands ist Köln, weitere Büros unterhält er in Berlin und Brüssel. Dem PKV-Verband gehören 42 ordentliche und 10 außerordentliche Mitglieder an. Hinzu kommen zwei sogenannte verbundene Einrichtungen. Insgesamt bestehen bei den Versicherungsunternehmen über 36 Millionen Krankheitsvoll- und Zusatzversicherungen sowie mehr als 9 Millionen Pflegepflichtversicherungen.


Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V.

Logo Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V.

Der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern e.V. (kurz: VPKA) versteht sich seit nunmehr 70 Jahren als Berufsverband, der die gemeinsamen fachlichen Belange der Privatkrankenanstalten in Bayern in allen gesellschaftlichen, sozialpolitischen und tariflichen Angelegenheiten wahrnimmt.


Vereinigung der Pflegenden in Bayern

Logo des Verbands der Pflegenden in Bayern

Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ist Bayerns Stimme für die Pflege. Sie vertritt die Interessen der geschätzt rund 200.000 Pflegekräfte, die in Bayerns Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Diensten arbeiten. Die VdPB sitzt in wichtigen Gremien und gestaltet die Gegenwart und Zukunft der Pflegeberufe mit. Darum ist eine Pflegevereinigung so wichtig – für Pflegekräfte genauso wie Menschen, die Pflege brauchen.


Beteiligung der LAGiK an Veranstaltungen

  • Durchführung des ersten Workshops „Kommunale Hitzeaktionspläne: Austausch und Vernetzung“ am 7. Oktober 2021
  • Durchführung des zweiten Workshops „Kommunale Hitzeaktionspläne: Austausch und Vernetzung“ am 5. Mai 2022 Das Programm finden Sie hier.
    Weitere Informationen zum Thema Hitzeaktionspläne finden Sie hier.
  • Vortrag zum Thema „Klimawandel in Bayern: aktueller Stand und gesundheitliche Auswirkungen“ bei der Geschäftsstellenleitertagung der Gesundheitsregionenplus in Landshut am 11. Mai 2022
  • Vorträge zum Thema Hitzeaktionspläne bei den „Kommunalen Klimaanpassungsdialogen“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg (28. Juni 2022) und Regensburg (12. Juli 2022)

Die LAGiK in den Medien