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  • Landesinstitut Planung und Lenkung Lebensmittelsicherheit (PL)

    Das Landesinstitut Planung und Lenkung Lebensmittelsicherheit (PL) ist die zentrale Anlaufstelle in Bayern für alle Fragen der Lebensmittelsicherheit. Es unterstützt die Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsbehörden bei fachlichen und rechtlichen Fragestellungen.

    Gemeinsam mit den Vor-Ort-Behörden führen speziell ausgebildete Mitarbeiter in interdisziplinären Kontrollteams anlassbezogen, auf Anforderung der Vor-Ort-Behörden zur Unterstützung sowie im Auftrag des StMUV landesweit Kontrollen in Lebensmittelbetrieben durch. Sie unterstützen ferner . andere Behörden wie Staatsanwaltschaften oder Polizei im Rahmen der Strafverfolgung.

    Das Landesinstitut koordiniert die Aufsicht des LGL über die 2018 neu gegründete Kontrollbehörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (KBLV)

    Weiterhin sind im Landesinstitut PL die bayerischen Kontaktstellen für die Überwachung des Internethandels und für Meldungen zu Fällen von Lebensmittelbetrug angesiedelt.

    Ihm obliegt ferner die Betreuung der bayernweit in der Veterinär-, Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung eingesetzten Software BALVI iP (TIZIAN in Bayern).

    Bei Krisenfällen übernimmt das Landesinstitut PL eine koordinierende Funktion.

    Es fungiert ferner als bayerische Kontaktstelle verschiedener Warn- und Informationssysteme, wie z. B. das EU-Schnellwarnsystem für Lebensmittel, Futtermittel und Lebensmittelbedarfsgegenstände (RASFF), in Teilen auch das EU-Schnellinformationssystems für Verbraucherprodukte (Rapid Exchange of Information System, RAPEX), sofern es sich um Produkte handelt, die in den Geltungsbereich des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) fallen sowie die Allgemeine Amtshilfe im Rahmen des Administrative Assistance and Cooperation Systems (AAC).

    Darüber hinaus betreut das Landesinstitut PL eine Verbraucherhotline für Hinweise aus der Bevölkerung und eine Internetplattform mit Warnungen der Öffentlichkeit vor bestimmten Lebensmitteln.

    Das Landesinstitut entwickelt darüber hinaus Strategien zur Optimierung der Lebensmittelüberwachung, z. B. durch die Schaffung eines Frühwarnsystems zur Erkennung von lebensmittelbedingten Risiken und durch Konzepte zur Zoonose-Überwachung. Zudem werden bayernweite Kontroll- und Probenpläne erstellt.