Behördenbezeichnung mit Staatswappen: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Aujeszkysche Krankheit (AK; Pseudowut, Pseudorabies) – Untersuchungsergebnisse der Monitoringuntersuchungen bayerischer Wildschweine 2018

Das LGL testet die Seren und Körperhöhlenflüssigkeiten von gesund erlegten Wildschweinen auf Antikörper gegen den Erreger der Aujeszkyschen Krankheit. Untersuchungen der vergangenen Jahre zeigten, dass bayerische Wildschweine dieses Herpesvirus tragen können. So fand das LGL auch im Jahr 2018 in ca. 10 % der untersuchten Proben Antikörper gegen den Erreger der Aujeszkyschen Krankheit.
Dies entspricht den Ergebnissen der Vorjahre, die zeigen, dass bayernweit konstant zwischen 10 und 12% der untersuchten Tiere infiziert sind. Ebenfalls blieb, wie bereits in den Vorjahren gezeigt, das deutliche Gefälle innerhalb Bayerns bestehen. Während ca. 20 % Antikörper-positive-Proben unter den untersuchten Proben der Regierungsbezirke Niederbayern, Oberpfalz und Unterfranken waren, reagierte keine Probe aus Schwaben in den angewendeten Test-Systemen. Die Aujeszkysche Krankheit ist keine Zoonose, die Infektion kann aber vom Wildschwein auf Hausschweine, Hausrinder oder auch Hunde übertragen werden. Die Untersuchungen des LGL zeigen nach wie vor, dass diese Gefahr, insbesondere für Jagdhunde, die direkt in Kontakt mit infiziertem Schwarzwild kommen, weiterhin besteht.


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