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  • Marmelade – was ist das?

    Ein Merkblatt für Selbstvermarkter oder für die, die es werden wollen

    Foto eines Marmeladenglases

    Die Bezeichnung "Marmelade" ist nach der Definition der Konfitürenverordnung grundsätzlich nur für Erzeugnisse aus Zitrusfrüchten vorgesehen (z. B."Orangenmarmelade").

    Jedoch darf dieser traditionsbehaftete Begriff "Marmelade" in Deutschland und Österreich anstelle der Verkehrsbezeichnung "Konfitüre" verwendet werden. Somit ist beispielsweise die Bezeichnung "Erdbeermarmelade" erlaubt. Diese Zulassung gilt aber nur für den Verkauf an Endverbraucher auf bestimmten lokalen Märkten, wie Bauernmärkten, Wochenmärkten oder dem sogenannten "ab-Hof-Verkauf".

    Auch bei "Erdbeermarmelade" handelt es sich um ein Erzeugnis nach der Konfitürenverordnung, für welches deren relativ strenge Anforderungen an die Zusammensetzung und Kennzeichnung gelten.

    Hinsichtlich der Zusammensetzung sind dabei folgende Aspekte zu beachten:

    Hinsichtlich der Kennzeichnung sind auf dem Etikett - zusätzlich zu den Vorgaben der Lebensmittel-Kennzeichnungs-Verordnung (Verkehrsbezeichnung, Zutatenverzeichnis, Mindesthaltbarkeitsdatum, Mengen- und Herstellerangabe) - folgende Pflichtangaben anzubringen:

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