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  • Das Europäische Netzwerk für GVO Laboratorien (ENGL) – ENGL-Report zur Anwendung der digitalen Polymerase-Kettenreaktion (dPCR)

    Die digitale PCR (dPCR) ist ein hochmodernes Verfahren, mit dem die Menge an Erbinformation (DNA) in einer Probe sehr genau bestimmt werden kann. Dies ist für die amtliche Untersuchung von Proben wesentlich, da nicht nur analytisch untersucht werden muss, ob eine gentechnische Veränderung vorliegt, sondern auch in welcher Menge gentechnisch verändertes Material vorhanden ist. Üblicherweise wird für eine solche Analyse die so genannte Real-time PCR eingesetzt. Dieses Verfahren ist seit Jahren etabliert und bewährt, hat jedoch im Vergleich zur dPCR auch einige Nachteile.

    Die Arbeitsgruppe befasste sich unter dem Vorsitz des LGL (Dr. Sven Pecoraro) mit der Übertragung von Real-time PCR Verfahren auf das dPCR Format, mit der Anwendung der dPCR im Bereich der Analytik von gentechnisch veränderten Organismen (GVO), sowie mit der Definition von Leistungsparametern für dieses Verfahren. Diese und viele weitere Aspekte wie die Anwendung der dPCR in der Umweltanalytik, der Medizin, der Mikrobiologie und der Authentizitätsprüfung von Lebensmitteln werden in einem umfassenden Dokument ("Overview and recommendation for the application of digital PCR") detailliert beschrieben und anschaulich dargestellt.

    Das Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission (EC) hat diese Arbeit nun veröffentlicht. Sie richtet sich insbesondere an Wissenschaftler, die im Bereich der Molekularbiologie tätig sind, aber auch an weitere interessierte Kreise.

    Bericht der "ENGL Working Group (WG) on digital PCR“ zur Anwendung der digitalen Polymerase-Kettenreaktion (dPCR) (PDF, 2.52 MB)