Die Schweinepest – Monitoring in Bayern – Untersuchungsergebnisse 2026

Untersuchungen bayerischer Wildschweine auf Klassische und Afrikanische Schweinepest

Die Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Klassischen und der Afrikanischen Schweinepest bei Wild- und Hausschweinen (Schweinepest-Monitoring-Verordnung, SchwPestMonV) regelt die Untersuchungen auf die Afrikanische Schweinepest und die Klassische Schweinepest. Demnach sind seit dem Jahr 2016 in Bayern jährlich mindestens 3.620 Wildschweine auf die Präsenz von Antikörpern gegen den Erreger der Klassischen Schweinepest (KSP) zu untersuchen. Ein Stichprobenschlüssel stellte eine sinnvolle räumliche und zeitliche Verteilung dieser Proben über die Landkreise Bayerns sicher. Bislang liefert dieses Monitoring keinen Hinweis auf eine KSPV-Infektion in deutschem Schwarzwild.

Neben den Untersuchungen auf KSP-Antikörper bei gesund erlegten Wildschweinen untersucht das LGL Proben von Fallwild, in diesem Fall von tot aufgefundenen Wildschweinen, und auffälligen Tieren virologisch auf die Erreger der Klassischen Schweinepest und der Afrikanischen Schweinepest. Die Afrikanische Schweinepest kommt seit Jahren in den Wildschweinpopulationen und teilweise auch in Hausschweinebeständen östlicher EU-Staaten, auf Sardinien und in zahlreichen Nicht-EU-Ländern Osteuropas vor. Seit November 2019 sind auch Wildschweine in Westpolen betroffen. Am 10.09.2020 folgte der erste Fall von ASP bei einem Wildschwein in Deutschland. Die Untersuchungsdaten der Jahre 2016 bis 2025 sind im Archiv zu finden.

Informationen zur Afrikanischen Schweinepest, den durchgeführten Präventionsmaßnahmen und Untersuchungen sind an anderer Stelle ausführlich dargestellt.

Wildschwein-Monitoring: Ergebnisse der virologischen Untersuchungen auf ASP

Tabelle: Untersuchung von Organen, Tupfer- und Blutproben von verendet aufgefundenen und auffällig erlegten Wildschweinen auf das Vorhandensein von ASP-Virus-Genom
Datenstand:
10.03.2026
Jahr Am LGL untersuchte  Proben

ASP-Virus-Genom positiv

Wildschweine 2026 72 0