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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Allergen Gluten - Untersuchungsergebnisse 2008

Untersuchung glutenfreier Lebensmittel

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, dem in vielen Getreidesorten vorkommenden Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil genetisch determiniert und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Personen, die an dieser Unverträglichkeit gegen Gluten leiden, sind auf entsprechend weizeneiweißfreie beziehungsweise glutenfreie Lebensmittel angewiesen.

2008 untersuchte das LGL 252 „glutenfreie“ Lebensmittel. Von 58 als „glutenfrei“ deklarierten Getreideerzeugnissen hat das LGL drei Proben mit einem Glutengehalt über dem Grenzwert von 20 mg/kg beanstandet. Auffällig war auch ein Bio-Buchweizenmehl, das zwar nicht als „glutenfrei“ ausgelobt, aber mit Weizen entsprechend 200 mg/kg Gluten kontaminiert war. Bei „glutenfreiem Bier“, Diät-Schokolade, Fruchtgummibärchen sowie diätetischen Lebensmitteln und Säuglingsnahrung, die gemäß Diätverordnung „glutenfrei“ sein müssen, war kein Gluten nachweisbar.

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