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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Bayerischer Preis für Arbeitsmedizin 2018

Ende November 2018 verlieh das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS) zum zweiten Mal den „Bayerischen Preis für Arbeitsmedizin“. Ausgezeichnet wurden die Autoren zweier wissenschaftlicher Publikationen auf dem Gebiet der Arbeitsmedizin. Die Preisträger, Frau Dr. Weistenhöfer und Herr Dr. Zink, wurden für ihre Arbeiten über die kanzerogene Wirkung einer UV – Lichtexposition im Kontext der beruflichen Tätigkeit geehrt. Der feierlichen Preisverleihung ging eine Fortbildung „Update Arbeitsmedizin“ für Arbeitsmedizinerinnen und Arbeitsmediziner voraus.

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Ergebnisse der LAGI-Sondersitzung

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) beriet in einer Sondersitzung in München über die Versorgung der bayerischen Bevölkerung mit Grippeimpfstoffen. Anlass waren bekanntgewordene Lieferengpässe. Die LAGI-Vertreter waren sich einig, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um noch vorhandene Bestände von Impfstoff in ganz Bayern zu ermitteln und besser zu verteilen. So sollen unter anderem alle an der Versorgung Beteiligten, insbesondere Apotheken, Hersteller und Ärzte ermitteln, ob und wo noch Impfdosen vorrätig sind. Ärzte erhalten durch die Behörden die Möglichkeit, angesichts dieser besonderen Situation untereinander Impfstoffe austauschen zu dürfen.

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LGL Kongress „Herausforderungen der Lebensmittelüberwachung im 21. Jahrhundert“

Das LGL lud vom 21. bis 22. November 2018 zum 3. LGL-Kongress Lebensmittelsicherheit in Erlangen ein. Am Kongress, der unter dem Motto „Herausforderungen der Lebensmittelüberwachung im 21. Jahrhundert“ stand, wurden praxisnahe, aktuelle Themen der Lebensmittelsicherheit und -überwachung präsentiert. Darüber hinaus diskutierten Experten über zahlreiche Themen, darunter Authentizität und Identität, Ernährung der Zukunft oder Zoonosen. Ein Höhepunkt des ersten Kongresstages war der öffentliche Abendvortrag von Prof. Dr. Pablo Steinberg, Präsident des Max Rubner-Instituts (MRI). Er sprach über Ernährung der Zukunft und wie wir in zehn Jahren essen werden.

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11. Europäischer Antibiotikatag am 18. November

Am 18. November ist der Europäische Antibiotikatag oder auch European Antibiotic Awareness Day (EAAD). Diese jährliche Initiative des Europäischen Parlaments soll die Aufmerksamkeit auf einen umsichtigen Einsatz von Antibiotika lenken. Seit 2008 finden jährlich im Rahmen des EAAD Aktivitäten und Kampagnen statt, um die Bewusstseinsbildung und die Sensibilisierung für den umsichtigen und richtigen Einsatz dieser lebenswichtigen Wirkstoffe zu stärken. Vielfältige Informationen zum Antibiotikaverbrauch und zu den Risiken bei nicht sachgerechtem Einsatz klären insbesondere über die Entwicklung und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen und der damit verbundenen gesundheitlichen Gefährdung auf. Die Botschaften richten sich in konsequenter Umsetzung der ganzheitlichen Betrachtung im One Health Ansatz an alle Menschen. Ziel ist, europaweit und auch weltweit das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Antibiotika zu steigern, um die Wirksamkeit dieser unverzichtbaren Substanzen zu erhalten.

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Tierarzt erkrankt nach Obduktion eines verendeten Bartkauzes an West-Nil-Fieber

In Bayern ist ein Tierarzt wenige Tage nach der Obduktion eines an West-Nil-Virus verendeten Bartkauzes aus einem Wildpark im Landkreis Ebersberg an West-Nil-Fieber erkrankt, mittlerweile aber wieder genesen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgte die Übertragung des Virus durch direkten Kontakt mit erregerhaltigen Körperflüssigkeiten des verendeten Vogels. Dies ist die erste bekannte Übertragung von West-Nil-Virus auf einen Menschen innerhalb Deutschlands. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.


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Ausschreibung des 7. IBK-Preises für Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheitsförderung und Prävention im Bodenseeraum stärken, Beispiele guter Praxis länderübergreifend bekannt machen und den fachlichen Austausch fördern: Das sind die Ziele des Preises für Gesundheitsförderung und Prävention der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). 2019 verleiht die Internationale Bodenseekonferenz zum siebten Mal den IBK- Preis für Gesundheitsförderung und Prävention. Ausgezeichnet werden innovative und multiplizierbare Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, die mit angemessenem Aufwand umgesetzt wurden. Erstmalig wird der Preis in drei Kategorien – „Ehrenamtliches Engagement“, „Kreativität“ sowie „Nachhaltigkeit“ – vergeben.
Die Koordination des Wettbewerbs für Bayern liegt beim Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am LGL.

9. Symposium der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE)

Am 05.12.2018 findet zum 9. Mal das Symposium der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) im Bürgerhaus in der Theodor-Heuss-Straße 29, 85764 Oberschleißheim statt. Auf dem Programm stehen aktuelle Themen der Krankenhaushygiene, Diagnostik und Antibiotikatherapie bei Mensch und Tier, die von renommierten Referenten aus ganz Deutschland vorgetragen werden. Das Symposium wird gemeinsam vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege veranstaltet.

Es sind 6 ● auf das Fortbildungszertifikat der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) beantragt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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JMU-Professor neuer Institutsleiter am LGL in Bad Kissingen

Prof. Dr. Thomas Keil, neuer Professor am Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), leitet nun das Institut für Kurortmedizin und Gesundheitsförderung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Standort Bad Kissingen. Zuvor war der Mediziner außerplanmäßiger Professor an der Charité in Berlin. Mit der Besetzung dieser Professur wurde eine Brücke zwischen der Medizinischen Fakultät der JMU und dem LGL geschaffen und die Zusammenarbeit dadurch weiter intensiviert. Bereits 2017 schlossen beide Institutionen einen umfangreichen Kooperationsvertrag.

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Steigende Impfquoten in Bayern

Die Masern-Impfquoten in Bayern sind deutlich gestiegen. Das zeigt der 2. Bayerische Gesundheitsreport 2018 des LGL. Bei 2014 geborenen Kleinkindern (bis 24 Monate) lag die Masern-Impfquote in Bayern bei 96,2 Prozent. Dennoch kommt es, wie der Gesundheitsreport zeigt, immer wieder zu lokalen Ausbrüchen und sogenannten masernstarken Jahren.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesundheitsreports liegt auf der Keuchhustenimpfung. Die Quote der abgeschlossenen Grundimmunisierungen im Einschulungsalter ist mit 95,3 Prozent zwar hoch, die Impfung bietet aber nur einen zeitlich begrenzten Schutz. Es sind daher regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig. Besonders bei Säuglingen treten schwere Krankheitsverläufe auf, deshalb ist es besonders wichtig, sie durch geimpfte Erwachsene in ihrem Umfeld zu schützen.

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