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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Aktionstag „Deine Stadt und Du“ in Erlangen

Mit einer Vielzahl von Themen und Aktionen ist das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beim Aktionstag „Deine Stadt und Du“ am 22. September von 10 bis 17 Uhr auf dem Schlossplatz in Erlangen vertreten. Die Pharmazeuten des LGL klären über den Unterschied zwischen Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneimitteln auf. „Mit Sicherheit besser“, so lautet die Präventionskampagne Bayerns gegen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen, zu der es ebenfalls Informationen am Stand des LGL gibt. Große und kleine Forscher können bei einem Blick durch das Mikroskop der Veterinärparasitologen und- virologen verschiedene Tierparasiten unter die Lupe nehmen und ihr Wissen bei einem Quiz spielerisch anwenden. Wer möchte kann außerdem Trinkwasser von zu Hause mitbringen und die Wasserhärte untersuchen lassen. Informationen zu Beef Jerky und ein Quiz zur Lebensmittelhygiene runden das Angebot an diesem Tag ab. Das LGL freut sich auf viele Besucher.


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ePIN-Standort planmäßig eröffnet

Ende August wurde im schwäbischen Mindelheim die fünfte von insgesamt acht elektronischen Pollenmessstationen aufgebaut, die zusammen mit den Monitoren in Viechtach, Marktheidenfeld, Altötting und Garmisch-Partenkirchen zunächst im Testbetrieb läuft. Bis Jahresende sollen auch die restlichen drei Anlagen in Feucht, Hof und München aufgebaut werden, 2019 soll es möglich sein, die aktuelle Pollenbelastung standort- und pollenspezifisch online über das LGL abrufen zu können.
Zuvor eröffnete Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml Ende April in Garmisch-Partenkirchen offiziell den ersten automatischen Pollenmonitor im Rahmen des neuen elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN).
"ePIN" ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie. Es wird unter Leitung des LGL in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) und verschiedenen wissenschaftlichen Beratern und Projektpartnern durchgeführt.


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West-Nil-Virus in Bayern nachgewiesen

Das West-Nil-Virus (WNV) wurde nun auch bei einem zweiten Bartkauz aus einem Wildpark im Landkreis Ebersberg nachgewiesen. Das Tier verendete nahezu im gleichen Zeitraum wie der erste Bartkauz, bei dem das West-Nil-Virus nachgewiesen wurde. Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Vögel stellen die Hauptwirte dar, wobei die Infektion in den meisten Fällen symptomlos bleibt. Bei hochempfänglichen Arten kann es jedoch zu massiven Erkrankungen und zu Todesfällen kommen. Das West-Nil-Virus kann über Mückenstiche auch auf Menschen und Pferde übertragen werden. Es ist bisher noch kein in Deutschland erworbener Fall von West-Nil-Fieber (WNF) beim Menschen bekannt geworden.


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Arbeitsschutz im Fokus

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) präsentiert sich online über ein neues Portal, auf dem sich wichtige Informationen zum Thema Arbeitsschutz in Unternehmen und Betrieben finden. Ziel ist es, Arbeitsschutzakteure, Aufsichtspersonal und Betriebe besser zu erreichen. Gleichzeitig sollen künftig mehr Unternehmen und Akteure im Arbeitsschutz von den Angeboten der GDA profitieren können.



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Informationen zum Thema Arbeitsschutz auf den Internetseiten des LGL:

Mukoviszidose-Screening bei Neugeborenen

Neugeborene werden mit einem Screening auf seltene angeborene Stoffwechsel- und Hormonstörungen getestet, seit zwei Jahren auch auf Mukoviszidose. In Bayern wurden so bereits 45 Neugeborene mit Mukoviszidose entdeckt. Die rasche Diagnose gewährleistet einen baldigen Behandlungsbeginn. So können die Entzündungen, vor allem der Lunge, frühzeitig behandelt werden, die für Mukoviszidose typisch sind
Die Teilnahme am Screening ist freiwillig. Insgesamt wurden vom 1. September 2016 bis zum 31. August 2018 rund 250.000 Kinder in Bayern im Neugeborenen-Screening untersucht. Außerdem bietet der Öffentliche Gesundheitsdienst in Bayern ein Erinnerungssystem (Tracking) an, das vom Screeningzentrum im LGL koordiniert wird. Das Tracking gewährleistet, dass die Früherkennungsuntersuchungen allen Neugeborenen angeboten und notwendige Kontrolluntersuchungen zeitnah durchgeführt werden.

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Steigende Impfquoten in Bayern

Die Masern-Impfquoten in Bayern sind deutlich gestiegen. Das zeigt der 2. Bayerische Gesundheitsreport 2018 des LGL. Bei 2014 geborenen Kleinkindern (bis 24 Monate) lag die Masern-Impfquote in Bayern bei 96,2 Prozent. Dennoch kommt es, wie der Gesundheitsreport zeigt, immer wieder zu lokalen Ausbrüchen und sogenannten masernstarken Jahren.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesundheitsreports liegt auf der Keuchhustenimpfung. Die Quote der abgeschlossenen Grundimmunisierungen im Einschulungsalter ist mit 95,3 Prozent zwar hoch, die Impfung bietet aber nur einen zeitlich begrenzten Schutz. Es sind daher regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig. Besonders bei Säuglingen treten schwere Krankheitsverläufe auf, deshalb ist es besonders wichtig, sie durch geimpfte Erwachsene in ihrem Umfeld zu schützen.

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Usutu-Virus bei Singvögeln in Bayern nachgewiesen

Bei Wildvögeln aus dem Raum Nürnberg, darunter zwei Amseln, wurde das Usutu-Virus nachgewiesen. Das Usutu-Virus wird durch Stechmücken übertragen, in Deutschland traten Usutu-Virus-bedingte Todesfälle bei Vögeln erstmals im Jahre 2011 auf. Das Usutu-Virus kann prinzipiell auch auf den Menschen übertragen werden, das Ansteckungsrisiko ist aber sehr gering. Finden Bürgerinnen und Bürger vermehrt tote Vögel, sollten sie diese Tiere nicht anfassen und das zuständige Veterinäramt kontaktieren. Grundsätzlich sollten in der Natur verendete Tiere nicht berührt werden, weil hier generell ein Ansteckungsrisiko bestehen kann.

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Muttermilchuntersuchungen im Landkreis Altötting

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die Muttermilchuntersuchungen auf perfluorierte Substanzen abgeschlossen. Im Ergebnis war die PFOA-Konzentration in der Muttermilch höher als bei Vergleichsproben aus München. Dies war aufgrund der Belastungssituation in Teilen des Landkreises Altötting zu erwarten. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass kein Anlass dafür besteht, von der bereits bestehenden Stillempfehlung abzurücken.

Zuvor hatte das LGL Ergebnisse der Blutprobenuntersuchungen veröffentlicht.Das Resultat: Wie erwartet weisen nahezu alle Studienteilnehmer höhere PFOA-Werte auf als Einwohner anderer bayerischer Regionen. Dies ist aber gemäß den vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mit einer Gesundheitsgefährdung gleichzusetzen. Dort, wo bereits seit Längerem Maßnahmen der Trinkwasseraufbereitung umgesetzt worden sind, weisen Probanden niedrigere PFOA-Gehalte als der Studiendurchschnitt auf. Dies belegt die Wirksamkeit der Aufbereitungsmaßnahmen sowie die zentrale Bedeutung des Trinkwassers als Eintragspfad.

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EuGH-Urteil zu neuen Gentechnikverfahren

Am 25. Juli 2018 urteilte der Europäische Gerichtshof darüber, ob durch Mutagenese gewonnene Organismen als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Sinne der Richtlinie 2001/18/EG (GVO-Richtlinie) anzusehen sind. Mit dem Begriff „Mutagenese“ werden alle Züchtungsverfahren zusammengefasst, die es ermöglichen, das Erbgut lebender Arten ohne Einbau einer fremden DNA zu verändern. Der EuGH hat nun entschieden und diese Frage bejaht. Damit unterliegen alle mit Methoden der Mutagenese gewonnenen Organismen, unabhängig von der angewandten Technik, den gesetzlich vorgesehenen Verpflichtungen der GVO-Richtlinie. Somit werden auch solche Organismen streng reguliert, deren Erbgut mit neuen Züchtungstechniken (Genome Editing) verändert wurde.

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Neuartige Lebensmittel

Das LGL organisierte im Rahmen der LGL-Gespräche zur Lebensmittelsicherheit in Oberschleißheim die Veranstaltung „Alternative Ernährungsformen – Neuartige Lebensmittel“.
Ernährung wird in heutiger Zeit vielfach nicht nur als einfache Nahrungsaufnahme verstanden: Oft wird dieses Thema eng in Zusammenhang mit Gesundheit, Fitness und Schönheit gesehen und kann sogar zu einer Frage der Identität werden.
Entsprechend wird heute zusätzlich zu den „konventionellen Lebensmitteln“ eine große Vielfalt an „neuartigen Lebensmitteln“ angeboten. Im Rahmen der Veranstaltung gab es daher unter anderem Vorträge über die Themen „Superfood“ oder „Insekten als Lebensmittel“, auch wurde über die Definition von laktose-, glutenfrei und vegan diskutiert.

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Perfluorierte Chemikalien (PFC) – Infoline an Landesämtern

Perfluorierte Chemikalien (PFC), darunter PFOA, lassen sich an einzelnen Standorten in Bayern nachweisen, so z. B. im Raum Gendorf/Altötting. Das LGL und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) bieten daher eine gemeinsame Infoline für Fragen zu PFC an. Die PFC-Infoline ist für Bürger, Kommunen und Behörden erreichbar jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr.

Bei Fragen zu Gesundheit, Trinkwasser und Lebensmitteln stehen Ansprechpartner des LGL unter der Rufnummer 09131 6808 – 2497 oder per E-Mail an pfc@lgl.bayern.de zur Verfügung.

Bei Fragen zu Wasser, Boden, Luft, Natur erreichen Interessierte die „PFC-Infoline“ am LfU unter: 0821 9071 – 5102, oder per E-Mail an pfc-umwelt@lfu.bayern.de.

Bitte beachten Sie: Fragen zur Situation vor Ort können meist nur das jeweils zuständige Landratsamt bzw. die zuständige Kommune beantworten. Medienvertreter können sich bei Fragen zum Thema weiterhin an die Pressestellen der Landesämter wenden.

Informationen zu den Themen Gesundheit, Lebensmitteln und Trinkwasser:

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