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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Grippeimpfung – Jetzt!

Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung, vielmehr können Influenzaviren eine plötzlich auftretende, systemische Infektion mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl und unter bestimmten Umständen lebensbedrohlichen Komplikationen verursachen. Lassen Sie sich daher schon jetzt, am besten vor Beginn der nächsten Influenzawelle, impfen!
Aufgrund der aktuell beobachteten Influenzavirus-Varianten rät die Ständige Impfkommission (STIKO ) zur Verwendung eines Vierfachimpfstoffes, in dem zwei A-Komponenten (H1N1 und H3N2) sowie zwei B-Komponenten (B-Victorialinie und B-Yamagatalinie) enthalten sind. Empfohlen wird die Influenzaimpfung insbesondere für alle Personen ab 60 Jahren, für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen und Personen, die Risikopersonen betreuen. In Bayern werden die Kosten der Impfung nach individueller Beratung durch den Arzt von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

 

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Tierarzt erkrankt nach Obduktion eines verendeten Bartkauzes an West-Nil-Fieber

In Bayern ist ein Tierarzt wenige Tage nach der Obduktion eines an West-Nil-Virus verendeten Bartkauzes aus einem Wildpark im Landkreis Ebersberg an West-Nil-Fieber erkrankt, mittlerweile aber wieder genesen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgte die Übertragung des Virus durch direkten Kontakt mit erregerhaltigen Körperflüssigkeiten des verendeten Vogels. Dies ist die erste bekannte Übertragung von West-Nil-Virus auf einen Menschen innerhalb Deutschlands. Eine Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.


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Ausschreibung des 7. IBK-Preises für Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheitsförderung und Prävention im Bodenseeraum stärken, Beispiele guter Praxis länderübergreifend bekannt machen und den fachlichen Austausch fördern: Das sind die Ziele des Preises für Gesundheitsförderung und Prävention der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). 2019 verleiht die Internationale Bodenseekonferenz zum siebten Mal den IBK- Preis für Gesundheitsförderung und Prävention. Ausgezeichnet werden innovative und multiplizierbare Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, die mit angemessenem Aufwand umgesetzt wurden. Erstmalig wird der Preis in drei Kategorien – „Ehrenamtliches Engagement“, „Kreativität“ sowie „Nachhaltigkeit“ – vergeben.
Die Koordination des Wettbewerbs für Bayern liegt beim Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am LGL.

9. Symposium der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE)

Am 05.12.2018 findet zum 9. Mal das Symposium der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) im Bürgerhaus in der Theodor-Heuss-Straße 29, 85764 Oberschleißheim statt. Auf dem Programm stehen aktuelle Themen der Krankenhaushygiene, Diagnostik und Antibiotikatherapie bei Mensch und Tier, die von renommierten Referenten aus ganz Deutschland vorgetragen werden. Das Symposium wird gemeinsam vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege veranstaltet.

Es sind 6 ● auf das Fortbildungszertifikat der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) beantragt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

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JMU-Professor neuer Institutsleiter am LGL in Bad Kissingen

Prof. Dr. Thomas Keil, neuer Professor am Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU), leitet nun das Institut für Kurortmedizin und Gesundheitsförderung des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Standort Bad Kissingen. Zuvor war der Mediziner außerplanmäßiger Professor an der Charité in Berlin. Mit der Besetzung dieser Professur wurde eine Brücke zwischen der Medizinischen Fakultät der JMU und dem LGL geschaffen und die Zusammenarbeit dadurch weiter intensiviert. Bereits 2017 schlossen beide Institutionen einen umfangreichen Kooperationsvertrag.

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ePIN-Standort planmäßig eröffnet

Ende August wurde im schwäbischen Mindelheim die fünfte von insgesamt acht elektronischen Pollenmessstationen aufgebaut, die zusammen mit den Monitoren in Viechtach, Marktheidenfeld, Altötting und Garmisch-Partenkirchen zunächst im Testbetrieb läuft. Bis Jahresende sollen auch die restlichen drei Anlagen in Feucht, Hof und München aufgebaut werden, 2019 soll es möglich sein, die aktuelle Pollenbelastung standort- und pollenspezifisch online über das LGL abrufen zu können.
Zuvor eröffnete Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml Ende April in Garmisch-Partenkirchen offiziell den ersten automatischen Pollenmonitor im Rahmen des neuen elektronischen Polleninformationsnetzwerkes (ePIN).
"ePIN" ist Teil der bayerischen Klimaanpassungsstrategie. Es wird unter Leitung des LGL in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt (LfU) und verschiedenen wissenschaftlichen Beratern und Projektpartnern durchgeführt.


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Arbeitsschutz im Fokus

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) präsentiert sich online über ein neues Portal, auf dem sich wichtige Informationen zum Thema Arbeitsschutz in Unternehmen und Betrieben finden. Ziel ist es, Arbeitsschutzakteure, Aufsichtspersonal und Betriebe besser zu erreichen. Gleichzeitig sollen künftig mehr Unternehmen und Akteure im Arbeitsschutz von den Angeboten der GDA profitieren können.



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Informationen zum Thema Arbeitsschutz auf den Internetseiten des LGL:

Mukoviszidose-Screening bei Neugeborenen

Neugeborene werden mit einem Screening auf seltene angeborene Stoffwechsel- und Hormonstörungen getestet, seit zwei Jahren auch auf Mukoviszidose. In Bayern wurden so bereits 45 Neugeborene mit Mukoviszidose entdeckt. Die rasche Diagnose gewährleistet einen baldigen Behandlungsbeginn. So können die Entzündungen, vor allem der Lunge, frühzeitig behandelt werden, die für Mukoviszidose typisch sind
Die Teilnahme am Screening ist freiwillig. Insgesamt wurden vom 1. September 2016 bis zum 31. August 2018 rund 250.000 Kinder in Bayern im Neugeborenen-Screening untersucht. Außerdem bietet der Öffentliche Gesundheitsdienst in Bayern ein Erinnerungssystem (Tracking) an, das vom Screeningzentrum im LGL koordiniert wird. Das Tracking gewährleistet, dass die Früherkennungsuntersuchungen allen Neugeborenen angeboten und notwendige Kontrolluntersuchungen zeitnah durchgeführt werden.

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Steigende Impfquoten in Bayern

Die Masern-Impfquoten in Bayern sind deutlich gestiegen. Das zeigt der 2. Bayerische Gesundheitsreport 2018 des LGL. Bei 2014 geborenen Kleinkindern (bis 24 Monate) lag die Masern-Impfquote in Bayern bei 96,2 Prozent. Dennoch kommt es, wie der Gesundheitsreport zeigt, immer wieder zu lokalen Ausbrüchen und sogenannten masernstarken Jahren.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesundheitsreports liegt auf der Keuchhustenimpfung. Die Quote der abgeschlossenen Grundimmunisierungen im Einschulungsalter ist mit 95,3 Prozent zwar hoch, die Impfung bietet aber nur einen zeitlich begrenzten Schutz. Es sind daher regelmäßige Auffrischimpfungen notwendig. Besonders bei Säuglingen treten schwere Krankheitsverläufe auf, deshalb ist es besonders wichtig, sie durch geimpfte Erwachsene in ihrem Umfeld zu schützen.

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EuGH-Urteil zu neuen Gentechnikverfahren

Am 25. Juli 2018 urteilte der Europäische Gerichtshof darüber, ob durch Mutagenese gewonnene Organismen als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) im Sinne der Richtlinie 2001/18/EG (GVO-Richtlinie) anzusehen sind. Mit dem Begriff „Mutagenese“ werden alle Züchtungsverfahren zusammengefasst, die es ermöglichen, das Erbgut lebender Arten ohne Einbau einer fremden DNA zu verändern. Der EuGH hat nun entschieden und diese Frage bejaht. Damit unterliegen alle mit Methoden der Mutagenese gewonnenen Organismen, unabhängig von der angewandten Technik, den gesetzlich vorgesehenen Verpflichtungen der GVO-Richtlinie. Somit werden auch solche Organismen streng reguliert, deren Erbgut mit neuen Züchtungstechniken (Genome Editing) verändert wurde.

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Perfluorierte Chemikalien (PFC) – Infoline an Landesämtern

Perfluorierte Chemikalien (PFC), darunter PFOA, lassen sich an einzelnen Standorten in Bayern nachweisen, so z. B. im Raum Gendorf/Altötting. Das LGL und das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) bieten daher eine gemeinsame Infoline für Fragen zu PFC an. Die PFC-Infoline ist für Bürger, Kommunen und Behörden erreichbar jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr.

Bei Fragen zu Gesundheit, Trinkwasser und Lebensmitteln stehen Ansprechpartner des LGL unter der Rufnummer 09131 6808 – 2497 oder per E-Mail an pfc@lgl.bayern.de zur Verfügung.

Bei Fragen zu Wasser, Boden, Luft, Natur erreichen Interessierte die „PFC-Infoline“ am LfU unter: 0821 9071 – 5102, oder per E-Mail an pfc-umwelt@lfu.bayern.de.

Bitte beachten Sie: Fragen zur Situation vor Ort können meist nur das jeweils zuständige Landratsamt bzw. die zuständige Kommune beantworten. Medienvertreter können sich bei Fragen zum Thema weiterhin an die Pressestellen der Landesämter wenden.

Informationen zu den Themen Gesundheit, Lebensmitteln und Trinkwasser:

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