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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Die vier elementaren Regeln für Sonnenschutz

Sonnenstrahlen haben auf Menschen im Allgemeinen eine positive Wirkung – aber sie können die Haut auch nachhaltig schädigen. Um die Vorteile zu genießen ohne Nachteile zu erleiden, genügt die Beachtung einiger elementarer Regeln, die folgende Piktogramme der EU-Kommission auf einen Blick zusammenfassen:

Pictogramm: Sonnenschirm und Uhrsymbol 11-15h

Intensive Mittagssonne meiden

Pictogramm: Sonnenbrille, Hut, T-Shirt

Sich durch Bekleidung, Hut und Sonnenbrille schützen

Pictogramm: Baby und durchgestrichene Sonne

Babys und Kleinkinder nicht direkter Sonnenstrahlung aussetzen

Pictogramm: Sonnencreme

Ausreichend Sonnenschutzmittel verwenden

  • Sonnenschutzmittel reichlich auftragen (ca. 35 g für den Körper eines Erwachsenen), da sonst die angegebene Sonnenschutzwirkung nicht erreicht wird;
  • Mehrfach auftragen, um den Schutz aufrecht zu erhalten (besonders nach dem Aufenthalt im Wasser)
  • Die Schutzzeit berechnet sich aus der Eigenschutzzeit der Haut (ca. 10 Minuten) multipliziert mit dem Sonnenschutzfaktor

Bei der Auswahl des Sonnenschutzmittels sollte auf Folgendes geachtet werden:

  • Die Höhe des erforderlichen Lichtschutzfaktors hängt vom Hauttyp und der Intensität der Sonneneinstrahlung ab
  • Das Sonnenschutzmittel sollte nicht nur vor den Sonnenbrand verursachenden UV-B-Strahlen (ausgedrückt durch den LSF) schützen, sondern auch vor UV-A-Strahlen, die tiefer in die Haut eindringen und dort zu Schädigungen führen. Produkte, die einen nach EU-Empfehlungen angemessenen UV-A-Schutz aufweisen, kann der Verbraucher an nachstehendem Hinweissymbol erkennen