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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Allergen Gluten

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av 2009_052_03.txt

Gluten

Das in vielen Getreidesorten vorkommende Klebereiweiß Gluten gehört zu diesen kennzeichnungspflichtigen Allergenen. Bei Zöliakiepatienten verursacht eine Überempfindlichkeit gegen Gluten eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut. Diese Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, ist zum Teil genetisch bedingt und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Personen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, sind deshalb auf entsprechend glutenfreie oder glutenarme Lebensmittel angewiesen.

Rechtslage

Im Gegensatz zu allen anderen Lebensmittelallergenen ist die Zusammensetzung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die für Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet sind, gesetzlich geregelt. Im Rahmen der EG-Verordnung 41/2009 vom 20. Januar 2009 wurden erstmalig Schwellenwerte zur Regelung der Kennzeichnung des Allergens Gluten in Lebensmitteln gesetzlich festgelegt. Als „glutenfrei“ dürfen Lebensmittel nur bis zu einem Glutengehalt von maximal 20 ppm bezeichnet werden. Die Auslobung „sehr geringer Glutengehalt“ ist getreidehaltigen Produkten vorbehalten, die zur Reduzierung des Glutengehalts auf spezielle Weise verarbeitet wurden und einen Glutengehalt von 100 ppm nicht überschreiten.

av 2008_102_02.txt

Zöliakie

Zöliakie ist eine chronische Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit gegen Gluten, dem in vielen Getreidesorten vorkommenden Klebereiweiß. Die Unverträglichkeit bleibt lebenslang bestehen, sie ist zum Teil genetisch determiniert und kann derzeit nicht ursächlich behandelt werden. Personen, die an dieser Unverträglichkeit gegen Gluten leiden, sind auf entsprechend weizeneiweißfreie beziehungsweise glutenfreie Lebensmittel angewiesen.