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1. Was ist das Corona-Virus?

Corona-Virus

Das Corona-Virus ist noch neu.
Das Virus heißt auch: SARS-CoV-2.
Das spricht man so aus: Sars-Koff-2.
Die Mehr-Zahl von Virus heißt Viren.

Das Corona-Virus kann eine schwere Krankheit auslösen.
Die Krankheit heißt Covid-19.
Das spricht man so aus: Ko-wied-19.

Umarmung

Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen.

Das Virus vermehrt sich im Körper von Patienten und Patientinnen.
Das Virus kommt an verschiedenen Stellen im Körper vor.

Zum Beispiel:

Frau, Corona-positiv
  • in der Nase und im Hals.
  • in der Lunge.
  • im Darm.
  • im Blut.
  • in der Niere.
  • in den Herz-Muskeln.

2. Woher kommt das Corona-Virus?

China

Die ersten Fälle von dem Corona-Virus waren in China.
In der Stadt Wuhan sind viele Menschen krank geworden.
Die Menschen haben eine Lungen-Entzündung bekommen.
Eine Behörde von der Stadt Wuhan hat darüber berichtet.
Das war im Dezember 2019.

Wir glauben heute:
Das Virus kommt von einem Fisch-Markt in Wuhan.
Auf dem Markt gab es auch andere Tiere.
Zum Beispiel:

Hühner
  • Geflügel
  • Fledermäuse
  • und Wild-Tiere.

Forscher und Forscherinnen glauben:
Manche Tiere hatten das Virus in ihrem Körper.
Einige Menschen haben sich bei den Tieren angesteckt.
Dann haben sich die Menschen auch gegen-seitig angesteckt.
So konnte sich das Virus schnell ausbreiten.
Das Virus hat sich erst in China ausgebreitet.
Und dann auf der ganzen Welt.

Welt

Das Corona-Virus ist eine Pandemie.
Pandemie bedeutet: Eine Krankheit breitet sich schnell aus.
Auf der ganzen Welt.
Das Virus ist neu.
Und das Virus hat schlimme Folgen.
Viele Menschen sterben an dem Virus.

3. Was wissen wir über den Erreger?

Corona-Virus

Das Corona-Virus ist ein Erreger.
Ein Erreger kann Krankheiten auslösen.
Das neue Corona-Virus heißt Sars-CoV-2.
Es gibt auch andere Corona-Viren.
Die Corona-Viren können sich gut anpassen.
Die Viren treten bei Menschen und bei Tieren auf.

Intensivstation

Manche Corona-Viren lösen leichte Krankheiten aus.
Zum Beispiel: Die kranke Person fühlt sich nur erkältet.
Andere Corona-Viren lösen schwere Krankheiten aus.
Zum Beispiel das neue Corona-Virus.
Das Virus kann die Lunge angreifen.
Dann kann die Lunge nicht mehr gut arbeiten.
Und die Person braucht eine künstliche Beatmung.
Eine Maschine hilft der Person beim Atmen.

Manche Menschen sterben an dem Virus.
Das Virus ist vor allem für alte Menschen gefährlich.
Und für Menschen mit einer Vor-Erkrankung.
Aber: Auch jüngere Menschen können sterben.

4. Welche Arten von dem Virus gibt es?

Corona-Virus

Ein Virus kann seine Form ändern.
Das passiert bei der Vermehrung von dem Virus.
Die Veränderung heißt Mutation.
Das spricht man so aus: Mu-ta-tsjon.

Wir wissen: Auch das Corona-Virus hat sich verändert.
Die veränderten Viren heißen Varianten.
Das spricht man so aus: Wa-ri-an-ten.
Die Varianten sind ansteckender als das 1. Corona-Virus.
Deshalb kann sich das Virus schneller ausbreiten.

Forscher und Forscherinnen beobachten diese 4 Varianten:

Forscher
  • Die Alpha-Variante.
    Die Variante trat zuerst in Großbritannien auf.
    Die Variante kommt oft in Deutschland vor.
  • Die Beta-Variante.
    Die Variante trat zuerst in Südafrika auf.
    Die Variante kommt selten in Deutschland vor.
  • Die Gamma-Variante.
    Die Variante trat zuerst in Brasilien auf..
    Die Variante kommt selten in Deutschland vor.
  • Die Delta-Variante.
    Die Variante trat zuerst in Indien auf.
    Die Variante kommt sehr oft in Deutschland vor.
Corona-Test

Forscher und Forscherinnen schauen ständig,
welche Varianten in Deutschland vorkommen.
Dafür untersuchen die Forscher und Forscherinnen Proben.
Die Proben kommen von positiven Corona-Tests.

5. Wie kann man sich anstecken?

Ein Mensch mit dem Corona-Virus kann andere Menschen anstecken.
Die Ansteckung ist möglich:

Frau mit Erkältungssymptomen
  • Bevor der Mensch mit dem Virus Anzeichen für die Krankheit hat.
    Das schwere Wort für die Anzeichen heißt Symptome.
    Das spricht man so aus: Sümp-to-me.
  • Während der Mensch mit dem Virus Symptome hat.
  • Und wenn der Mensch mit dem Virus keine Symptome hat.

Das bedeutet: Sie können sich auch dann anstecken,
wenn der Mensch mit dem Virus nicht von seiner Krankheit weiß.

Ein Mensch mit dem Virus ist mehrere Tage lang ansteckend.
Aber: Der Mensch ist nicht immer gleich ansteckend.
Der Mensch ist weniger ansteckend,
wenn er nur wenige Viren im Körper hat.
Und der Mensch ist ansteckender,
wenn sich die Viren in seinem Körper vermehren.

Frau, die in den Ellbogen hustet oder niest

Die Ansteckung geschieht vor allem über Tröpfchen.
Die Tröpfchen sind sehr klein.
Die Tröpfchen entstehen,
wenn eine Person niest.
Oder wenn eine Person hustet.
Die Tröpfchen entstehen auch beim Atmen
oder beim Sprechen.
Die Tröpfchen entstehen auch beim Singen.

zwei Menschen halten Abstand

Wenn eine Person mit dem Virus Tröpfchen abgibt,
dann gelangen die Tröpfchen über die Luft zu anderen Personen.
Aber: Wenn Personen viel Abstand halten,
dann gelangen nur wenige Tröpfchen zu anderen Personen.
Halten Sie immer mindestens 1,5 Meter Abstand.

Die Tröpfchen setzen sich auf die Schleim-Häute
von der anderen Person.
Die Schleim-Häute sind in der Nase und im Mund.
Fast alle Ansteckungen passieren über die Schleim-Häute.

Eine andere Möglichkeit ist die Ansteckung über eine Ober-Fläche.
Zum Beispiel: Ein Mensch mit dem Virus niest in den Raum.
Dann verteilen sich die Tröpfchen auf Ober-Flächen.

Frau fasst sich ins Auge: Verboten

Zum Beispiel auf einem Tisch.
Eine andere Person fasst den Tisch an.
Dann fasst sich die Person an ihr Auge.
So kann sich die Person anstecken.
Diese Ansteckung nennt man Schmier-Infektion.
Infektion ist ein anderes Wort für Ansteckung.

Das Virus wird auch durch Aerosole übertragen.
Das spricht man so aus: Ä-ro-so-le.
Aerosole sind sehr kleine Teilchen.
Sie können die Teilchen nicht sehen.

Unterhaltung zweier Menschen

Die Aerosole verteilen sich in der Luft.
Zum Beispiel:

  • Wenn eine Person atmet.
  • Wenn eine Person spricht.
  • Wenn eine Person schreit.
    Oder wenn eine Person singt.
    Dann entstehen sehr viele Aerosole.

Die Aerosole können lange in der Luft schweben.
Und die Aerosole verteilen sich in geschlossenen Räumen.
Das hängt auch mit der Temperatur in dem Raum zusammen.
Und mit der Luft-Feuchtigkeit.
Und mit der Menge von Aerosolen,
die eine Person aus-stößt.
Die Menge kann sehr unterschiedlich sein.

So können Sie sich vor den Aerosolen schützen:

Mensch mit Mund-Nasen-Schutz
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz
    oder eine FFP2-Maske.
    Die FFP2-Maske gilt als sehr sicher.
  • Halten Sie so viel Abstand wie möglich.
    In geschlossenen Räumen können 1,5 Meter Abstand
    zu wenig sein.
  • Frau öffnet das Fenster, lüftet
  • Lüften Sie geschlossene Räume oft.
    Öffnen Sie das Fenster ganz.
  • Treffen Sie sich draußen an der frischen Luft.

Dann ist die Gefahr von einer Ansteckung kleiner.

6. Welche Personen sind besonders gefährdet?

Krankenhaus

Viele Menschen erkranken nur leicht.
Zum Beispiel: Die Menschen fühlen sich erkältet.
Manche Menschen erkranken schwer.
Die Menschen müssen in ein Kranken-Haus.
Auch Menschen ohne Vor-Erkrankung können schwer erkranken.
Und jüngere Menschen können schwer erkranken.

Bei manchen Menschen ist die Gefahr
für eine schwere Erkrankung besonders hoch.
Diese Menschen gehören zu einer Risiko-Gruppe.

ältere Menschen

Das sind die Risiko-Gruppen:

  • ältere Personen ab 50 Jahren.
  • Männer.
  • Raucher und Raucherinnen.
  • Personen mit starkem Über-Gewicht.
  • Personen mit diesen Vor-Erkrankungen:
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
      Zum Beispiel: Blut-Hoch-Druck
    • chronische Lungen-Erkrankungen.
      Chronisch bedeutet: Die Krankheit ist immer da.
    • chronische Nieren-Erkrankungen.
      Und chronische Leber-Erkrankungen.
    • Tabletten, Zuckermessgerät, Diabetes-Medikamente
    • Diabetes.
      Diabetes heißt auch Zucker-Krankheit.
    • Krebs
    • ein schwaches Immun-System.
      Diese Menschen haben schwache Abwehr-Kräfte.
      Ein Virus kann leichter in den Körper gelangen.
      Und der Körper kann das Virus nicht bekämpfen.
      Manche Medikamente können das Immun-System schwächen.
      Zum Beispiel das Medikament Cortison.

7. Woran erkennt man die Krankheit?

Sie können die Krankheit an bestimmten Zeichen erkennen.
Wir nennen diese Zeichen Symptome.
Das spricht man so aus: Sümp-to-me.

Kalenderblatt

Manchmal dauert es ein paar Tage,
bis die Symptome auftreten.
Manche Menschen haben 1 Tag nach der Ansteckung Symptome.
Andere Menschen haben erst nach 2 Wochen Symptome.
Aber: Die meisten Menschen haben Symptome nach 5 bis 6 Tagen.

Manchmal gibt es nur 1 Symptom.
Manchmal gibt es mehrere Symptome.
Hier sehen Sie eine Liste von den Symptomen:

Frau mit Erkältungssymptomen
  • Sie fühlen sich erkältet.
    Zum Beispiel: Sie haben Husten.
    Oder Fieber.
    Oder Schnupfen.
  • Sie können schlecht atmen.
  • Sie können nicht riechen.
    Oder Sie können nicht schmecken.
  • Sie haben Durchfall.
    Durchfall kommt nur selten vor.

Manche Menschen haben gar keine Symptome.
Das sind oft jüngere Menschen.
Manche Menschen haben schwere Symptome.
Dann ist oft die Lunge betroffen.
Intensivstation Wenige Menschen bekommen eine Lungen-Entzündung.
Oder die Lunge arbeitet plötzlich nicht mehr.
Dann müssen die Menschen künstlich beatmet werden.
Das heißt: Eine Maschine hilft beim Atmen.
Manche Menschen sterben,
weil die Lunge nicht mehr arbeitet.
Das sind vor allem ältere Menschen mit einer Vor-Erkrankung.

8. Wie kann man sich schützen?

zwei Menschen halten Abstand

Sie können sich vor einer Ansteckung schützen,
wenn Sie diese Regeln beachten:

  • Halten Sie genug Abstand zu anderen Menschen.
    Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand.
  • Beachten Sie die Hygiene-Regeln.
    Hygiene bedeutet Sauberkeit.
    So spricht man es aus: Hüg-je-ne.
  • Hände waschen
    • Waschen Sie Ihre Hände oft.
      Waschen Sie Ihre Hände gründlich.
    • Niesen und husten Sie in die Arm-Beuge.
      Niesen und husten Sie nicht in Ihre Hände.
  • Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.
    Zum Beispiel im Bus oder in der Bahn.
  • Lüften Sie geschlossene Räume oft.

9. Wie wird die Krankheit behandelt?

Es gibt noch kein Medikament gegen das Virus.
Ärzte und Ärztinnen können nur die Symptome behandeln.
Zum Beispiel eine Lungen-Entzündung.
Impfbuch, Spritze Aber: Es gibt eine Impfung gegen das Virus.
Die Impfung schützt vor einer Ansteckung.
Die Impfung ist freiwillig.
Sie müssen sich nicht impfen lassen.
Aber die Impfung wird empfohlen.

drei ältere Menschen

Viele Menschen sind schon geimpft.

Regeln

Die Anmeldung für eine Impfung geht über das Internet.
Hier können Sie sich anmelden:
https://impfzentren.bayern/citizen/
Die Informationen sind in schwerer Sprache.
Bitte fragen Sie eine andere Person um Hilfe.

10. Wie kann man das Virus nachweisen?

Ein Test kann das Corona-Virus nachweisen.
Der Test wird bei einem Verdachts-Fall gemacht.
Zum Beispiel: Eine Person hat Corona-Symptome.
Dann bestimmt das Gesundheits-Amt:
Die Person wird getestet.

Nasenabstrich

So läuft der Test ab:

Ein Arzt oder eine Ärztin macht den Test.
Der Arzt nimmt einen Abstrich von der Test-Person.
Dafür nimmt der Arzt ein langes Watte-Stäbchen.
Der Arzt führt das Watte-Stäbchen in den Rachen
und in die Nase von der Test-Person.
Dann verpackt der Arzt das Watte-Stäbchen
und schickt es an ein Labor.
Laborantin In dem Labor arbeiten Fach-Leute.
Die Fach-Leute untersuchen das Watte-Stäbchen.
So können sie heraus-finden,
ob die Test-Person das Virus hat.

Der Test heißt PCR-Test.
Der Test ist sehr sicher.
Aber: Manchmal ist das Test-Ergebnis falsch.
Zum Beispiel: Eine Person hat starke Corona-Symptome.
Testergebnis negativ Aber der Test ist negativ.
Dann soll die Person noch einen Test machen.
Vielleicht war das 1. Ergebnis falsch.
Das kann passieren.
Zum Beispiel, weil der Abstrich nicht gut war.

11. Das Corona-Virus in Deutschland und in Bayern

Der 1. Corona-Fall von Deutschland war in Bayern.
Das Virus hat sich in ganz Deutschland ausgebreitet.
In jedem Bundes-Land gibt es Fälle von dem Virus.

Das RKI veröffentlicht jeden Tag die Fall-Zahlen
Wissenschaftler für jedes Bundes-Land.
RKI ist das kurze Wort für Robert-Koch-Institut.
Das RKI ist eine Behörde.
Das RKI forscht über Krankheiten.
Hier finden Sie die Zahlen von dem RKI:

Die Informationen sind in schwerer Sprache.

Hier finden Sie die Fall-Zahlen für Bayern:

Die Informationen sind in Leichter Sprache.

Was passiert bei einem Corona-Fall?

Eine Person mit dem Corona-Virus kann in ein Kranken-Haus kommen.
Wenn die Person starke Symptome hat.
Arzt im Schutzanzug grüßt Die Person wird im Kranken-Haus isoliert.
Das bedeutet: Niemand darf die Person besuchen.
Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in dem Kranken-Haus
müssen sich sehr gut schützen.
Damit sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nicht anstecken.
Die kranke Person bleibt in dem Kranken-Haus,
bis die Person nicht mehr ansteckend ist.

Das Gesundheits-Amt ruft die engen Kontakt-Personen
von der kranken Person an.

Das sind zum Beispiel die Mitbewohner von der Person.
Das Gesundheits-Amt erklärt den Kontakt-Personen
die Gefahren und die Regeln.
Kalenderblatt Die Kontakt-Personen müssen in Quarantäne.
Die Quarantäne dauert mindestens 14 Tage.
Das sind 2 ganze Wochen.
Die Kontakt-Personen müssen auch einen Corona-Test machen.
Die Kontakt-Personen müssen sich an alle Regeln halten.
Damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet.

Für alle Menschen gilt:
Frau mit Erkältungssymptomen Wenn Sie Zeichen für die Krankheit bei sich sehen,
dann treffen Sie keine anderen Menschen.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an Ihre Ärztin.
Rufen Sie in der Arzt-Praxis an.
Und fragen Sie, wie Sie sich verhalten sollen.

Wahrscheinlich müssen Sie einen Corona-Test machen.
Es gibt 2 Möglichkeiten:

    Testergebnis negativ
  • Der Test ist negativ.
    Dann haben Sie das Virus nicht.
  • Der Test ist positiv.
    Dann haben Sie das Virus.

Ihr Arzt oder Ihre Ärztin muss dem Gesundheits-Amt Bescheid sagen,
wenn der Test positiv ist.
Telefonierende Frau Das Gesundheits-Amt ruft Sie dann an.
Das Gesundheits-Amt erklärt Ihnen,
was Sie tun sollen.

Das Corona-Virus soll sich nicht weiter ausbreiten.
Deshalb gibt es viele Regeln.
Alle Menschen sollen sich an die Regeln halten.

Wohnheim

Manche Menschen sind besonders gefährdet.
Zum Beispiel:

  • Patienten und Patientinnen in Kranken-Häusern.
  • Menschen in Pflege-Einrichtungen.
  • Menschen in Behinderten-Einrichtungen.

Diese Menschen brauchen einen besonderen Schutz.
Deshalb sind die Besuchs-Regeln für die Einrichtungen streng.
Die Einrichtungen müssen einen Plan machen.
Der Plan ist zum Schutz vor dem Corona-Virus.
Besucher und Besucherinnen müssen eine Maske tragen.

Es gibt noch andere wichtige Regeln.
Hier lesen Sie einige Beispiele:

  • Veranstaltungen sind verboten.
  • Frau trägt Mund-Nase-Schutz
  • Alle Menschen sollen mindestens 1,5 Meter Abstand halten.
  • An vielen Orten müssen Menschen eine Maske tragen.
    Zum Beispiel in Bussen und Bahnen.
    Und in öffentlichen Gebäuden.
  • Menschen sollen sich nicht in Gruppen treffen.
gut, Daumen hoch

Die Regeln sind sehr wichtig,
damit sich weniger Menschen anstecken.
Dann gibt es weniger Patienten und Patientinnen
in den Kranken-Häusern.
Und die Ärzte und Ärztinnen können sich gut um alle kümmern.

Wie hoch ist die Ansteckungs-Gefahr in Bayern?

Die Zahlen von den Corona-Fällen schwanken.
Manchmal gibt es weniger Fälle.
Und manchmal gibt es mehr Fälle.
Wir sprechen von einer Welle.
In einer Welle steigen die Fall-Zahlen.
Und dann sinken die Fall-Zahlen wieder.

Achtung

Corona-Fälle kommen in ganz Bayern vor.

Menschen stecken sich in jedem Alter an.
Gerade stecken sich viele jüngere Menschen an.
An diesen Orten stecken sich viele Menschen an:

  • in privaten Haushalten.
    Zum Beispiel in der Familie.
  • Kindertagesstätte: Kinder um einen Tisch
  • in Kitas und in Schulen.
    Kita ist das kurze Wort für Kinder-Tages-Stätte.
    In einer Kita werden kleine Kinder betreut.
  • am Arbeits-Platz.

In Alten-Heimen und in Pflege-Heimen gibt es
nicht mehr so viele Fälle.

Die Behörden wollen wissen:
Wo genau hat sich ein Mensch angesteckt?
Meistens können die Behörden den Ort nicht heraus-finden.
Dann kann sich das Virus weiter ausbreiten.
Regeln Deshalb ist es sehr wichtig,
dass sich alle Menschen an die Regeln halten.
Zum Beispiel: Die Menschen sollen Abstand halten.
Dann gibt es weniger Ansteckungen.
Das ist besonders für schwache Menschen wichtig.
Zum Beispiel für Menschen in Pflege-Einrichtungen.

Welche Aufgaben haben die bayerischen Behörden?

Netzwerk

Die Gesundheits-Behörden von Bayern beobachten genau,
wie sich das Corona-Virus entwickelt.
Dafür tauschen sich die Behörden mit anderen Behörden aus.
Zum Beispiel mit Behörden aus anderen Bundes-Ländern.
Und mit den Bundes-Behörden.
Die Bundes-Behörden sind für ganz Deutschland zuständig.
Die bayerischen Behörden arbeiten auch mit dem RKI zusammen

Die bayerischen Gesundheits-Ämter sind immer
auf dem neuesten Stand.
Die Gesundheits-Ämter sollen Informationen weiter-geben.
Zum Beispiel an Ärzte und Ärztinnen.

Die Behörden beobachten besonders den Flug-Reise-Verkehr.
Dafür arbeiten die Behörden mit den Flug-Häfen zusammen.
Flugzeug Die Behörden und Flug-Häfen haben einen Plan gemacht.
In dem Plan steht zum Beispiel:

  • Wie bekommen Patienten und Patientinnen im Flugzeug
    eine schnelle Behandlung.
  • Wie findet man die Kontakt-Personen von einem Patienten
    oder von einer Patientin heraus.
  • Welche Ansprech-Partner müssen informiert werden,
    wenn es eine kranke Person im Flugzeug gibt.

Die Behörden und Flug-Häfen sind gut vorbereitet.
Es gibt eine besondere Arbeits-Gruppe.
Die Behörden können sich an die Arbeits-Gruppe wenden,
wenn es einen Corona-Fall im Flug-Reise-Verkehr gibt.
Oder wenn es einen Verdacht gibt.
Die Behörden können die Gruppe zu jeder Zeit erreichen.
Die Gruppe hat eigene Räume am Flug-Hafen München.

Informationen zum Text

cjd Das Bildungs- und Sozialunternehmen

Der Text ist erstellt und geprüft vom
Büro für Leichte Sprache im CJD Erfurt
Große Ackerhofsgasse 15
99084 Erfurt
Telefon: 03 61 – 65 88 66 87
E-Mail: leichte-sprache@cjd.de
Internet: www.büro-für-leichte-sprache.de

Die Bilder wurden gezeichnet:

  • vom Büro für Leichte Sprache im CJD Erfurt
  • von Inga Kramer, www.ingakramer.de
  • von © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013

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