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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Geflügelpest: Untersuchungszahlen 2018

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit verfügt über umfassende Untersuchungs- und Diagnosemöglichkeiten. An den Standorten Erlangen und Oberschleißheim des LGL werden Wildvögel, Hausgeflügel und Wildfleischfresser (wie Marder, Füchse, Katzen) aus ganz Bayern untersucht.

Untersuchungszahlen

Die aufgeführten Zahlen stammen aus Untersuchungen von tot aufgefundenen Tieren, aus Stichprobenuntersuchungen bei Wildvögeln und Hausgeflügel (Monitoring), aus Abklärungsuntersuchungen und aus Untersuchungen bei Seuchenverdacht oder -ausbruch.

Tabelle 1: Virologische und serologische Untersuchungen
Untersuchung von Organen, Tupfer- und Kotproben auf das Vorhandensein von Virus
Datenstand:
05.10.2018
an das LGL eingesandte Proben
*1)
im LGL untersuchte Proben
*1)
Influenza A-positiv
an das FLI weitergeleitet zur Subtypisierung
Subtypisierung
abgeschlossen
Ergebnis H5
oder H7
negativ
Subtypisierung
abgeschlossen
Ergebnis H5
oder H7
positiv
*2)
Wildvögel 2018 1. Quartal 119 119 6 5 1
Pathotypisierung 1x HPAI H5N6
2018 2. Quartal 25 25 0 0 0
Pathotypisierung
2018 3. Quartal 76 76 2 0 0
Pathotypisierung
2018 4. Quartal 2 0 0 0 0
Pathotypisierung
Hausgeflügel 2018 342 339 0 0 0
Pathotypisierung
Untersuchung von Blutproben auf das Vorhandensein von Antikörpern
Datenstand:
an das LGL eingesandte Proben im LGL untersuchte Proben Antikörper gegen Influenza A-Virus nachgewiesen, an das FLI weitergeleitet zur Subtypisierung Subtypisierung abgeschlossen Ergebnis H5 oder H7 negativ Subtypisierung abgeschlossen Ergebnis H5 oder H7 positiv
Hausgeflügel 2018 0 0 0 0 0

* 1) Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht auf Influenza A-Viren (Dauer: mind. 48 Stunden). In rund 5% aller Wasser-Wildvögel ist eine Influenza-A-Virus Infektion zu erwarten, da die Aviäre Influenza in diesen Tieren endemisch vorkommt.
* 2) Es sind Infektionen mit weit über 100 Subtypen von Influenza A-Viren aus der Kombination von 16 H-Typen und 9 N-Typen möglich. Die Subtypisierung erfolgt am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems. Dort wird vorrangig ermittelt, ob ein H5- oder H7-Subtyp vorliegt (Dauer: 1-2 Tage); im Anschluss wird zwischen hochpathogenen und niedrigpathogenen Varianten unterschieden.
Aktuelles H5N8 HPAI Geschehen 2017. Die angegebenen Zahlen bilden nur die Erstmeldungen für eine Region ab. Die Zahl der betroffenen und am LGL als mit dem AIV Subtyp H5 infiziert diagnostizierten Wildvögel ist weitaus höher.

Herkunft der Proben (2018) nach Regierungsbezirken

Tabelle 2: Herkunft der Proben 2018 nach Regierungsbezirken
Datenstand:
05.10.2018
Regierungsbezirke an das LGL eingesandte Proben
(nur aus 2018)
im LGL untersuchte Proben
(nur aus 2018)
Wildvögel Oberbayern 65 63
Niederbayern 28 28
Oberpfalz 13 13
Oberfranken 7 7
Mittelfranken 54 54
Unterfranken 17 17
Schwaben 38 38
insgesamt 222 220
Hausgeflügel Oberbayern 111 111
Niederbayern 69 69
Oberpfalz 35 35
Oberfranken 24 24
Mittelfranken 37 35
Unterfranken 51 51
Schwaben 15 14
insgesamt 342 339

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