Geflügelpest: Untersuchungszahlen 2019

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit verfügt über umfassende Untersuchungs- und Diagnosemöglichkeiten. An den Standorten Erlangen und Oberschleißheim des LGL werden Wildvögel, Hausgeflügel und Wildfleischfresser (wie Marder, Füchse, Katzen) aus ganz Bayern untersucht.

Untersuchungszahlen

Die aufgeführten Zahlen stammen aus Untersuchungen von tot aufgefundenen Tieren, aus Stichprobenuntersuchungen bei Wildvögeln und Hausgeflügel (Monitoring), aus Abklärungsuntersuchungen und aus Untersuchungen bei Seuchenverdacht oder -ausbruch.

Tabelle 1: Virologische und serologische Untersuchungen
Untersuchung von Organen, Tupfer- und Kotproben auf das Vorhandensein von Virus
Datenstand:
08.10.2019
an das LGL eingesandte Proben
*1)
im LGL untersuchte Proben
*1)
Influenza A-positiv
an das FLI weitergeleitet zur Subtypisierung
Subtypisierung
abgeschlossen
Ergebnis H5
oder H7
negativ
Subtypisierung
abgeschlossen
Ergebnis H5
oder H7
positiv
*2)
Wildvögel 2019 1. Quartal 83 83 1 1 0
Pathotypisierung
2019 2. Quartal 6 6 0 0 0
Pathotypisierung
2019 3. Quartal 50 50 0 0 0
Pathotypisierung
2019 4. Quartal 12 12 0 0 0
Pathotypisierung
Hausgeflügel 2019 395 395 0 0 0
Pathotypisierung
Untersuchung von Blutproben auf das Vorhandensein von Antikörpern
Datenstand:
08.10.2019
an das LGL eingesandte Proben im LGL untersuchte Proben Antikörper gegen Influenza A-Virus nachgewiesen, an das FLI weitergeleitet zur Subtypisierung Subtypisierung abgeschlossen Ergebnis H5 oder H7 negativ Subtypisierung abgeschlossen Ergebnis H5 oder H7 positiv
Hausgeflügel 2019 89 89 0 0 0

* 1) Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht auf Influenza A-Viren (Dauer: mind. 48 Stunden). In rund 5% aller Wasser-Wildvögel ist eine Influenza-A-Virus Infektion zu erwarten, da die Aviäre Influenza in diesen Tieren endemisch vorkommt.
* 2) Es sind Infektionen mit weit über 100 Subtypen von Influenza A-Viren aus der Kombination von 16 H-Typen und 9 N-Typen möglich. Die Subtypisierung erfolgt am Friedrich-Löffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems. Dort wird vorrangig ermittelt, ob ein H5- oder H7-Subtyp vorliegt (Dauer: 1-2 Tage); im Anschluss wird zwischen hochpathogenen und niedrigpathogenen Varianten unterschieden.
Aktuelles H5N8 HPAI Geschehen 2017. Die angegebenen Zahlen bilden nur die Erstmeldungen für eine Region ab. Die Zahl der betroffenen und am LGL als mit dem AIV Subtyp H5 infiziert diagnostizierten Wildvögel ist weitaus höher.

Herkunft der Proben (2019) nach Regierungsbezirken

  Tabelle 2: Herkunft der Proben 2019 nach Regierungsbezirken
Datenstand:
08.10.2019
Regierungsbezirke an das LGL eingesandte Proben
(nur aus 2019)
im LGL untersuchte Proben
(nur aus 2019)
Wildvögel Oberbayern 30 30
Niederbayern 39 39
Oberpfalz 17 17
Oberfranken 3 3
Mittelfranken 40 40
Unterfranken 5 5
Schwaben 17 17
insgesamt 151 151
Hausgeflügel Oberbayern 200 200
Niederbayern 49 49
Oberpfalz 57 57
Oberfranken 22 22
Mittelfranken 80 80
Unterfranken 13 13
Schwaben 63 63
insgesamt 484 484

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