Behördenbezeichnung mit Staatswappen: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

3. Survey 2006/2007: Entwicklung und Gesundheit von Kindern in Bayern

Am 3. GME-Survey nahmen die Eltern von 6.483 Kindern im Alter zwischen fünf und sieben Jahren teil.

Die Fragestellungen des Surveys waren:

  • Wie häufig sind Asthma und Allergien bei Kindern im Vorschulalter?
  • Werden Sehstörungen bei Kindern rechtzeitig erkannt und behandelt?
  • Wie häufig sind Schlafstörungen bei Kindern im Vorschulalter?
  • Wie gut stimmen die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchung mit den Beobachtungen der Eltern zur psychomotorischen Entwicklung ihres Kindes überein?
  • Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Wohnumfeld?
  • Können Programme zur Ernährungs- und Bewegungserziehung im Kindergarten das Ernährungsverhalten verändern, die körperliche Geschicklichkeit verbessern und Übergewicht reduzieren?

In der GME-Studienregion München konnte mit Daten des 3. GME-Surveys 2006/2007 gezeigt werden, dass die Angaben der Eltern zur subjektiven Belästigung durch Straßenverkehrslärm gut mit den Daten zur objektiven Lärmbelastung von Kindern (Lärmbelastung an der Außenfassade des Kinderschlafzimmers laut Lärmkarte München) übereinstimmen. Ungünstige Wohnbedingungen und ungünstige Faktoren der sozialen Lage sind mit einer erhöhten Lärmbelastung assoziiert. Kinder aus einkommensarmen Haushalten und Kinder mit Migrationshintergrund sind stärker durch Straßenverkehrslärm belastet.

Alle GME-Regionen zusammengefasst berichteten 14 % der Eltern von Einschlafstörungen ihres Kindes und 13 % von Durchschlafstörungen. Nächtliches Aufwachen war mit rund 40 % die am häufigsten genannte Schlafstörung. Ein- und Durchschlafstörungen waren bei den Kindern häufiger, deren Eltern von Lärmbelästigungen berichteten.

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