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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Kosmetische Mittel

Warenkunde

Kosmetische Mittel umfassen eine vielfältige Produktpalette, die dem Wandel der Mode unterliegt und ständig den Wünschen der Verbraucher angepasst wird. Im Alltag nehmen kosmetische Mittel eine besondere Rolle ein. Sie dienen zur Reinigung, zum Schutz und zur Pflege von Haut, Haaren sowie Nägeln und sollen deren guten Zustand erhalten. Sie beeinflussen Aussehen und Geruch des Menschen und sollen somit zum Wohlbefinden beitragen. Kosmetische Mittel werden äußerlich an den verschiedenen Teilen des menschlichen Körpers (Haut, Haare, Nägel, Lippen, Zähne, Schleimhäute der Mundhöhle, intime Regionen) angewendet. Einen Überblick über die wichtigsten kosmetischen Mittel gibt die folgende Tabelle:

Tabelle 1: Überblick über die wichtigsten kosmetischen Mittel
Anwendung Beispiele
Haut Bade- und Duschprodukte, Körperlotion, Pflege- und Allzweckcreme, Sonnenschutzmittel, Hautbräunungsmittel, Intimpflegemittel
Haare Shampoo, Haarspülungen und -kuren, Stylingprodukte, Haarfarben und Tönungen, Dauerwellmittel, Rasierschaum, chemische Haarentfernungsmittel
Nägel Nagellack, Nagellackentferner, Nagelöl, Nagelmodellagemittel
Mundhöhle Zahnpasta, Mundwasser, Zahnaufheller/-bleichmittel
Babyprodukte Shampoo, Badezusatz, Puder, Creme
Duftprodukte Eau de Cologne, Eau de Toilette, Parfum, Rasierwasser, Deodorantien, Antitranspirantien
Dekorative Kosmetik Make-up, Rouge, Lippenstift, Mascara, Lidschattenprodukte, Kajalstift

Was wird generell untersucht?

Das Schwerpunktlabor Kosmetik untersucht und beurteilt kosmetische Mittel aus allen Bereichen des Handels sowie von Herstellern und Importeuren. Die chemische Überprüfung bezieht sich vor allem auf die Inhaltsstoffe, die nach EU-Kosmetikrecht geregelt sind – also verbotene und eingeschränkt zugelassene Stoffe, Farbstoffe, Konservierungsmittel und Lichtschutzfilter. Besonderes Augenmerk wird auf eine mögliche Belastung mit gesundheitlich nicht unbedenklichen Stoffen gelegt. Zur Vermeidung der Täuschung des Verbrauchers prüft das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) besonders hervorgehobene Wirkstoffe und Werbeaussagen. Mikrobiologische Daten runden das Untersuchungsspektrum ab und geben Auskunft, inwieweit bei der Herstellung die Grundsätze der "Guten Herstellungspraxis" berücksichtigt werden.

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