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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Lebensmittel - Aktuelles

Nitrosamin in Bier

Nitrosamine können bei der Bierherstellung während der Trocknung bzw. Röstung der Gerste entstehen. Sie gehören zu den karzinogenen (krebserzeugenden) Substanzen. Das LGL hat deutsche und ausländische Biere getestet. Das Ergebnis: Die Nitrosamin-Werte sind aufgrund verbesserter Herstellungsverfahren gesunken.

Nitratgehalt in Roter Bete

Die Rote Bete, auch bekannt als Rote Beete oder Rote Rübe, gilt als klassisches Wintergemüse. Die Knollen dieser Pflanze sind entweder frisch im Handel zu bekommen (Haupterntezeit von August bis zum ersten Frost) oder in konservierter bzw. eingelegter Form erhältlich. Aufgrund ihres Gehaltes an zahlreichen Inhaltstoffen, wie Folsäure, beta-Carotin, Vitamin C, Eisen, Magnesium, Jod, Kalium und verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen gilt die Rote Bete als sehr gesundes Gemüse. Ähnlich wie die botanisch verwandten Arten Spinat und Mangold kann die Rote Bete verhältnismäßig viel Nitrat aus dem Boden aufnehmen und speichern. Dabei kann der Nitratgehalt in Abhängigkeit von den Kultivierungsbedingungen wie Bodenbeschaffenheit und Düngung sowie den klimatischen Verhältnissen relativ stark schwanken. Während Nitrate als relativ ungefährlich gelten, können sie bei unsachgemäßem Transport oder falscher Lagerung sowie unter dem Einfluss von Bakterien in gesundheitlich bedenkliche Nitrit- oder Nitrosamin-Verbindungen umgewandelt werden.

Am LGL wurden daher frische und konservierte Rote Bete im Hinblick auf ihren Nitratgehalt untersucht. Bei allen analysierten Proben traten keine unerwartet hohen Nitratgehalte auf. Dabei waren die mittleren Nitratgehalte in der konservierten Ware mehr als zweimal niedriger als in frischer Roter Bete. Mögliche Risiken durch leicht erhöhte Nitratwerte in Roter Bete sollten Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch nicht von einem ausreichenden Gemüseverzehr abhalten, da dieser wichtig für eine genügende Mineralstoff- und Vitaminzufuhr ist. In jedem Fall sollte man aber einen übermäßig hohen Konsum an Roter Bete vermeiden und auf eine abwechslungsreiche, vielfältige und ausgewogene Gemüseauswahl achten.

Frühstücksei ohne Reue: Keine Kokzidiostatikarückstände in Eiern aus dem bayerischen Einzelhandel nachgewiesen: Untersuchungsergebnisse 2013

Eier sind aufgrund ihrer günstigen Nährstoffzusammensetzung Bestandteil einer gesunden Ernährung. Können wir unser Frühstücksei jedoch auch ohne Bedenken hinsichtlich einer möglichen Belastung mit Rückständen von Futtermittelzusatzstoffen genießen? Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersuchte deshalb im Frühjahr 2013 Eier aus dem bayerischen Einzelhandel auf Kokzidiostatikarückstände.

Neues zur Liste der Verstöße gegen das Lebensmittelrecht nach § 40 Abs. 1a LFGB

Illustration Lebenmittelinformationen

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund aktueller Eilentscheidungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, wonach an der Verfassungsmäßigkeit und Europarechtskonformität von Veröffentlichungen nach § 40 Abs. 1a LFGB erhebliche Zweifel bestehen, werden seitens der bayerischen Verwaltung bis zu einer endgültigen Klärung der Rechtslage keine weiteren Veröffentlichungen mehr erfolgen.

Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV)

Antibiotikaresistente Erreger in Lebensmitteln

Daten Sonderuntersuchungsprogramm

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht regelmäßig im Rahmen von Sonderuntersuchungsprogrammen Lebensmittel unter anderem auf das Vorkommen antibiotikaresistenter Erreger. Die vorliegenden Daten weisen darauf hin, dass nicht nur, wie bereits seit einigen Jahren bekannt, mit dem Vorkommen von MRSA, sondern auch mit dem Nachweis von ESBL-E. coli insbesondere bei rohem Geflügelfleisch gerechnet werden muss.

Lebensmittel – Themen

Als Lebensmittel sind alle Stoffe oder Erzeugnisse definiert, die dazu bestimmt sind oder von denen nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie in verarbeitetem, teilweise verarbeitetem oder unverarbeitetem Zustand von Menschen aufgenommen werden können. Zu Lebensmitteln zählen auch Getränke, Kaugummi sowie alle Stoffe, einschließlich Wasser, die dem Lebensmittel bei seiner Herstellung oder Be- oder Verarbeitung absichtlich zugesetzt werden (Artikel 2 der VO (EG) 178/2002). Lebensmittel werden vom Menschen zum Zwecke der Ernährung oder des Genusses über den Mund aufgenommen.

Lebensmittel lassen sich nach den Hauptgruppen (Pflanzliche LM, Tierische LM, Getränke) weiter in Warengruppen gliedern. Die Untersuchungsergebnisse des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind unter den jeweiligen Warengruppen einzusehen.

Um qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel herzustellen, werden diese meist technologisch be- oder verarbeitet. Die Technologien reichen vom Salzen und Trocknen bis zu hochtechnischen Verarbeitungen.

Verantwortlich für die Lebensmittelsicherheit ist in erster Linie der Lebensmittelunternehmer. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert den Lebensmittelverkehr sowie die Lebensmittelbetriebe. Stichprobenartig und risikoorientiert entnimmt die Lebensmittelüberwachung Lebensmittelproben. Diese werden am LGL mit chemischen (Lebensmittelchemie) sowie mikro- und molekularbiologischen (Hygiene) Methoden untersucht. Das LGL überprüft auch die Kennzeichnung der Proben.