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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Burnout

Unter Burnout – "Ausgebranntsein" – versteht man eine emotionale, körperliche, psychische und soziale Erschöpfung über einen längeren Zeitraum. Typische Symptome sind herabgesetzte Energie ("kaputt und erschöpft" sein), verminderte Leistungsfähigkeit, mangelnder Enthusiasmus für die Arbeit, berufliche Demotivation, geringe Arbeitsproduktivität, Fehlzeiten, Fluktuation, Depression und Ängste sowie eine gleichgültig negative Haltung gegenüber Arbeit, Kollegen und sich selbst. Häufig gehen mit Burnout psychosomatische Beschwerden (Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verdauungsprobleme etc.) einher.

Burnout wird als Resultat einer chronischen Arbeits- oder interpersonellen Stressbelastung beschrieben und zeigt einen prozesshaften Verlauf über verschiedene Phasen. Zu den betrieblichen Risikofaktoren zählen hohe Arbeitsanforderungen/Überforderung, widersprüchliche Ziele, Hindernisse bei der Zielerreichung, unzureichende organisatorische und soziale Ressourcen im Betrieb sowie Gratifikationskrisen. Persönliche Risikofaktoren sind u. a. hohe Leistungsmotivation ("overcommitment") und ineffektive Stressbewältigungsstile.

Eine Einführung zu Ursachen, Folgen sowie Präventions- und Interventionsmöglichkeiten bei Burnout finden Sie rechts.

Weiterführende Informationen zum Burnout-Syndrom (zu Beratungsstellen und Behandlungsmöglichkeiten sowie zu Strategien zur Burnout- und Stressprophylaxe) finden sich unter nachfolgenden Links.

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