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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Gesundheit – Aktuelles

Warnung vor Prostaglandin-haltigen Wimpernwachstumsseren

Das LGL warnt vor der Verwendung von Wimpernwachstumsseren, die Prostaglandine als Inhaltsstoffe enthalten, da von ihnen eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher ausgehen kann.

Erneute Berufung zum Nationalen Referenzzentrum für Borrelien

Das Nationale Referenzzentrum (NRZ) für Borrelien ist seit 01.01.2008 am LGL angesiedelt. Im vergangenen Jahr wurde es durch den Wissenschaftlichen Beirat für Public Health Mikrobiologie des Robert Koch-Instituts evaluiert. Der Beirat und externe Gutachter haben dabei empfohlen, das NRZ weiterzuführen. Nachdem sich das Robert Koch-Institut dieser Empfehlung angeschlossen hat, erfolgte nun die erneute Berufung durch das Bundesministerium für Gesundheit für die Berufungsperiode 2017-2019. Das LGL wird damit weiterhin ein umfangreiches Leistungsangebot (Beratung, Fortbildung, Diagnostik und Forschung) zum Thema Borrelien bereithalten können.

„Gesundheit für Alle“
Einladung zum 7. LGL Kongress für den Öffentlichen Gesundheitsdienst

Unter dem Titel „Gesundheit für Alle“ findet vom 3. bis 5. Mai 2017 in München der 7. LGL-Kongress für den Öffentlichen Gesundheitsdienst in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V. (BVÖGD), dem Bundesverband der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BZÖG) sowie der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP) statt.
„Gesundheit für Alle“ dieses „alte“ Motto der Weltgesundheitsorganisation gewinnt wieder an Aktualität. Der Öffentliche Gesundheitsdienst steht vor der Aufgabe, neue Bevölkerungsgruppen zu integrieren, soziale Ausgrenzung zu vermeiden und dabei möglichst bevölkerungsorientiert vorzugehen. Die Handlungsfelder umfassen die Hygiene, Umweltmedizin und Prävention, den Infektionsschutz und die Kindergesundheit. „Gesundheit für Alle“ spielt aber auch eine Rolle im Gutachtenwesen und in der Gesundheitsberichterstattung.
Experten von Universitäten und anderen Wissenschaftseinrichtungen sowie Fachleute des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sind herzlich eingeladen, mit ihren Beiträgen einen abwechslungsreichen wissenschaftlichen und zugleich praxisnahen Kongress aktiv mitzugestalten.

LGL rät zu Überprüfung des Tetanus-Impfschutzes

Die Tetanus-Erkrankungen in Deutschland gingen in den letzten Jahrzenten stark zurück und liegen derzeit bei ca. zehn bis fünfzehn Fällen pro Jahr. Mit diesem Erfolg, der maßgeblich einer hohen Impfquote geschuldet ist, wächst zugleich die Gefahr, dass die Aufmerksamkeit für die auch als Wundstarrkrampf bezeichnete Krankheit bei der Bevölkerung und auch bei der Ärzteschaft abnimmt. Dabei gab es erst in jüngster Zeit einen Tetanus-Todesfall in Bayern.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ruft daher dazu auf, den individuellen Tetanus-Impfschutz zu überprüfen.


Gesundheit

Gesundheit ist ein hohes Gut, das es zu schützen, zu erhalten und wo nötig wiederherzustellen gilt. Gesundheit ist vielen Einflüssen ausgesetzt: Diese reichen vom Verhalten des Einzelnen über die medizinische Versorgungsqualität bis zu einer gesundheitsförderlichen oder auch schädigenden natürlichen, sozialen und wirtschaftlichen Umwelt.

Für die Arbeit des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ergeben sich daraus arbeits-, umwelt- und sozialmedizinische, infektiologisch-hygienische, pharmazeutische, (versorgungs-)epidemiologische, präventionsbezogene und gesundheitskommunikative Fragestellungen. Die Fachleute in diesem Bereich überwachen und beschreiben Risiken und Chancen für die menschliche Gesundheit aus der Bevölkerungsperspektive. Sie schaffen damit eine Grundlage für Risikokommunikation und Risikomanagement. Die Arbeitsweise ist interdisziplinär, multiprofessionell und von intensivem fachlichem Austausch geprägt.

Diesem Austausch dienen auch mehrere bayerische Landesarbeitsgemeinschaften, die am LGL angesiedelt sind: die Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI), die Landesarbeitsgemeinschaft Hochkontagiöse Krankheiten (LAHOK) und die Landesarbeitsgemeinschaft Multiresistente Erreger (LARE). Hinzu kommen die Task Force Infektiologie mit einer Sieben-Tage/24-Stunden-Rufbereitschaft sowie die Spezialeinheit Infektionshygiene zur Überwachung medizinischer Einrichtungen.