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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Informationen zum Fuchsbandwurm

Der Kleine Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) ist ein Parasit, der in sehr seltenen Fällen auch den Menschen befallen kann. Der Fuchsbandwurm kommt in allen mitteleuropäischen Ländern vor. In Deutschland sind besonders Bayern und Baden-Württemberg betroffen. Mehr Informationen über sein Vorkommen, Symptome, Schutzmöglichkeiten und mehr finden Sie auf der folgenden Seite:

Wichtige Informationen zum Thema Pferdefleisch: Lebensmittelüberwachung ermittelt Lieferungen von falsch deklariertem Fleisch – insgesamt gingen rund 400 Tonnen nach Bayern

Vakuumiertes Stück Pferde Fleisch

24. April 2013 - Dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) liegen folgende Ermittlungsergebnisse zu einer Schnellwarnmeldung der niederländischen Behörden über möglicherweise falsch etikettiertes Fleisch vor: Es wurden bei den betroffenen Betrieben in Bayern sämtliche Lieferungen von dem in Verdacht stehenden Betrieb in den Niederlanden ermittelt. Seit 1. Januar 2011 erhielten 36 Betriebe in Bayern entweder auf direktem Weg oder über Zwischenhändler über 300 Lieferungen mit rund 400 Tonnen von in Verdacht stehender Ware. Wie viel von der in Verdacht stehenden Ware noch in Verkehr ist und ob diese Lieferungen Pferdefleisch enthalten haben, wird weiterhin ermittelt. Es ist nicht auszuschließen, dass noch weitere Lieferbeziehungen bekannt werden. Belieferte Betriebe werden umgehend von der Lebensmittelüberwachung informiert, amtliche Proben derzeit untersucht. Es handelt sich bei den Proben beispielsweise um unverarbeitetes Fleisch sowie um verschiedene Wurstwaren. Erste Untersuchungsergebnisse liegen bereits vor: Zwei von 20 Proben enthielten geringe Spuren von Pferdefleisch. Der Herkunft dieser Spuren wird von den zuständigen Behörden nachgegangen.

Antworten auf weitere Fragen und eine Warenkunde zum Thema Pferdefleisch hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) auf einer Internetseite zusammengestellt.

Masern

Illustration Impfbescheinigungen

Masern sind eine der ansteckendsten Infektionskrankheiten. Weltweit sind Masern eine führende Todesursache bei Kindern, obwohl seit 40 Jahren ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt eine Masernimpfung für Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, einen unklaren Impfstatus besitzen, bislang nicht oder in der Kindheit nur einmal geimpft wurden, um Immunitätslücken weiter zu schließen. Die Schuleingangsuntersuchungen zeigen, dass Bayern insgesamt zwar auf dem richtigen Weg ist und immer mehr Menschen gegen Masern geimpft sind. 89,8 Prozent der Kinder haben bereits einen vollständigen Impfschutz. Masernausbrüche lassen sich aber erst verhindern, wenn 95 Prozent der Bevölkerung immun sind.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Masern.

Häufig gestellte Fragen zur Tuberkulose

Ein Bild von Kulturen der TBC-Stämme in einer Nährlösung.

Die Tuberkulose (früher auch als Schwindsucht bekannt) ist eine seit langem bekannte, bakterielle Infektionskrankheit von Mensch und Tier. Hauptsächlich wird die Lunge befallen, es können aber auch andere Organsysteme betroffen sein. Durch konsequente Bekämpfung der Rindertuberkulose ist Deutschland seit 1997 offiziell anerkannt frei von Rindertuberkulose.
Häufig gestellte Fragen zur Tuberkulose werden auf der folgenden Seite beantwortet:

Humane Infektionen durch ein neues aviäres Influenzavirus A(H7N9) in China

Grippekranker Mann

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) meldet aus verschiedenen Provinzen Chinas über 100 labordiagnostisch bestätigte Erkrankungs- und Todesfälle mit Influenza A(H7N9). Die Lage vor Ort wird von den zuständigen Gesundheitsbehörden überwacht und an die WHO gemeldet. Influenza A(H7N9) entstand aus einer Kombination verschiedener aviärer Influenzaviren und trat bisher nicht beim Menschen auf. Die Infektionsquelle ist noch ungeklärt. Derzeit gibt es keine Hinweise auf anhaltende Mensch-zu-Mensch Übertragungen. Allerdings wurden vereinzelte Erkrankungshäufungen mit bis zu drei infizierten Personen unter engen Familienangehörigen beschrieben, sodass die Möglichkeit einer Mensch-zu-Mensch Übertragung derzeit nicht auszuschließen ist. Zudem wurde von einigen asymptomatischen bzw. sehr milden Infektionsverläufe berichtet; die WHO zieht daher auch die Möglichkeit in Betracht, dass derartige Fälle unerkannt bleiben bzw. nicht an die zuständigen Behörden gemeldet werden. Die Gefahr einer Verbreitung in Europa wird derzeit laut European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) als gering eingeschätzt, eingeschleppte Fälle aus China sind allerdings möglich. Ein besonderes Augenmerk bei respiratorischen Symptomen unklarer Ursache gilt deshalb der Reiseanamnese. Reise- oder Handelsbeschränkungen werden von der WHO derzeit nicht empfohlen. Aktuelle Daten zu Erkrankungsfällen und zur epidemiologischen Situation finden Sie insbesondere bei unten stehendem Link der WHO