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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Erfahrungsaustausch über Ausbildung der Lebensmittelkontrolleure an der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des LGL

Teilnehmer der Herbsttagung.

Abbildung: (v.l.n.r.) Manfred Woller, stellv. Bundesvorsitzender des VLK; Miriam Endres, Ausbildungsbeauftragte des VLK; Dr. Manuela Franz, Geschäftsführerin Landesakademie Baden-Württemberg; Kerstin Backasch, Lehrgangsleiterin Verwaltungsakademie Berlin; Dr. Ferry Böhme, Ausbildungsleiter LMK AGL München; Holger Kretschmar, Ausbildungsleiter LMK Akademie Düsseldorf; Dr. Gerlinde Bellof, Leiterin AGL München. (Foto: Kugler, LGL)

Die Leiterin der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am LGL, Frau Dr. Gerlinde Bellof und der Ausbildungsleiter für die Lebensmittelkontrolleure in Bayern, Dr. Ferry Böhme, konnten am 09. und 10. Dezember die Mitglieder der „Länderübergreifenden Arbeitsgruppe Ausbildung Lebensmittelkontrolleure“ (LüAG LMK) sowie Vertreter des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure zum Erfahrungsaustausch in der Akademie in München begrüßen.

Mit Sicherheit besser.
Start der neuen bayerischen Präventionskampagne gegen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen

Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melandie Huml und LGL-Mitarbeiter MArtin Heyn.

Abbildung: Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Martin Heyn vom LGL bei der Vorstellung der neuen HIV-Präventionskampagne.

Mehr und neue Aufmerksamkeit für das Thema HIV und AIDS, mehr Wissen zum Schutz vor Ansteckung auch mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen, eine höhere Bereitschaft zum HIV-Test nach Risikosituationen und mehr Verständnis für das Leben mit HIV: Dafür wirbt die neue Präventionskampagne des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege, die Ministerin Huml im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages gestartet hat. Das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im LGL begleitet und koordiniert die Kampagne, die mit authentischen Bildern und offenen Informationen Menschen verschiedener Altersgruppen und in unterschiedlichen Lebenssituationen anspricht. Herz ist die neue Website www.MitSicherheitBesser.de

Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) regelt ab Dezember 2014 europaweit die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Ab dem 13. Dezember 2014 ist die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 zur Information der Verbraucher über Lebensmittel, auch "Lebensmittelinformationsverordnung" (LMIV) genannt, anzuwenden. Diese Verordnung enthält neue Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und soll über einheitlichere und transparentere Informationen den Verbraucherschutz verbessern. Weitere Bestimmungen zur Nährwertdeklaration werden ab dem 13. Dezember 2016 gelten.

Nähere Informationen zu wichtigen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der LMIV ergeben, haben wir für Sie in unseren "FAQs" zusammengestellt.

Bayerns neue Ebola-Task-Force einsatzbereit

Die neue Task-Force Bayerns gegen Infektionskrankheiten wie Ebola hat ihre Arbeit aufgenommen.

zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP)

Informationen zur Geflügelpest: Infektionen mit H5N8

Anfang November 2014 wurde die Geflügelpest, verursacht durch Infektion mit hochpathogenem Influenza A (HPAI) Virus vom Subtyp H5N8, bei Hausgeflügel in Mecklenburg-Vorpommern, dann auch in den Niederlanden und Großbritannien diagnostiziert. Im Dezember 2014 ereigneten sich weitere Geflügelpestausbrüche in Niedersachsen und Norditalien. Mit dem Virus verwandte H5N8 waren zuvor in Südkorea, Japan und im Osten Chinas bei Hausgeflügel und Wildvögeln nachgewiesen worden. Am 22.11.2014 wurde erstmals auch in Europa, auf der Insel Ummanz bei Rügen, H5N8 bei einem Wildvogel - einer Krickente - nachgewiesen.

Wasservögel sind die natürlichen Wirte der Aviären Influenza A Viren. Sie erkranken selten schwer (eine Ausnahme war H5N1), können die Viren aber effektiv vermehren und ausscheiden. In Europa ist bisher, im Gegensatz zur vergangenen H5N1-Epidemie, keine erhöhte Sterblichkeit bei Wildvögeln aufgefallen. Seit dem Nachweis von H5N8 bei der gesunden Krickente treffen einige besonders gefährdete Bundesländer Maßnahmen, um ihre Geflügelbestände besser zu schützen. In einigen Regionen wurde eine Stallpflicht eingeführt. In Bayern wird, wie auch in den meisten anderen Bundesländern entsprechend, das Influenza A - Monitoring der Wildvögel in Kooperation mit dem Bayerischen Jagdverband gezielt intensiviert. Hausgeflügelbestände dagegen unterliegen ohnehin durch die gesetzlichen Vorgaben einer strengen Kontrolle. Hier stehen Biosicherheitsmaßnahmen im Betrieb und die Untersuchungen gemäß Geflügelpestverordnung in Vordergrund.


Ebola-Erkrankungen in Westafrika

Am 21.03.2014 informierte das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola. Mittlerweile hat sich daraus in Westafrika der größte, bisher bekannte Ebola-Ausbruch entwickelt. Neben Guinea sind besonders die Nachbarstaaten Sierra Leone und Liberia betroffen. Bis Anfang Dezember 2014 sind laut WHO über 17.000 Menschen an Ebola erkrankt und über 6.000 von ihnen daran verstorben. Gegenwärtig sind einzelne Ebolafälle auch in Mali aufgetreten. Die Ausbrüche in Nigeria, dem Senegal und in der Demokratischen Republik Kongo, wo im Sommer vom westafrikanischen Geschehen unabhängige Ebola-Fälle beobachtet wurden, sind mittlerweile nun von der WHO offiziell als beendet erklärt.

Am 30.9. 2014 wurde der erste importierte Fall außerhalb Afrikas in Dallas, Texas, USA von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC bestätigt. Es handelt sich um eine Person, die sich zuvor in Liberia aufhielt und per Flugzeug in die USA einreiste. Zum Zeitpunkt des Fluges war die Person ohne Krankheitssymptome und daher für andere Mitreisende noch nicht ansteckend. Seit Anfang Oktober sind eine Krankschwester in Spanien und zwei Pflegekräfte in den USA an Ebola erkrankt, die in der Betreuung von Ebola-Patienten eingesetzt waren. Der Ausbruch in Spanien wurde mittlerweile von der WHO offiziell als beendet erklärt.

Ebolaviren kommen in Wildtieren wie Flughunden und Affen in Afrika vor. Eine Übertragung auf den Menschen geschieht durch engen Kontakt mit infizierten Tieren oder den Verzehr von infiziertem Wildfleisch ("bushmeat"). Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist nur durch engen Kontakt mit Blut oder anderen virushaltigen Körperflüssigkeiten von erkrankten Menschen oder Verstorbenen möglich. Eine besondere Gefahr besteht daher für Personen und insbesondere medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen. Das Risiko, dass Reisende die Krankheit nach Deutschland oder Europa mitbringen, wird vom Robert-Koch-Institut derzeit als gering eingeschätzt, es ist aber nicht auszuschließen. Eine Gefährdung der Bevölkerung besteht jedoch nicht, weil Deutschland auf die Behandlung von Personen, die an Ebolafieber erkrankt sind, gründlich vorbereitet ist. WHO, ECDC und CDC stellen regelmäßige Updates zur Entwicklung der epidemiologischen Lage in Westafrika auf ihren Internetseiten zur Verfügung; ECDC und das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) bewerten diese Daten kontinuierlich hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gesundheit der Bürger in Europa bzw. Deutschland. Durch den in die USA importierten Krankheitsfall hat sich demnach die Gefährdungseinschätzung für Deutschland und Europa nicht verändert.


"Chlorhühnchen"

In jüngster Zeit ist im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) sehr häufig von „Chlorhühnchen“ aus den USA die Rede. Worum geht es dabei?


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.