Aktuelle Informationen zu mit PCB belasteten Eiern aus Niedersachsen
Bei einer betrieblichen Eigenkontrolle vom 07.04.2012 in einem Legehennenbetrieb in Niedersachsen ist die Überschreitung des Höchstwerts für PCB in Hühnereiern festgestellt worden. Die Behörden in Niedersachsen gehen davon aus, dass keine Gesundheitsgefährdung durch den Verzehr belasteter Eier besteht.
Am 09.05.2012 wurde bekannt, dass Eier aus diesem Betrieb in geringen Mengen über eine Packstelle in Schleswig-Holstein nach Bayern gelangt und über einige Tankstellen vertrieben worden sein könnten.
Verbraucher sollten daher auf die Stempelnummer 0-DE-0357911 auf dem Ei achten und gegebenenfalls Eier mit dieser Stempelnummer an die verkaufende Tankstelle zurückgeben oder die Eier vernichten.
Die Eier werden aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vom Markt genommen. Die Rücknahme wird überwacht.
Informationen zu mit dioxinähnlichen PCB (dl-PCB) belasteten Eiern aus Niedersachsen
Bei Eigenkontrollen sind in niedersächsischen Legehennenbetrieben erhöhte Gehalte an dioxinähnlichen PCB (dl-PCB) in Eiern festgestellt worden. Die Betriebe sind vollständig gesperrt. Die Mitte April 2012 noch im Handel befindlichen Eier wurden zurückgerufen. Kontrollergebnissen aus Niedersachsen zufolge besteht keine unmittelbare Gesundheitsgefahr durch den Verzehr der belasteten Eier. Die Eier wurden aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes vom Markt genommen.
Die Ermittlungen in Bayern haben ergeben, dass belastete Eier mit der Stempelnummer 0-DE-0357661 bis Mitte April 2012 auch in Bayern vertrieben wurden. Das MHD der Eier ist zwischenzeitlich abgelaufen. Verbraucher sollten Eier mit dem genannten Erzeugercode in die Geschäfte zurückbringen oder vernichten.
Ein Vertrieb von Eiern aus anderen gesperrten Legehennenbetrieben wegen der Belastung mit dl-PCB nach Bayern ist nach aktueller Kenntnis nicht erfolgt.
weitere Informationen zum Thema "Dioxin"
Informationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (PDF, 50 KB)
Schleißheimer Forum: Medizin-Nobelpreisträger referierte über Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs
Zur 150. Jubiläumsveranstaltung des Schleißheimer Forums referierte der Medizin-Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) über Humane Papillomviren und die Entwicklung der Impfung zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs-Vorstufen. "Bayern setzt auf eine verbesserte Vorsorge und Früherkennung. Wer sich in jungen Jahren impfen lässt, kann frühzeitig Krankheiten vorbeugen", betonte Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse. Gäste, die im Hörsaal des LGL in München keinen Platz fanden, konnten die Veranstaltung per Videoübertragung in einem zweiten Saal verfolgen.
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