Lebensbaumlogo: Geschäftsbereich lebensministerium.bayern.de

Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Verbraucher@Bayern: Neuer Verbraucherreport des LGL zu Lebensmittel- und Produktsicherheit

In einem neuen online-Newsletter, den das LGL ab Juli in drei- bis vier-monatigem Abstand herausgibt, finden sich verbrauchernahe, aktuelle Themen aus dem Bereich des gesundheitlichen und stofflichen Verbraucherschutzes. In verständlicher Darstellung sollen Verbraucher hierbei über die Arbeit des LGL bei der Überwachung der Lebensmittel- und Produktsicherheit informiert werden und einen Einblick in die Welt der amtlichen Kontrollen erhalten. Darüber hinaus werden wissenswerte Kurzinformationen zu diversen Themen sowie Informationen über aktuelle Urteile, rechtliche Änderungen oder Lebensmittelwarnungen geliefert. Der Newsletter kann entweder abonniert oder über einen Link von der LGL-Startseite direkt erreicht werden.

Mehr Ärzte für den ländlichen Raum

Das Förderprogramm "Ländlicher Raum" des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) in Bayern soll die ärztliche Versorgung, vor allem im ländlichen Raum, erhalten und verbessern. Die Nachfrage nach diesen Förderprogrammen für den ländlichen Raum ist groß: Schon 200 Ärzte haben eine Niederlassungsförderung beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) beantragt. Bereits über 90 Ärzte, die mit einer Niederlassung oder Filiale gefördert werden konnten, versorgen die Bevölkerung im ländlichen Raum.

Ausstellung "Harmonie der Farben" des Künstlers Dr. Rüdiger Arnold im LGL

Vom 17. Juli bis zum 31. September 2014, präsentiert eine aktuelle Kunstausstellung im LGL Werke des Künstlers Dr. Rüdiger Arnold. In seiner Promotion befasste sich der ehemalige Mitarbeiter des LGL mit Naturfarbstoffen. Seit seinem Ruhestand experimentiert er mit Farben auf Leinwand. Sein Motto lautet: "Aus Freude malen und mit den Gemälden Freude vermitteln". Dies spiegelt sich auch in den heiteren, lebensfrohen Farben seiner Bilder wider. Anreiz für die Werke von Dr. Arnold gaben große Vorbilder wie Claude Monet und Gabriele Münter. Dabei interpretiert er die Farbkompositionen eigenständig und gestaltet sie thematisch neu. Die Eröffnung der Ausstellung fand im Rahmen einer außerplanmäßigen Erlanger Runde am 17.07.2014 statt. Die Veranstaltung wurde eingeleitet durch einen Vortrag von Dr. Ulrich Schwank, Lebensmittelchemiker am LGL in Erlangen über das Thema "Zauberfarben in Lebensmitteln".

Jahresbericht des LGL erschienen

Das LGL hat seinen Jahresbericht 2013 präsentiert. Im Gesundheitsbereich stehen unteranderem Hygiene, Infektiologie, Arzneimittelüberwachung, Gesundheitsberichterstattung, Epidemiologie, Vorsorge sowie Förderprogramme im Fokus. Bei der Lebensmittelsicherheit hat die Überprüfung und Analyse von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und Kosmetika einen großen Anteil. Letztes Jahr hat die Behörde über 70 000 Proben unter die Lupe genommen. Die Spanne reicht von Gemüse über Fleisch bis zu Milch. Die Ergebnisse fasst das LGL jetzt auf 182 Seiten in seinem Jahresbericht 2013 zusammen. Gut zu wissen: Bayerische Lebensmittel sind ganz überwiegend sicher. Bei über 70 000 Proben ging nur von 152 Proben ein gesundheitliches Risiko aus. Damit lag die Quote bei nur 0,22 Prozent und blieb auf dem Vorjahresniveau.


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Akkreditierung des LGL durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) bestätigt

Die fachliche Kompetenz der Labore des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in den Bereichen Gesundheitlicher Verbraucherschutz und Medizin wurde nun offiziell im Juni im Umfang des Anhangs zur Akkreditierungsurkunde durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) bestätigt. Die Begutachtungen an den Standorten Oberschleißheim, München, Erlangen und Würzburg fanden von November 2013 bis März 2014 statt.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.

Allergie-auslösende Duftstoffe in Kosmetika

Parfumzerstäuber

Duftstoffe sind nach Nickel die häufigsten Auslöser von Kontaktallergien. Naturgemäß weisen Parfums, Eaux de Toilettes, Rasierwässer/ Aftershaves und ähnliche Produkte, die der Vermittlung von Geruchseindrücken dienen, sehr hohe Duftstoffanteile auf. Nach europäischer Gesetzgebung müssen derzeit 26 potentiell Allergie-auslösenden Duftstoffe in der Liste der Bestandteile gekennzeichnet werden, wenn ihre Konzentration einen entsprechenden Wert übersteigt.

Das LGL untersuchte im vergangenen Jahr 26 Aftershaves und Eaux de Toilette für Männer auf deren Gehalt an allergenen Duftstoffen. Häufig fand sich in den untersuchten Kosmetika der Duftstoff Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde (HICC). Diese als synthetischer Maiglöckchenduftstoff eingesetzte Verbindung wird Studien zufolge als stark allergen eingestuft.

Derzeit berät die EU-Kommission über verschiedene Änderungen in der Kosmetikverordnung. In einem öffentlichen Konsultationsverfahren hatten sowohl Einzelpersonen als auch Verbände und Organisationen bis zum 14. Mai 2014 die Gelegenheit, sich öffentlich zu diesen Plänen zu äußern.

Tularämie (auch Hasen- oder Nagerpest)

Bild einer Bakterienkultur in einer Petri-Schale

Das LGL informiert aufgrund aktueller Fälle über die Tularämie. Sie ist eine Krankheit vor allem von Kaninchen und Hasen, die bei Kontakt mit infizierten Tieren auch auf den Menschen übertragen werden kann. Deshalb empfiehlt das LGL die Vermeidung des Kontaktes zu Wildtieren und Kadavern von Wildtieren und den Verzehr nur gut durchgegarter Wildgerichte als vorbeugende Maßnahmen.

Bayerischer Gesundheitsindikatorensatz

Kartendarstellung des Gesundheitsatlas

Rund 1,4 Millionen Fälle von affektiven Störungen, vor allem Depressionen, weisen die Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns derzeit aus. Diese und andere Daten aus der ambulanten Versorgung sind gerade im Bayerischen Gesundheitsindikatorensatz aktualisiert worden. Einen Teil der Daten finden Sie auch als Regionalkarten im Bayerischen Gesundheitsatlas. Der Bayerische Gesundheitsindikatorensatz stellt Eckdaten zur Gesundheit der Bevölkerung in Bayern bereit. Die Daten werden von unseren Partnern, z.B. dem Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns oder dem Bayerischen Krebsregister zur Verfügung gestellt.