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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Förderung für 64 angehende Landärztinnen und Landärzte

Gruppenbild vom Stipendiatenseminar mit Gesundheitsministerin Melanie Huml und LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf

64 Medizinstudierende erhalten 2014 bereits ein Stipendium zum Erhalt einer wohnortnahen medizinischen Versorgung auf dem Land. Beim ersten Stipendiatenseminar erarbeiteten die künftigen Landärztinnen und Landärzte eigene Konzepte, wie die ambulante medizinische Versorgung der Zukunft aussehen könnte. Das Stipendiatenseminar fand in Nürnberg statt. Die Nachwuchs-Mediziner trafen dabei auch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf zum Austausch.

Bayerns neue Ebola-Task-Force einsatzbereit

Die neue Task-Force Bayerns gegen Infektionskrankheiten wie Ebola hat ihre Arbeit aufgenommen.

zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP)

Tag der offenen Türe im LGL Oberschleißheim war ein voller Erfolg

Besucher schauen in ein Mikroskop

Der Tag der offenen Türe im LGL Oberschleißheim war ein voller Erfolg. Über 2000 Besucher kamen bei strahlendem Sonnenschein in die LGL-Dienststelle Oberschleißheim, um sich beim Tag der offenen Tür vor Ort ein Bild von den vielfältigen Aufgaben der Behörde zu verschaffen. Bei den Laborführungen, Vorträgen und an den Infoständen herrschte überall reger Andrang. Ob der Unterschied zwischen Imitat und echtem Lebensmittel erschmeckt werden sollte oder man sich über Bakterien informierte, ob die Qualität von Ölen getestet wurde oder die Gäste über historische Präparate staunten - überall war die Stimmung ausgezeichnet.

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Interessantes Interview zu Trinkwasser

Trinkwasser ist ein hohes Gut und zugleich das Lebensmittel, das am umfangreichsten kontrolliert wird. LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf gab dem Bayerischen Rundfunk ein Interview zum Thema Belastungen im Trinkwasser.

Zweite Ausgabe des Newsletters Verbraucher@Bayern erschienen

Der Sommer und die Ferienzeit sind nun vorbei. Vielleicht haben Sie an einem schönen Sommerabend einen sogenannten „Hugo“ genossen? Jetzt können Sie lesen, was es mit dieser Art von Cocktail auf sich hat. Auch zu weiteren interessanten Themen der Lebensmittel- und Produktsicherheit bietet Ihnen die zweite Ausgabe unseres Newsletters Verbraucher@Bayern die Möglichkeit, sich über die Arbeit des LGL zu informieren. Darüber hinaus werden wissenswerte Kurzinformationen, z.B. Informationen über aktuelle Urteile, rechtliche Änderungen oder Lebensmittelwarnungen, geliefert. Der Newsletter kann entweder abonniert oder über einen Link von der LGL-Startseite direkt erreicht werden.

100 Jahre staatliche Veterinär-Untersuchungen in Oberschleißheim

Vor 100 Jahren wurde der Grundstein für das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit der Errichtung der "Veterinärpolizeilichen Anstalt" in Oberschleißheim gelegt. Mit der Gründung der staatlichen Untersuchungsbehörde begann eine Erfolgsgeschichte des Verbraucherschutzes.
Diesen Jahrestag hat das LGL mit einem Festakt gefeiert. Dazu kamen hochrangige Gäste in die Dienststelle Oberschleißheim. LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf konnte auch Bayerns Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf begrüßen. Sie wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass der rote Faden, der sich von der Veterinärpolizeilichen Anstalt bis zum LGL zieht, in dem Anspruch besteht, wissenschaftlich und methodisch stets einen Schritt voraus zu sein. Prof. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstitutes für Risikobewertung, hielt einen Festvortrag zum Thema "Lebensmittelsicherheit im Wandel der Zeit." Anschließend stellte LGL-Vizepräsident Dr. Dr. Markus Schick die Festschrift zum 100. Jahrestag vor und führte anhand historischer Fotos durch die Geschichte.


Ebola-Erkrankungen in Westafrika

Am 21.03.2014 informierte das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola. Mittlerweile hat sich daraus in Westafrika der größte, bisher bekannte Ebola-Ausbruch entwickelt. Neben Guinea sind besonders die Nachbarstaaten Sierra Leone und Liberia betroffen. Bis Mitte Oktober 2014 sind laut WHO über 9.200 Menschen an Ebola erkrankt und knapp die Hälfte von ihnen daran verstorben. Einzelne Ebola-Fälle im Zusammenhang mit dem Ausbruch in Westafrika traten im Sommer auch in wenigen Städten in Nigeria und dem Senegal auf. Die Ausbrüche in diesen beiden Staaten wurden nun von der WHO offiziell als beendet erklärt.
Am 30.9. 2014 wurde der erste importierte Fall außerhalb Afrikas in Dallas, Texas, USA von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC bestätigt. Es handelt sich um eine Person, die sich zuvor in Liberia aufhielt und per Flugzeug in die USA einreiste. Zum Zeitpunkt des Fluges war die Person ohne Krankheitssymptome und daher für andere Mitreisende noch nicht ansteckend. Seit Anfang Oktober sind eine Krankschwester in Spanien und zwei Pflegekräfte in den USA an Ebola erkrankt, die in der Betreuung von Ebola-Patienten eingesetzt waren.

Ein im August 2014 in der Demokratischen Republik Kongo bestätigter Ebola-Ausbruch mit 68 Erkrankten und 49 Toten, ist ein eigenständiges Geschehen ohne Bezug zu den Erkrankungsfällen in Westafrika. Ebolaviren kommen in Wildtieren wie Flughunden und Affen in Afrika vor. Eine Übertragung auf den Menschen geschieht durch engen Kontakt mit infizierten Tieren oder den Verzehr von infiziertem Wildfleisch ("bushmeat"). Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist nur durch engen Kontakt mit Blut oder anderen virushaltigen Körperflüssigkeiten von erkrankten Menschen oder Verstorbenen möglich. Eine besondere Gefahr besteht daher für Personen und insbesondere medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen. Das Risiko, dass Reisende die Krankheit nach Deutschland oder Europa mitbringen, wird vom Robert-Koch-Institut derzeit als gering eingeschätzt, es ist aber nicht auszuschließen. Eine Gefährdung der Bevölkerung besteht jedoch nicht, weil Deutschland auf die Behandlung von Personen, die an Ebolafieber erkrankt sind, gründlich vorbereitet ist. WHO, ECDC und CDC stellen regelmäßige Updates zur Entwicklung der epidemiologischen Lage in Westafrika auf ihren Internetseiten zur Verfügung; ECDC und das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) bewerten diese Daten kontinuierlich hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gesundheit der Bürger in Europa bzw. Deutschland. Durch den in die USA importierten Krankheitsfall hat sich demnach die Gefährdungseinschätzung für Deutschland und Europa nicht verändert.


"Chlorhühnchen"

In jüngster Zeit ist im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) sehr häufig von „Chlorhühnchen“ aus den USA die Rede. Worum geht es dabei?


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.