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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Tag der offenen Tür im LGL Oberschleißheim - Zu Gast im LGL

historische Gebäudeaufnahme mit der Türüberschrift Veterinärpolizeiliche Anstalt

Am Samstag, den 18. Oktober 2014 von 11 bis 17 Uhr öffnet das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim seine Pforten. Eine gute Gelegenheit, in die Welt der Lebensmittelüberwachung und des öffentlichen Gesundheitsdienstes hineinzuschnuppern, um sich über den Verbraucherschutz aus erster Hand zu informieren. Die Fachbehörde präsentiert einen vielfältigen Mix aus Laborführungen, Infoständen und Vorträgen.

Geboten wird ein buntes, attraktives und vor allem spannendes Programm rund um alles, was Verbraucher interessiert.

Ort des Geschehens: LGL, Veterinärstraße 2, Oberschleißheim

Kongress in Erlangen: "Permanente Verfügbarkeit in der Arbeits- und Lebenswelt – Risiken und Chancen"

Nichts hat unseren Alltag in den vergangenen 20 Jahren so sehr verändert wie die neuen Kommunikationsmedien. Permanente Erreichbarkeit und damit auch dauerhafte Verfügbarkeit sind für viele Menschen zu einer Selbstverständlichkeit und zugleich zu einer Belastung geworden. Die Vermeidung von Gesundheitsrisiken ist sowohl eine Herausforderung für persönliche Bewältigungsstrategien als auch für präventive arbeitsweltbezogene Maßnahmen.
Mit diesen Themen beschäftigt sich die 50. wissenschaftliche Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP): Der Kongress "Permanente Verfügbarkeit in der Arbeits- und Lebenswelt – Risiken und Chancen" findet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM), dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung in Bayern und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit (LGL) vom 24. bis 26. September 2014 in Erlangen statt. Dabei werden unter anderem die Themenschwerpunkte Epidemiologie, praktische Sozialmedizin, Rehabilitation, Prävention und Gesundheitsförderung, Öffentlicher Gesundheitsdienst/Public Health, Gesundheitssystemforschung, Gesundheitsökonomie, Versorgungsforschung sowie Frauen- und geschlechtsspezifische Gesundheitsforschung vertreten sein.
Zum Rahmenprogramm des Kongresses gehören auch Laborführungen, die das LGL am Dienstsitz in Erlangen-Bruck anbietet. Hierbei werden spannende Einblicke in verschiedenartige Überwachungsaufgaben und Risikoanalysen gewährt.

Neue Gesundheitsreporte – Wie gesund sind die Menschen in Bayern?

Das LGL hat neue Eckdaten zur Gesundheit der Bevölkerung in Bayern veröffentlicht. Die neuen Gesundheitsreporte liefern aktuelle Daten zu Lebenserwartung und Krankenstand sowie zu Alter und Demenzen. Sie finden die Berichte unter folgenden Links:

„Bio-Tomaten oder Tomaten aus konventionellem Anbau“? LGL entwickelt neue Analysemethode zur Prüfung von Biolebensmitteln

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Biolebensmitteln ist für einen effektiven Verbraucherschutz nicht nur die Kontrolle ökologischer Erzeuger- und Verarbeitungsbetriebe wichtig. Ebenso entscheidend ist es, bei den im Handel angebotenen Bioprodukten analytisch zu überprüfen, ob die Bezeichnung „Bio“ bzw. die Verwendung des Bio-Siegels gerechtfertigt ist. Da über die bisher verfügbaren Analyseverfahren nicht immer eine gesicherte Aussage zur Bioqualität gewährleistet ist, wurde am LGL im Rahmen eines Forschungsvorhabens ein neues Untersuchungsverfahren entwickelt und getestet. Dieses Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert. In Kooperation mit der Universität Würzburg und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau konnten Lebensmittelchemiker in der LGL-Dienststelle Würzburg am Beispiel von Anbauversuchen verschiedener Tomatensorten erstmals zeigen, dass die Methode der Protonen-Kernresonanzspektroskopie (1H-NMR) geeignet ist, konventionelle Produkte von ökologisch angebauten Produkten zu unterscheiden. Voraussetzung hierfür ist das Vorhandensein einer entsprechenden Datenbank mit authentischen Vergleichsproben. Eine aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichung zu den ersten Ergebnissen im Journal of Agricultural and Food Chemistry ist international auf sehr großes Interesse gestoßen. Um zu testen, ob ein Einsatz der Methode in der Routine sowie auch bei anderen Lebensmitteln möglich ist, sind am LGL weitere Untersuchungen geplant.

Ebola-Erkrankungen in Westafrika

Am 21.03.2014 informierte das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola, der sich mittlerweile auch auf die Nachbarstaaten Sierra Leone, Liberia und Nigeria ausgeweitet hat. Auch aus dem Senegal ist mittlerweile ein aus Guinea eingereister Erkrankungsfall gemeldet worden. Bis Ende August 2014 sind laut WHO mehr als 3000 Menschen in den genannten Ländern an Ebola erkrankt, über 50 % von ihnen daran verstorben. Ein im August 2014 in der Demokratischen Republik Kongo bestätigter Ebola-Ausbruch mit über 50 Erkrankten und über 30 Toten, ist ein eigenständiges Geschehen ohne Bezug zu den Erkrankungsfällen in Westafrika. Ebolaviren kommen in Wildtieren wie Flughunden und Affen in Afrika vor. Eine Übertragung auf den Menschen geschieht durch engen Kontakt mit infizierten Tieren oder den Verzehr von infiziertem Wildfleisch ("bushmeat"). Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist nur durch engen Kontakt mit Blut oder anderen virushaltigen Körperflüssigkeiten von erkrankten Menschen oder Verstorbenen möglich. Eine besondere Gefahr besteht daher für Personen und insbesondere medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen. Das Risiko einer Einschleppung von Ebola nach Europa wird von der Europäischen Gesundheitsbehörde ECDC derzeit als äußerst gering angesehen. Die WHO, die ECDC und die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC stellen regelmäßige Updates zur Entwicklung der epidemiologischen Lage in Westafrika auf ihren Internetseiten zur Verfügung; ECDC und das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) bewerten diese Daten kontinuierlich hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gesundheit der Bürger in Europa bzw. Deutschland.


"Chlorhühnchen"

In jüngster Zeit ist im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) sehr häufig von „Chlorhühnchen“ aus den USA die Rede. Worum geht es dabei?


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.