Lebensbaumlogo: Geschäftsbereich lebensministerium.bayern.de

Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Neuer Jahresbericht für das Krebsregister Bayern erschienen

Im bevölkerungsbezogenen Krebsregister Bayern sind mittlerweile Meldungen zu 1,1 Millionen Tumorerkrankungen gespeichert. Seit 2002 werden hierzu Informationen flächendeckend in ganz Bayern gesammelt. Das Krebsregister stellt anonyme Daten für Forschung, Gesundheitsplanung, Gesundheitsberichterstattung und für die Bevölkerung zur Verfügung. Krebsregisterdaten helfen, Krebspräventions-und Früherkennungsmaßnahmen zu bewerten sowie regionale Besonderheiten zu untersuchen.

Der nun vorliegende neue Jahresbericht gibt für alle bösartigen Neubildungen insgesamt und für 24 verschiedene Krebsarten einen Überblick über die Häufigkeit und regionale Verteilung von neuen Krebserkrankungen und Krebssterbefällen in den Jahren 2011 und 2012. Zeitliche Trends des Auftretens von Krebserkrankungen und Angaben zu den Erkrankungsstadien ergänzen das Informationsangebot.

Der Bericht kann von folgender Adresse heruntergeladen werden:
http://www.bestellen.bayern.de/shoplink/lgl_ges_00065.htm

Die Druckausgabe kann kostenfrei vom Zentrum für Krebsfrüherkennung und Krebsregistrierung am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit bezogen werden:

Zikavirus-Infektionen

Aktuell wird von einer vermehrten Ausbreitung des zuvor vorrangig aus Afrika und Asien bekannten Zikavirus in mehreren Ländern Südamerikas, Mittelamerikas und der Karibik berichtet. Derzeit werden in Brasilien, wie auch schon 2014 in Französisch Polynesien, gehäuft Geburten von Kindern mit Kopfumfängen unter der Norm (sog. Mikrozephalie) und anderen Fehlbildungen des zentralen Nervensystems im zeitlichen Zusammenhang mit Zikavirus-Ausbrüchen registriert. Wegen des Auftretens dieser Häufungen in einem möglichen Zusammenhang mit Zikavirusinfektionen hat die WHO am 01.02.2016 eine Gesundheitliche Notlage von Internationaler Tragweite (GNIT) ausgerufen und erweiterte Empfehlungen, vor allem für die betroffenen Länder ausgesprochen. Unter anderem wird empfohlen, epidemiologische Untersuchungen zu intensivieren, die Bevölkerung aufzuklären und Infektionsschutzmaßnahmen umzusetzen.

Mittlerweile sind auch in Deutschland einige Infektionen bei Reiserückkehrern aus den genannten Endemiegebieten bestätigt. Am 28.01.2016 wurde die erste Zikavirus-Infektion in Bayern bei einem Reiserückkehrer von der Karibikinsel Martinique gemeldet. Der Patient ist mittlerweile wieder genesen. Die Diagnose wurde im Labor des Nationalen Referenzzentrums für tropische Infektionskrankheiten am Bernhard Nocht-Institut (BNI), Hamburg, serologisch gesichert.

In Deutschland besteht derzeit so gut wie keine Gefahr, sich anzustecken. Eine Verbreitung der Infektion in Deutschland ist gegenwärtig nicht zu erwarten, da der Hauptübertragungsweg über Vektoren (Aedes-Mücken) stattfindet, die derzeit in Deutschland nicht aktiv sind und keine nachhaltigen Übertragungszyklen aufbauen können. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung spielt nach dem derzeitigen Erkenntnisstand keine wesentliche Rolle. In Einzelfallberichten wurde eine sexuelle Übertragung beschrieben. Daher stellt der Gebrauch von Kondomen bis 28 Tage nach einer möglichen Exposition bis zur wissenschaftlichen Klärung eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme dar.

Reisen in betroffene Gebiete sollten unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen (v. a. Mückenschutz) geplant und durchgeführt werden. Schwangere sollten Reisen in bekannte Zikavirus-Ausbruchsgebiete soweit wie möglich vermeiden. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen geachtet werden.

Aufhebung der Sperrmaßnahmen nach Geflügelpestfall

Im Rahmen von routinemäßigen Monitoringuntersuchungen hatten sich Ende 2015 in einem Geflügelbetrieb im Landkreis Cham Hinweise auf eine Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest ergeben. Nach weiterführenden Laboruntersuchungen wurde ein für Vögel niedrigpathogenes Influenza A Virus vom Subtyp H5N2 (LPAI) nachgewiesen. Das Landratsamt Cham hatte als zuständige Behörde die notwendigen Maßnahmen ergriffen und u. a. eine Bestandsräumung veranlasst. Wie das Landratsamt Cham jetzt mitteilte, können die seit Anfang Dezember geltenden Sperrmaßnahmen am 22.01.2016 wieder aufgehoben werden, da unter anderem alle erfolgten Laboruntersuchungen ein negatives Ergebnis zeigten.

Grundsätzlich haben alle Influenza A Viren der Vögel das Potential, auch bestimmte Säugetiere, bzw. den Menschen, zu infizieren. In der Vergangenheit haben sich jedoch nur manche Subtypen als bevorzugt gefährlich für den Menschen erwiesen (z. B. H5N1 od. H7N7). H5N2 ist bislang nicht im Zusammenhang mit gravierenden Infektionen des Menschen in Erscheinung getreten.

Weitere Informationen zum Krankheitsbild der Geflügelpest und zum Gesundheitsrisiko für Verbraucher über Geflügelprodukte finden Sie unter folgenden Links:

Fortbildung am LGL für die Geschäftsstellenleiter der neuen Gesundheitsregionenplus

In einer Fortbildung der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGL) am 14. und 15. 01.2016 bereitete das LGL die Geschäftsstellenleiter auf den Aufbau von 24 neuen Gesundheitsregionenplus in Bayern vor. Die Fortbildung integrierte dabei die beteiligten Sachgebiete des LGL.
Inhaltlich zielte die Veranstaltung auf die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen zu zentralen Handlungsfeldern, Strukturen und Aufgaben im kommunalen Gesundheitsmanagement für den Aufbau von Gesundheitsregionenplus. Sie gab unter anderem eine Einführung in Themenkomplexe wie die Strukturen des Gesundheitswesens, die Entwicklung von Gesundheitsstrategien und -zielen, den Öffentlichen Gesundheitsdienst, Prävention und Gesundheitsförderung, Bewegungsförderung und Gesundheit sowie Gesundheitsberichterstattung und Datenquellen.

Tularämie (Hasenpest) bei Feldhasen

Im Landkreis Cham wurde bei einem auffälligen Feldhasen der Erreger der Tularämie nachgewiesen. Hauptträger des Erregers sind Feldhasen, Wildkaninchen und auch Nagetiere, Menschen und Hunde können sich ebenfalls infizieren. Erkrankte Wildtiere sind matt und teilnahmslos, sie verlieren ihre Schnelligkeit und ihre angeborene Scheu und sterben häufig an der Infektion. Der Mensch infiziert sich vorwiegend durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder mit deren Ausscheidungen. Auch Stäube, Bisse, blutsaugende Insekten und unzureichend erhitztes Wildbret können zu Infektionen führen. Infektionen von Menschen und Hunden sind allerdings selten. Wer einen kranken oder toten Feldhasen oder ein Wildkaninchen auffindet, sollte das Tier nicht berühren und den zuständigen Jäger informieren. Hunde sind fernzuhalten.

Vertrauensperson Lebensmittelsicherheit am LGL

Zum Jahreswechsel wurde Dr. Reiner Faul als neue "Vertrauensperson Lebensmittelsicherheit" berufen. Jeder Bürger kann sich – auch anonym – mit Hinweisen auf Missstände im Lebensmittelbereich an ihn wenden. Dr. Faul ist ein erfahrener Fachtierarzt für Lebensmittel und Fachtierarzt für das öffentliche Veterinärwesen. Er ist bereits seit 1994 im amtstierärztlichen Dienst tätig. In seiner neuen Funktion berichtet er direkt dem Präsidenten des LGL. Hinweisen wird ohne Zeitverzug und in größtmöglichem Umfang nachgegangen.

Leitfaden zur Lebensmittelhygiene für ehrenamtliche Helfer ist nun mehrsprachig verfügbar

Hygienefehler beim Umgang mit Lebensmitteln können immer wieder zu schwerwiegenden Erkrankungen führen, die besonders bei Kleinkindern und älteren Menschen lebensbedrohlich werden können. Solche lebensmittelbedingten Erkrankungen können bei Vereins- und Straßenfesten oder ähnlichen Veranstaltungen, aber auch bei der Essensausgabe in Gemeinschaftseinrichtungen, schnell einen größeren Personenkreis betreffen.

Nun haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) einen "Leitfaden zur Lebensmittelhygiene für ehrenamtliche Helfer" in zahlreichen verschiedenen Sprachen herausgegeben. Dieser Leitfaden kann daher gut bei der Essensausgabe mit Hilfe nicht-deutschsprachiger ehrenamtlicher Helfer bzw. bei gemeinsamen Veranstaltungen eingesetzt werden.

LGL ist Gründungsmitglied der Gesundheitsregionplus Nürnberg-Stadt

Am 09.12.2015 fand im Rathaus Nürnberg die konstituierende Sitzung des Gesundheitsforums der Gesundheitsregionplus Nürnberg-Stadt statt. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) war als Gründungsmitglied zu dieser Sitzung eingeladen. Die Zielsetzung der Gesundheitsregionenplus ist die Entwicklung passgenauer Lösungen unter Berücksichtigung der regionalspezifischen Besonderheiten in den Handlungsfeldern Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung.

Abschlussveranstaltung zum Projekt FlexA ("Flexibilisierung in der Arbeitswelt")

Am 9.12. fand die Abschlussveranstaltung des Projektes "FlexA" zum Thema "Flexibilisierung in der Arbeitswelt" statt. Informations- und Kommunikationstechnologien haben breiten Einzug in unseren Alltag gehalten – auch im beruflichen Zusammenhang. Dadurch ist es für viele Menschen heute möglich, nahezu von jedem Ort und zu jeder Zeit zu arbeiten. Mit dem Projekt "FlexA" wurde untersucht, inwieweit solch flexible Arbeitsformen in kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern eine Rolle spielen und wie sie sich auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken. "FlexA" wurde gefördert durch die Initiative "Gesund.Leben.Bayern" des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP). Auf der Abschlussveranstaltung wurden einer breiten Öffentlichkeit Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus diesem Projekt vorgestellt. Darüber hinaus überreichte der Präsident des LGL, Herr Dr. Zapf, den Partner- Unternehmen als Anerkennung für ihr Engagement eine Urkunde.

Grippeimpfung – Jetzt!

Unverändert gilt: Die Grippe ist keine harmlose Erkrankung! Anders als sogenannte "grippale Infekte" können Influenzaviren eine plötzlich auftretende, systemische Infektion mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl und unter bestimmten Umständen lebensbedrohlichen Komplikationen verursachen.
Die Impfstoffzusammensetzung für die Saison 2015/16 weicht in zwei der drei bzw. vier Antigenkomponenten von der Vorsaison aufgrund veränderter weltweit zirkulierender Influenzavirus-Varianten ab.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenzaimpfung insbesondere für alle Personen ab 60 Jahren, für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung bei bestimmten Grundleiden sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen. Außerdem wird Personen mit erhöhter Gefährdung und Personen, die Risikopersonen betreuen, eine Impfung empfohlen (z. B. medizinisches Personal, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr).
Darüber hinaus kann die Impfung auch für weitere Personen sinnvoll sein. In Bayern werden daher die Kosten der Impfung für diese nach individueller Beratung durch den Arzt meist von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Der Impfstatus der Kinder in Bayern – Update 2015

Trotz aller Erfolge bei der Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten: Besiegt sind diese Krankheiten nicht, wie aktuelle Ausbrüche immer wieder zeigen. Daher sind ein aktiver Infektionsschutz und besonders die Durchführung von Impfungen nach wie vor von großer Bedeutung. Ziel der "Bayerischen Impfstrategie" ist es, durch ein breites Informationsangebot die Impfbereitschaft der Bevölkerung zu erhöhen und die Impfraten zu verbessern. Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Impfempfehlungen und Impfstrategien ist dabei die Schaffung einer fundierten Datengrundlage.
Im neuen Gesundheitsreport Bayern, den das LGL herausgegeben hat, wurden nun aktuelle Daten zum Impfstatus der Kinder zusammengestellt.

Warnung vor der Verwendung ungenügend kontrollierter Spendermilch für Säuglinge über Muttermilchbörsen im Internet

Muttermilch ist die ideale Nahrung für den Säugling in den ersten Lebensmonaten, da durch ihre Zusammensetzung der Bedarf an Nährstoffen optimal abgedeckt wird. In der modernen Medizin wird Muttermilch nur bei strenger medizinischer Indikation und mit höchster Vorsicht als Fremdspende eingesetzt. Muttermilchbörsen im Internet wurden initiiert, um privat den Austausch von abgepumpter Muttermilch zu ermöglichen. Der Vertrieb dieser Milch wird ohne Sicherheitsstandards durchgeführt und birgt dementsprechend enorme Risiken für das Empfängerkind.
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) rät deshalb aufgrund der großen Risiken, die gegenüber Vorteilen der Muttermilchernährung überwiegen, von der Verwendung der Spendermilch über Muttermilchbörsen im Internet dringend ab.

Transfettsäure-Gehalte in Lebensmitteln

Höhere Gehalte von Transfettsäuren in der Nahrung können wissenschaftlichen Studien zufolge das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erhöhen. Transfettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren mit mindestens einer Doppelbindung in trans-Konfiguration. Sie entstehen insbesondere bei lebensmitteltechnologischen Prozessen wie zum Beispiel der Teilhärtung pflanzlicher Öle, weshalb sie in Produkten wie Frittier- und Backfetten und den hiermit hergestellten Erzeugnissen wie Backwaren und frittierten Erzeugnissen zu finden sind.
Das LGL hat daher schwerpunktmäßig die Gehalte an Transfettsäuren in Frittierfetten sowie in feinen Backwaren (Croissants, Plunder- oder Blätterteiggebäck) und den zur Herstellung dieser Backwaren verwendeten Fetten (unter anderem Zieh- oder Backmargarinen) untersucht.

Untersuchung von Saatgut auf gentechnisch veränderte Bestandteile 2015

Das LGL untersucht regelmäßig Saatgut auf gentechnisch veränderte Bestandteile. In diesem Jahr wurden bei 2 von 91 untersuchten Maissaatgutproben gentechnisch veränderte Bestandteile nachgewiesen. Die betroffenen Saatgutpartien wurden vor der Auslieferung vom Markt genommen und kamen nicht zur Aussaat. Drei untersuchte Senf- und drei Soja-Saatgutproben waren ohne Befund. Der Anteil der positiv getesteten Proben hat in den letzten Jahren abgenommen. Noch im Jahr 2010 wurden in 5 von 54 untersuchten Mais-Saatgutproben gentechnisch veränderte Verunreinigungen gefunden.


"Laktosefreie" Produkte – Wie verlässlich sind Angaben zur Laktosefreiheit?

Laktose (Milchzucker) ist vor allem in Milch und Milchprodukten enthalten. Da Laktose aber auch sehr häufig als Trägerstoff für Aromen, zur Verbesserung der Beschaffenheit oder zur Geschmacksabrundung eingesetzt wird, können auch viele andere Lebensmittel Laktose enthalten.
Die meisten Menschen vertragen Laktose-enthaltende Lebensmittel gut, weil sie den Milchzucker von einem körpereigenen Enzym (Laktase) im Dünndarm in seine beiden Bestandteile, Galaktose und Glukose, spalten können und diese Spaltprodukte dann in das Blut aufgenommen werden können. Daher sind laktosefreie Produkte für die meisten Menschen nicht erforderlich und bringen keinen Zusatznutzen. Bei Menschen mit einer Laktoseintoleranz hingegen fehlt die Laktase, so dass Laktose nicht gespalten und aufgenommen werden kann. Die Folge sind dann Beschwerden wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Übelkeit und Durchfall. Laktoseintolerante Personen sind daher auf eine korrekte Kennzeichnung der Lebensmittel angewiesen.
Das LGL untersucht immer wieder unterschiedlichste Lebensmittel, die mit dem Hinweis "laktosefrei" beworben werden. Dabei wird geprüft, ob die Erzeugnisse tatsächlich weniger als die genannte Grenzkonzentration an Laktose enthalten.


Kennzeichnung von Allergenen

Lebensmittelallergene sind nur dann kennzeichnungspflichtig, wenn sie dem Lebensmittel absichtlich als Zutat hinzugesetzt wurden. Sie können jedoch auch als unbeabsichtigte Verunreinigung bei der Herstellung oder beim Transport in das Lebensmittel gelangen. Zur Sicherheit der Verbraucher gehen die Behörden solchen Spuren nicht deklarierter allergener Bestandteile nach.


Mehr Transparenz durch verpflichtende Angaben zur Herkunft von Fleisch

Basierend auf der Lebensmittelinformationsverordnung tritt ab dem 01.04.2015 eine neue Regelung in Kraft, wonach die Herkunft von Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch auf dem Etikett europaweit geltend anzugeben ist. Die neue Verordnung verpflichtet den Handel zu einer Herkunftskennzeichnung von verpacktem Fleisch, das frisch, gekühlt oder gefroren zum Verkauf angeboten wird.


Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) regelt ab Dezember 2014 europaweit die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Ab dem 13. Dezember 2014 ist die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 zur Information der Verbraucher über Lebensmittel, auch "Lebensmittelinformationsverordnung" (LMIV) genannt, anzuwenden. Diese Verordnung enthält neue Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und soll über einheitlichere und transparentere Informationen den Verbraucherschutz verbessern. Weitere Bestimmungen zur Nährwertdeklaration werden ab dem 13. Dezember 2016 gelten.

Nähere Informationen zu wichtigen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der LMIV ergeben, haben wir für Sie in unseren "FAQs" zusammengestellt.