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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Kennzeichnung von Allergenen

Lebensmittelallergene sind nur dann kennzeichnungspflichtig, wenn sie dem Lebensmittel absichtlich als Zutat hinzugesetzt wurden. Sie können jedoch auch als unbeabsichtigte Verunreinigung bei der Herstellung oder beim Transport in das Lebensmittel gelangen. Zur Sicherheit der Verbraucher gehen die Behörden solchen Spuren nicht deklarierter allergener Bestandteile nach.

Mehr Transparenz durch verpflichtende Angaben zur Herkunft von Fleisch

Basierend auf der Lebensmittelinformationsverordnung tritt ab dem 01.04.2015 eine neue Regelung in Kraft, wonach die Herkunft von Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch auf dem Etikett europaweit geltend anzugeben ist. Die neue Verordnung verpflichtet den Handel zu einer Herkunftskennzeichnung von verpacktem Fleisch, das frisch, gekühlt oder gefroren zum Verkauf angeboten wird.

Ministerin Huml ruft am LGL zu FSME-Schutzimpfung auf

Anlässlich des Beginns der diesjährigen Zeckensaison hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in einer Pressekonferenz am LGL über die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) informiert und für eine FSME-Impfung geworben. Diese gefährliche Infektionskrankheit wird durch Viren ausgelöst, die über Zeckenstiche auf den Menschen übertragen werden können. Das Virus kann zu einer Hirnhautentzündung, für die es keine entsprechende Therapie gibt, führen. Man kann sich aber durch eine Impfung vor dieser Erkrankung schützen. Eine solche Impfung führte Dr. Nikolaus Frühwein, Präsident der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V. , beim Präsidenten des LGL, Dr. Andreas Zapf, im Rahmen der Veranstaltung durch.

Gesundheitsministerin Huml und LGL ziehen Bilanz zu 15 Jahren Neugeborenen-Screening in Bayern

In Bayern kommen pro Jahr rund 100 Kinder mit einer angeborenen Stoffwechsel- oder Hormonstörung zur Welt. Ohne Behandlung kann diese Störung zu schwersten geistigen und körperlichen Behinderungen führen - zum Teil sogar zum Tod. Deshalb wurde in Bayern vor rund 15 Jahren das Neugeborenen-Screening eingeführt. Dabei werden Säuglinge frühzeitig auf behandelbare angeborene Stoffwechselstörungen untersucht. Damit verbessert sich die Chance dieser Kinder, trotz ihrer Krankheit ein normales Leben zu führen. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Dr. Uta Nennstiel-Ratzel vom Screeningzentrum am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) berichten bei einer Pressekonferenz über das erfolgreiche Neugeborenen-Screening, mit dem der Freistaat bundesweit führend ist.

Untersuchungen von Sushi-Menüs aus Gaststätten

Die kunstvoll zusammengestellten Reishäppchen werden in Deutschland immer beliebter. Viele Asia-Restaurants bieten inzwischen neben den bisher üblichen Nudel- und Reisgerichten auch Sushi-Menüs an, und in vielen Städten gibt es auch spezielle Sushi-Restaurants. Zum Schutz des Verbrauchers untersucht das LGL seit Jahren Sushi-Menüs aus Gaststätten.

Welt-Tuberkulosetag 2015

Am 24. März 2015 ist Welttuberkulosetag. An diesem Tag soll daran erinnert werden, dass jährlich immer noch ca. 9 Millionen Menschen neu an Tuberkulose erkranken und 1,5 Millionen Menschen an dieser Erkrankung sterben.

Forschungsprojekt ABYS: Auszeichnung für den besten Kurzvortrag bei internationaler Konferenz

Bei der "1st International Caparica Conference in Antibiotic Resistance" in Lissabon ist die Präsentation von Rupert Bassitta mit Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt "Antibiotikaeinsatz in der bayerischen Schweinehaltungspraxis: Konsequenzen für Mensch, Tier und Umwelt (ABYS)" mit dem Preis für den besten Kurzvortrag ausgezeichnet worden.

Das BAKT-Bündnis wächst

Die Bayerische Tierseuchenkasse (BTSK) ist als neuer Partner dem Bayerischen Aktionsbündnis Antibiotikaresistenzen (BAKT) beigetreten. In Anwesenheit von Frau Staatsministerin Ulrike Scharf wurde das Konsensusstatement am 20.02.2015 von der Geschäftsleitung der BTSK mitgezeichnet.

BHV1: aktuelle Ausbrüche in Bayern

Die aktuellen Ausbrüche des Bovinen Herpes-Virus 1 (BHV 1) sind mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückzuführen auf einen Erregereintrag über einen Viehhandel von Österreich nach Bayern. Die erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung sind eingeleitet. Um die Ausbreitung des Geschehens möglichst einzugrenzen, werden betroffene Bestände gesperrt und infizierte Tiere getötet. Daneben ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen von entscheidender Bedeutung.

Das BHV 1 Virus ist nicht auf den Menschen übertragbar, somit besteht für den Verbraucher keine Gefährdung.Bayern ist nach einem aufwändigen Verfahren seit 2011 anerkannt frei von BHV 1. Vereinzelte Ausbrüche sind aber auch in Zukunft nicht auszuschließen. Genauere Informationen zum Krankheitsbild BHV1finden sie unter folgendem Link:

Aktuell steigende Masernfälle, auch in Bayern

Parallel zum derzeitigen Masernausbruch in Berlin steigen aktuell auch die Masernfälle in Bayern. Bereits in den ersten zwei Monaten diesen Jahres sind über 50 Fälle gemeldet worden. Auch in den Jahren zuvor wurden immer wieder Masernfälle im Freistaat mit zum Teil schweren Verläufen registriert: 114 Masernerkrankungen im Jahr 2014 und 777 Fälle im Jahr 2013. Die steigende Zahl an Masernerkrankungen bei jungen Erwachsenen zeigt, dass Masern nicht nur eine Kinderkrankheit sind. Das LGL rät dringend, den Masernimpfschutz zu überprüfen und gegebenenfalls zu vervollständigen. Das LGL ist dabei maßgeblich an der Initiierung und Umsetzung der Bayerischen Impfoffensive gegen Masern beteiligt. Nähere Informationen zum Thema Masern, Masernimpfung und zur Impfoffensive finden Sie unter folgenden Links:

Verbraucherschutz undercover – LGL startet anonyme Testkäufe im Internet

Der Internethandel mit Lebensmitteln wird in Bayern ab sofort noch stärker in den Fokus der Behörden genommen. Als erstes Land kauft Bayern im Internet angebotene Lebensmittel zukünftig auch verdeckt ein und untersucht diese anschließend im Labor. Damit können sich schwarze Schafe nicht länger in der Anonymität des Internets verstecken, die Sicherheit für die Verbraucher im Internet wird verbessert. Verdeckte Probenahmen werden vor allem dort durchgeführt, wo das Risiko für den Verbraucher besonders hoch ist. Dies gilt zum Beispiel für Nahrungsergänzungsmittel, in denen immer wieder nicht zugelassene Arzneimittelwirkstoffe gefunden werden und die somit eine Gefahr für den Verbraucher darstellen können.

Höhepunkt der Grippewelle in Bayern scheint überschritten

Die Influenzaaktivität ist in der aktuellen Meldewoche im Vergleich zur Vorwoche gesunken. Dies weist darauf hin, dass der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle in der 8. und 9. Meldewoche überschritten wurde. Die Influenza-Aktivität ist trotz des sinkenden Trends weiterhin auf einem, zu den Vorjahren, vergleichsweise hohen Niveau.

Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) regelt ab Dezember 2014 europaweit die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Ab dem 13. Dezember 2014 ist die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 zur Information der Verbraucher über Lebensmittel, auch "Lebensmittelinformationsverordnung" (LMIV) genannt, anzuwenden. Diese Verordnung enthält neue Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und soll über einheitlichere und transparentere Informationen den Verbraucherschutz verbessern. Weitere Bestimmungen zur Nährwertdeklaration werden ab dem 13. Dezember 2016 gelten.

Nähere Informationen zu wichtigen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der LMIV ergeben, haben wir für Sie in unseren "FAQs" zusammengestellt.

Informationen zur Geflügelpest: Infektionen mit H5N8

Anfang November 2014 wurde die Geflügelpest, verursacht durch Infektion mit hochpathogenem Influenza A (HPAI) Virus vom Subtyp H5N8, bei Hausgeflügel in Mecklenburg-Vorpommern, dann auch in den Niederlanden und Großbritannien diagnostiziert. Im Dezember 2014 ereigneten sich weitere Geflügelpestausbrüche in Niedersachsen und Norditalien. Mit dem Virus verwandte H5N8 waren zuvor in Südkorea, Japan und im Osten Chinas bei Hausgeflügel und Wildvögeln nachgewiesen worden. Am 22.11.2014 wurde erstmals auch in Europa, auf der Insel Ummanz bei Rügen, H5N8 bei einem Wildvogel - einer Krickente - nachgewiesen.

Wasservögel sind die natürlichen Wirte der Aviären Influenza A Viren. Sie erkranken selten schwer (eine Ausnahme war H5N1), können die Viren aber effektiv vermehren und ausscheiden. In Europa ist bisher, im Gegensatz zur vergangenen H5N1-Epidemie, keine erhöhte Sterblichkeit bei Wildvögeln aufgefallen. Seit dem Nachweis von H5N8 bei der gesunden Krickente treffen einige besonders gefährdete Bundesländer Maßnahmen, um ihre Geflügelbestände besser zu schützen. In einigen Regionen wurde eine Stallpflicht eingeführt. In Bayern wird, wie auch in den meisten anderen Bundesländern entsprechend, das Influenza A - Monitoring der Wildvögel in Kooperation mit dem Bayerischen Jagdverband gezielt intensiviert. Hausgeflügelbestände dagegen unterliegen ohnehin durch die gesetzlichen Vorgaben einer strengen Kontrolle. Hier stehen Biosicherheitsmaßnahmen im Betrieb und die Untersuchungen gemäß Geflügelpestverordnung in Vordergrund.


Ebola-Erkrankungen in Westafrika

Am 21.03.2014 informierte das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola. Mittlerweile hat sich daraus in Westafrika der größte, bisher bekannte Ebola-Ausbruch entwickelt. Neben Guinea sind auch die Nachbarstaaten Sierra Leone und Liberia betroffen. Bis Anfang März 2015 sind laut WHO fast 24.000 Menschen an Ebola erkrankt und beinahe 10.000 von ihnen daran verstorben. Noch immer werden aus den drei betroffenen westafrikanischen Ländern neue Erkrankungs- und Todesfälle gemeldet.

Am 21.03.2014 informierte das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola. Mittlerweile hat sich daraus in Westafrika der größte, bisher bekannte Ebola-Ausbruch entwickelt. Neben Guinea sind auch die Nachbarstaaten Sierra Leone und Liberia betroffen. Bis Anfang April 2015 sind laut WHO über 25.000 Menschen an Ebola erkrankt und über 10.000 von ihnen daran verstorben. Seit Beginn des Jahres 2015 zeigt sich nun eine anhaltend sinkende Tendenz der Neuerkrankungen in den betroffenen drei westafrikanischen Ländern, auch wenn aus der Region immer noch neue Erkrankungs- und Todesfälle gemeldet werden.

Ebolaviren kommen in Wildtieren wie Flughunden und Affen in Afrika vor. Eine Übertragung auf den Menschen geschieht durch engen Kontakt mit infizierten Tieren oder den Verzehr von infiziertem Wildfleisch ("bushmeat"). Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist nur durch engen Kontakt mit Blut oder anderen virushaltigen Körperflüssigkeiten von erkrankten Menschen oder Verstorbenen möglich. Eine besondere Gefahr besteht daher für Personen und insbesondere medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen. Das Risiko, dass Reisende die Krankheit nach Deutschland oder Europa mitbringen, wird vom Robert-Koch-Institut derzeit als gering eingeschätzt, es ist aber nicht auszuschließen. Eine Gefährdung der Bevölkerung besteht jedoch nicht, weil Deutschland auf die Behandlung von Personen, die an Ebolafieber erkrankt sind, gründlich vorbereitet ist. WHO, ECDC und CDC stellen regelmäßige Updates zur Entwicklung der epidemiologischen Lage in Westafrika auf ihren Internetseiten zur Verfügung; ECDC und das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) bewerten diese Daten kontinuierlich hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gesundheit der Bürger in Europa bzw. Deutschland.


"Chlorhühnchen"

In jüngster Zeit ist im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) sehr häufig von „Chlorhühnchen“ aus den USA die Rede. Worum geht es dabei?


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.