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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Ausschreibung des 13. Bayerischen Präventionspreises

Beispielhafte Initiativen und herausragende Projekte aus Prävention und Gesundheitsförderung in Bayern sollen ausgezeichnet werden! Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege schreibt das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im LGL den 13. Bayerischen Präventionspreis aus. Die Ausschreibung setzt die im Jahr 2002 begründete Erfolgsgeschichte fort, beste Präventionspraxis aus Bayern bekannt zu machen – in allen Regierungsbezirken und auch darüber hinaus. Bewerbungen sind bis zum 10. Dezember willkommen!

Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) regelt ab Dezember 2014 europaweit die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Ab dem 13. Dezember 2014 ist die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 zur Information der Verbraucher über Lebensmittel, auch "Lebensmittelinformationsverordnung" (LMIV) genannt, anzuwenden. Diese Verordnung enthält neue Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und soll über einheitlichere und transparentere Informationen den Verbraucherschutz verbessern. Weitere Bestimmungen zur Nährwertdeklaration werden ab dem 13. Dezember 2016 gelten.

Nähere Informationen zu wichtigen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der LMIV ergeben, haben wir für Sie in unseren "FAQs" zusammengestellt.

Förderung für 64 angehende Landärztinnen und Landärzte

Gruppenbild vom Stipendiatenseminar mit Gesundheitsministerin Melanie Huml und LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf

64 Medizinstudierende erhalten 2014 bereits ein Stipendium zum Erhalt einer wohnortnahen medizinischen Versorgung auf dem Land. Beim ersten Stipendiatenseminar erarbeiteten die künftigen Landärztinnen und Landärzte eigene Konzepte, wie die ambulante medizinische Versorgung der Zukunft aussehen könnte. Das Stipendiatenseminar fand in Nürnberg statt. Die Nachwuchs-Mediziner trafen dabei auch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf zum Austausch.

Bayerns neue Ebola-Task-Force einsatzbereit

Die neue Task-Force Bayerns gegen Infektionskrankheiten wie Ebola hat ihre Arbeit aufgenommen.

zur Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP)

Interessantes Interview zu Trinkwasser

Trinkwasser ist ein hohes Gut und zugleich das Lebensmittel, das am umfangreichsten kontrolliert wird. LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf gab dem Bayerischen Rundfunk ein Interview zum Thema Belastungen im Trinkwasser.

Zweite Ausgabe des Newsletters Verbraucher@Bayern erschienen

Der Sommer und die Ferienzeit sind nun vorbei. Vielleicht haben Sie an einem schönen Sommerabend einen sogenannten „Hugo“ genossen? Jetzt können Sie lesen, was es mit dieser Art von Cocktail auf sich hat. Auch zu weiteren interessanten Themen der Lebensmittel- und Produktsicherheit bietet Ihnen die zweite Ausgabe unseres Newsletters Verbraucher@Bayern die Möglichkeit, sich über die Arbeit des LGL zu informieren. Darüber hinaus werden wissenswerte Kurzinformationen, z.B. Informationen über aktuelle Urteile, rechtliche Änderungen oder Lebensmittelwarnungen, geliefert. Der Newsletter kann entweder abonniert oder über einen Link von der LGL-Startseite direkt erreicht werden.

Ebola-Erkrankungen in Westafrika

Am 21.03.2014 informierte das Gesundheitsministerium von Guinea die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über einen Ausbruch von Ebola. Mittlerweile hat sich daraus in Westafrika der größte, bisher bekannte Ebola-Ausbruch entwickelt. Neben Guinea sind besonders die Nachbarstaaten Sierra Leone und Liberia betroffen. Bis Mitte November 2014 sind laut WHO über 14.000 Menschen an Ebola erkrankt und über 5.000 von ihnen daran verstorben. Gegenwärtig sind einzelne Ebolafälle auch in Mali aufgetreten. Die Ausbrüche in Nigeria und dem Senegal, wo im Sommer ebenfalls vereinzelt Ebola-Fälle nachgewiesen wurden, sind mittlerweile nun von der WHO offiziell als beendet erklärt.
Am 30.9. 2014 wurde der erste importierte Fall außerhalb Afrikas in Dallas, Texas, USA von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC bestätigt. Es handelt sich um eine Person, die sich zuvor in Liberia aufhielt und per Flugzeug in die USA einreiste. Zum Zeitpunkt des Fluges war die Person ohne Krankheitssymptome und daher für andere Mitreisende noch nicht ansteckend. Seit Anfang Oktober sind eine Krankschwester in Spanien und zwei Pflegekräfte in den USA an Ebola erkrankt, die in der Betreuung von Ebola-Patienten eingesetzt waren.

Ein im August 2014 in der Demokratischen Republik Kongo bestätigter Ebola-Ausbruch mit 68 Erkrankten und 49 Toten, ist ein eigenständiges Geschehen ohne Bezug zu den Erkrankungsfällen in Westafrika. Ebolaviren kommen in Wildtieren wie Flughunden und Affen in Afrika vor. Eine Übertragung auf den Menschen geschieht durch engen Kontakt mit infizierten Tieren oder den Verzehr von infiziertem Wildfleisch ("bushmeat"). Eine Übertragung von Mensch-zu-Mensch ist nur durch engen Kontakt mit Blut oder anderen virushaltigen Körperflüssigkeiten von erkrankten Menschen oder Verstorbenen möglich. Eine besondere Gefahr besteht daher für Personen und insbesondere medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu an Ebola Erkrankten oder Verstorbenen. Das Risiko, dass Reisende die Krankheit nach Deutschland oder Europa mitbringen, wird vom Robert-Koch-Institut derzeit als gering eingeschätzt, es ist aber nicht auszuschließen. Eine Gefährdung der Bevölkerung besteht jedoch nicht, weil Deutschland auf die Behandlung von Personen, die an Ebolafieber erkrankt sind, gründlich vorbereitet ist. WHO, ECDC und CDC stellen regelmäßige Updates zur Entwicklung der epidemiologischen Lage in Westafrika auf ihren Internetseiten zur Verfügung; ECDC und das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) bewerten diese Daten kontinuierlich hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Gesundheit der Bürger in Europa bzw. Deutschland. Durch den in die USA importierten Krankheitsfall hat sich demnach die Gefährdungseinschätzung für Deutschland und Europa nicht verändert.


"Chlorhühnchen"

In jüngster Zeit ist im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) sehr häufig von „Chlorhühnchen“ aus den USA die Rede. Worum geht es dabei?


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.