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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

IHK Onlinehilfe Lebensmittelhygiene

In der Europäischen Union tragen die Hersteller von Lebensmitteln die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Produkte. Sie müssen gewährleisten, dass die von ihnen angebotenen Lebensmittel rechtskonform hergestellt wurden und sicher sind. Unterstützung bekommen sie dabei von der IHK Bayern, die eine "Onlinehilfe Lebensmittelhygiene" für Lebensmittelunternehmer, insbesondere aus der Gastronomie und dem Handel, aufgebaut hat. Als einer der Partner für diese Internetplattform fungiert das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Sowohl das StMUV als auch die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit des LGL unterstützen das Projekt fachlich.

Gelebter Erfahrungsaustausch - Vertreter der Landesakademie Baden-Württemberg für Veterinär- und Lebensmittelwesen hospitieren bei der AGL

Die Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am LGL konnte vom vor kurzem Vertreter der Landesakademie Baden-Württemberg für Veterinär- und Lebensmittelwesen zu einem Erfahrungsaustausch der besonderen Art begrüßen.
Im Rahmen des in den letzten Jahren immer enger werdenden Austausches zwischen den Akademien wurden erstmals Vertreter der Landesakademie als Hospitanten auf eine Veranstaltung der AGL entsandt. Die in Bayern seit Jahren erfolgreiche und stets ausgebuchte Fortbildungsreihe zur Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft fand mit dem Modul "Grundlagen der Vernehmungslehre" vom 15. bis 17. April in der Benediktinerabtei Plankstetten statt.

LGL untersucht Spargel auf Herkunft, Kennzeichnung und mögliche Rückstände

Zu Beginn der Spargelzeit interessieren sich Verbraucher wieder sehr für die Qualität dieses beliebten Gemüses. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) untersucht regelmäßig Spargel im Hinblick auf Beschaffenheit und Kennzeichnung, korrekte Herkunftsangaben und das mögliche Vorkommen von Pflanzenschutzmittelrückständen.

Bayerische HIV-Testwoche 2015

Vom 18. bis zum 22. Mai bieten Gesundheitsämter, AIDS-Beratungsstellen und AIDS-Hilfen in Bayern neben ihren regelmäßigen Angeboten wieder neue Gelegenheiten, sich auf HIV testen zu lassen – wie immer anonym, vertraulich und mit kompetenter Beratung.
Das Wissen über HIV und AIDS in der Gesellschaft ist hoch, die meisten Menschen sind über Ansteckungswege und Schutzmöglichkeiten gut informiert. Dennoch kommt es immer wieder zu Neuinfektionen mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV); rund 400 werden jedes Jahr in Bayern festgestellt.
Das Leben mit HIV ist belastend; bis heute ist die Infektion nicht heilbar. Doch glücklicherweise sind die Behandlungsmöglichkeiten besser als jemals zuvor. Die landesweite HIV-Testwoche, die das Bayerische Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im LGL koordiniert, will darüber informieren und ermutigen, sich auf HIV untersuchen zu lassen, wenn das Risiko für eine Ansteckung bestand. Wo, wann und wie dies möglich ist, darüber informiert die Internetseite zur Testwoche – in Deutsch und sieben weiteren Sprachen.

Untersuchung von Saatgut auf gentechnisch veränderte Bestandteile 2015

Das LGL untersucht regelmäßig Saatgut auf gentechnisch veränderte Bestandteile. In diesem Jahr wurden bei 2 von 91 untersuchten Maissaatgutproben gentechnisch veränderte Bestandteile nachgewiesen. Die betroffenen Saatgutpartien wurden vor der Auslieferung vom Markt genommen und kamen nicht zur Aussaat. Drei untersuchte Senf- und drei Soja-Saatgutproben waren ohne Befund. Der Anteil der positiv getesteten Proben hat in den letzten Jahren abgenommen. Noch im Jahr 2010 wurden in 5 von 54 untersuchten Mais-Saatgutproben gentechnisch veränderte Verunreinigungen gefunden.

Interdisziplinäres Seminar zum Thema "Lebensmittelanalytik und Recht": Die Problematik der Grenzwertsetzung im Spannungsfeld zwischen Analytik und Gesetz

Am 12. Mai 2015 veranstaltete die Forschungsstelle für Deutsches und Europäisches Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth (FLMR) in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ein interdisziplinäres Seminar zum Thema "Lebensmittelanalytik und Recht" in der LGL-Dienststelle München.
Das Seminar behandelte aus analytischer und aus juristischer Sicht eine Vielzahl der hochkomplexen Fragen aus dem interdisziplinären Bereich der Lebensmittelsicherheit. Ein zentraler Aspekt der Veranstaltung war die Problematik der Grenzwertsetzung, die unter verschiedenen Aspekten aus den Blickwinkeln von Lebensmittelrecht und Lebensmittelanalytik betrachtet wurde. Wichtige Themen waren hierbei der Umgang mit Nulltoleranzen und deren rechtliche Bewertung hinsichtlich ihrer Verhältnismäßig- und Systemgerechtigkeit sowie die Diskussion gesetzlicher Steuerungsansätze.

Ministerin Huml ruft am LGL zu FSME-Schutzimpfung auf

Anlässlich des Beginns der diesjährigen Zeckensaison hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml in einer Pressekonferenz am LGL über die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) informiert und für eine FSME-Impfung geworben. Diese gefährliche Infektionskrankheit wird durch Viren ausgelöst, die über Zeckenstiche auf den Menschen übertragen werden können. Das Virus kann zu einer Hirnhautentzündung, für die es keine entsprechende Therapie gibt, führen. Man kann sich aber durch eine Impfung vor dieser Erkrankung schützen. Eine solche Impfung führte Dr. Nikolaus Frühwein, Präsident der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V. , beim Präsidenten des LGL, Dr. Andreas Zapf, im Rahmen der Veranstaltung durch.

Untersuchungen von Sushi-Menüs aus Gaststätten

Die kunstvoll zusammengestellten Reishäppchen werden in Deutschland immer beliebter. Viele Asia-Restaurants bieten inzwischen neben den bisher üblichen Nudel- und Reisgerichten auch Sushi-Menüs an, und in vielen Städten gibt es auch spezielle Sushi-Restaurants. Zum Schutz des Verbrauchers untersucht das LGL seit Jahren Sushi-Menüs aus Gaststätten.

Das BAKT-Bündnis wächst

Die Bayerische Tierseuchenkasse (BTSK) ist als neuer Partner dem Bayerischen Aktionsbündnis Antibiotikaresistenzen (BAKT) beigetreten. In Anwesenheit von Frau Staatsministerin Ulrike Scharf wurde das Konsensusstatement am 20.02.2015 von der Geschäftsleitung der BTSK mitgezeichnet.

Verbraucherschutz undercover – LGL startet anonyme Testkäufe im Internet

Der Internethandel mit Lebensmitteln wird in Bayern ab sofort noch stärker in den Fokus der Behörden genommen. Als erstes Land kauft Bayern im Internet angebotene Lebensmittel zukünftig auch verdeckt ein und untersucht diese anschließend im Labor. Damit können sich schwarze Schafe nicht länger in der Anonymität des Internets verstecken, die Sicherheit für die Verbraucher im Internet wird verbessert. Verdeckte Probenahmen werden vor allem dort durchgeführt, wo das Risiko für den Verbraucher besonders hoch ist. Dies gilt zum Beispiel für Nahrungsergänzungsmittel, in denen immer wieder nicht zugelassene Arzneimittelwirkstoffe gefunden werden und die somit eine Gefahr für den Verbraucher darstellen können.

Kennzeichnung von Allergenen

Lebensmittelallergene sind nur dann kennzeichnungspflichtig, wenn sie dem Lebensmittel absichtlich als Zutat hinzugesetzt wurden. Sie können jedoch auch als unbeabsichtigte Verunreinigung bei der Herstellung oder beim Transport in das Lebensmittel gelangen. Zur Sicherheit der Verbraucher gehen die Behörden solchen Spuren nicht deklarierter allergener Bestandteile nach.


Mehr Transparenz durch verpflichtende Angaben zur Herkunft von Fleisch

Basierend auf der Lebensmittelinformationsverordnung tritt ab dem 01.04.2015 eine neue Regelung in Kraft, wonach die Herkunft von Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch auf dem Etikett europaweit geltend anzugeben ist. Die neue Verordnung verpflichtet den Handel zu einer Herkunftskennzeichnung von verpacktem Fleisch, das frisch, gekühlt oder gefroren zum Verkauf angeboten wird.


Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) regelt ab Dezember 2014 europaweit die Kennzeichnung von Lebensmitteln

Ab dem 13. Dezember 2014 ist die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 zur Information der Verbraucher über Lebensmittel, auch "Lebensmittelinformationsverordnung" (LMIV) genannt, anzuwenden. Diese Verordnung enthält neue Vorschriften zur Kennzeichnung von Lebensmitteln und soll über einheitlichere und transparentere Informationen den Verbraucherschutz verbessern. Weitere Bestimmungen zur Nährwertdeklaration werden ab dem 13. Dezember 2016 gelten.

Nähere Informationen zu wichtigen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der LMIV ergeben, haben wir für Sie in unseren "FAQs" zusammengestellt.

Informationen zur Geflügelpest: Infektionen mit H5N8

Anfang November 2014 wurde die Geflügelpest, verursacht durch Infektion mit hochpathogenem Influenza A (HPAI) Virus vom Subtyp H5N8, bei Hausgeflügel in Mecklenburg-Vorpommern, dann auch in den Niederlanden und Großbritannien diagnostiziert. Im Dezember 2014 ereigneten sich weitere Geflügelpestausbrüche in Niedersachsen und Norditalien. Mit dem Virus verwandte H5N8 waren zuvor in Südkorea, Japan und im Osten Chinas bei Hausgeflügel und Wildvögeln nachgewiesen worden. Am 22.11.2014 wurde erstmals auch in Europa, auf der Insel Ummanz bei Rügen, H5N8 bei einem Wildvogel - einer Krickente - nachgewiesen.

Wasservögel sind die natürlichen Wirte der Aviären Influenza A Viren. Sie erkranken selten schwer (eine Ausnahme war H5N1), können die Viren aber effektiv vermehren und ausscheiden. In Europa ist bisher, im Gegensatz zur vergangenen H5N1-Epidemie, keine erhöhte Sterblichkeit bei Wildvögeln aufgefallen. Seit dem Nachweis von H5N8 bei der gesunden Krickente treffen einige besonders gefährdete Bundesländer Maßnahmen, um ihre Geflügelbestände besser zu schützen. In einigen Regionen wurde eine Stallpflicht eingeführt. In Bayern wird, wie auch in den meisten anderen Bundesländern entsprechend, das Influenza A - Monitoring der Wildvögel in Kooperation mit dem Bayerischen Jagdverband gezielt intensiviert. Hausgeflügelbestände dagegen unterliegen ohnehin durch die gesetzlichen Vorgaben einer strengen Kontrolle. Hier stehen Biosicherheitsmaßnahmen im Betrieb und die Untersuchungen gemäß Geflügelpestverordnung in Vordergrund.


"Chlorhühnchen"

In jüngster Zeit ist im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen (TTIP) sehr häufig von „Chlorhühnchen“ aus den USA die Rede. Worum geht es dabei?


Neue Daten zum Impfstatus bei Kindern in Bayern

Soeben ist der neue Gesundheitsreport Bayern zum Impfstatus der Einschulungskinder erschienen. Die Impfraten steigen weiter an, es gibt aber deutliche regionale Unterschiede. Kinder in Nordbayern sind etwas besser geimpft als Kinder in Südbayern. Mehr dazu im Gesundheitsreport Bayern 1/2014: Der Impfstatus der Kinder.


Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK)

Ob auf der Wiese im Stadtpark oder im Garten – im Sommer verlegen viele Menschen am Wochenende oder zum Feierabend die Küche nach draußen auf den Grill. Damit Gegrilltes nicht nur gut schmeckt, sondern möglichst schonend zubereitet wird, sollten einige Hinweise beachten werden. Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Belastung von Grillgut mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) zusammengestellt.