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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Cumarin

Cumarin ist ein in der Natur verbreitet vorkommender Pflanzeninhaltsstoff mit süßem, vanilleähnlichem, kräuterartigem und würzigem Duft. Enthalten ist Cumarin unter anderem in Waldmeister, in der Tonkabohne (spanisch cumarú) und in den verschiedenen Zimtsorten. Während Ceylon-Zimt nahezu frei von Cumarin ist, beträgt der Gehalt in Cassia-Zimt bis zu 12 g/kg.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sowie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben den Stoff gesundheitlich bewertet und eine akzeptable tägliche Aufnahme von 0,1 mg Cumarin pro kg Körpergewicht abgeleitet. Unter diesem Wert besteht auch für besonders empfindliche Verbraucher bei lebenslangem Verzehr kein gesundheitliches Risiko.

In der EU-Aromenverordnung Nr. 1334/2008 werden spezielle Höchstgehalte für einzelne Lebensmittelgruppen festgelegt, die auf die jeweiligen durchschnittlichen Verzehrsmengen der Lebensmittel abgestimmt sind. Danach dürfen zum Beispiel Lebkuchen oder Zimtsterne durch die Verwendung von Zimtgewürz bis zu 50 mg/kg Cumarin enthalten.

Ein weiterführender Beitrag zu den Verzehrsempfehlungen sowie weiteren Informationen zu Cumarin in Zimt und zimthaltigen Produkten steht unter den "Allgemeinen Informationen zum Thema".

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