Zahl des Monats September 2026

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Kinder mit Mukoviszidose wurden seit 2016 durch das Neugeborenen-Screening in Bayern frühzeitig erkannt.

Schlafendes Baby.

Seit dem 1. September 2016 ist die Untersuchung auf Mukoviszidose Teil des Neugeborenen-Screenings. Seitdem wurde die erbliche Erkrankung in Bayern bei 281 Kindern frühzeitig erkannt. Dadurch konnte die Behandlung früh beginnen – häufig noch bevor erste Krankheitszeichen auftraten.

Mukoviszidose, auch Cystische Fibrose (CF) genannt, führt durch eine genetisch bedingte Störung des Salzaustauschs unter anderem zur Bildung von zähflüssigem Schleim in den Atemwegen und Organen. Dies kann chronische Entzündungen verursachen und bei schweren Verläufen die Lungenfunktion erheblich beeinträchtigen. Eine Heilung ist derzeit nicht möglich. Verschiedene Therapieansätze können jedoch Krankheitsfolgen lindern und die Lebensqualität sowie die Entwicklung betroffener Kinder verbessern.

Das Neugeborenen-Screening ermöglicht es, angeborene Erkrankungen zu erkennen, bevor sie äußerlich sichtbar werden. Dafür werden dem Baby in den ersten Lebenstagen wenige Tropfen Blut entnommen und im Labor untersucht. Das Screening umfasst inzwischen 21 verschiedene Erkrankungen aus den Bereichen Stoffwechsel, Hormonsystem, Blut, Immunsystem und neuromuskuläres System.

In Bayern begleitet das Screeningzentrum am LGL das Neugeborenen-Screening mit einem Erinnerungsmanagement. Es trägt dazu bei, dass Untersuchungen nicht übersehen und notwendige Kontrolluntersuchungen nach auffälligen Befunden zeitnah durchgeführt werden. Ziel ist es, betroffene Kinder möglichst früh zu erkennen und zu behandeln, um ihnen damit bestmögliche Startchancen zu geben.


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