Verbotene und unerwünschte Stoffe in Futtermitteln

Futtermittel dürfen keine Materialien enthalten oder aus Materialien bestehen, deren Inverkehrbringen oder Verwendung in der Tierernährung beschränkt oder verboten ist. In Anhang III der VO (EG) 767/2009 sind diese "verbotenen Stoffe" gelistet. Dazu gehören z. B. Tierkot, Verpackungsmaterialien, Klärschlamm und gebeiztes Saatgut.

Darüber hinaus werden in Anhang I der Richtlinie 2002/32/EU Höchstgehalte für "unerwünschte Stoffe" vorgegeben. Nach dieser Richtlinie sind Unerwünschte Stoffe definiert als „Stoffe oder Erzeugnisse, mit Ausnahme von Krankheitserregern, die in und/oder auf einem zur Tierernährung bestimmten Erzeugnis vorhanden sind und eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit von Mensch oder Tier oder für die Umwelt darstellen oder die tierische Erzeugung beeinträchtigen können“. Hierzu zählen u. a. Schwermetalle, Mykotoxine, Pestizide, Dioxine, Kokzidiostatika in Futtermitteln für Nichtzieltierarten; aber auch Samen von Pflanzen, die giftige Inhaltsstoffe enthalten.