Mykotoxine - Untersuchungsergebnisse 2008

Das LGL führte 2008 insgesamt 1.070 Analysen auf Mykotoxine in Futtermitteln durch. Bei den Untersuchungen auf die Mykotoxine Aflatoxin B1, Ochratoxin A (OTA), Zearalenon (ZEA), Deoxynivalenol (DON), Fumonisin A und B gab es wie im Jahr zuvor keine Überschreitungen der Höchstgehalte (Aflatoxin B1) beziehungsweise der von der EU empfohlenen Orientierungswerte. Mit einer Kontaminationsrate von 64 % liegt DON an der Spitze der oben genannten Toxine. Übertroffen wird diese Zahl noch von den Trichothecen-Toxinen T2- und HT2, die aufgrund ihrer Häufigkeit und Toxizität bei Futtermitteln zunehmend an Bedeutung gewinnen. Bei 75 % der T2- und 97 % der HT2- Untersuchungen waren diese Toxine nachweisbar. Nachdem es mangels Datengrundlage für diese Mykotoxine noch keine Höchstgehalte oder Orientierungswerte gibt, beteiligt sich das LGL seit 2006 an einer entsprechenden Datensammlung zu deren Vorkommen. Im Berichtszeitraum wurden dazu hauptsächlich bei Haferproben 69 Untersuchungen auf T2- und 58 Untersuchungen auf HT2-Toxin durchgeführt. 2008 lagen die Medianwerte bei 13 µg/kg für T2- und 40 µg/kg für HT2-Toxin, mit Höchstwerten bei 160 beziehungsweise 2.200 µg/kg. T2- und HT2-Toxin gehören nach den Untersuchungen des LGL zu den häufigsten Mykotoxinen bei Hafer.

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