Parasitologie und Bienenkrankheiten - Untersuchungsergebnisse 2013

Im Jahr 2013 führte das LGL an 18.035 Proben insgesamt 34.020 Untersuchungen durch. Davon fielen 16.707 Proben mit 30.347 Untersuchungen in den parasitologischen Bereich, der Rest in den Bereich Diagnostik von Bienenkrankheiten. Die häufigsten Einsendungen waren Kotproben von Rindern (58 %), Pferden (23 %) und Schweinen (8,9 %). Am häufigsten führte das LGL Flotationen (18.328) durch, gefolgt von Koproantigen-ELISA-Tests (6.596) und Lungenwurmlarvenauswanderungen nach Baermann-Wetzel (1.844). Bei ca. 50 % der Proben wies das LGL Parasiten bzw. deren Entwicklungsstadien nach, allen voran Magen-Darmwürmer (44,5 %), Einzeller (34 %) sowie Leber- und Pansenegel (8,5 %). Im Bereich Bienenkrankheiten gingen 1.328 Proben ein, zumeist Brutwaben und Futterkranzproben, an denen das LGL 3.673 Untersuchungen durchführte. Den Erreger der anzeigepflichtigen Bienenseuche „Amerikanische (bösartige) Faulbrut“, Paenibacillus larvae, wies das LGL in 65 % der Einsendungen nach. In geringem Umfang (sieben Einsendungen) untersuchte das LGL Bienen auf Varroa- und Tracheenmilben sowie auf Nosemose, wobei in einem Fall Varroamilben nachgewiesen wurden.

Fuchsbandwurm-Monitoring

Das LGL untersuchte im Rahmen eines Monitorings im Winter 2012/2013 in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jagdverband Darmabstriche und Flotationen von 156 Füchsen auf einen Befall mit dem Kleinen Fuchsbandwurm Echinococcus multilocularis. Bayernweit wies das LGL den Parasiten in 42 Füchsen (27 %) nach; es waren alle Regierungsbezirke betroffen.