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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Drei neue FSME-Risikogebiete in Bayern

Das Robert Koch-Institut stellt auf der Basis der FSME-Neuerkrankungen jedes Jahr eine aktualisierte Karte der FSME-Risikogebiete in Deutschland vor. Bisher waren schon große Teile Bayerns FSME-Risikogebiet. Nun sind drei weitere Kreise hinzugekommen: die Landkreise Landsberg am Lech und Garmisch-Patenkirchen sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Damit sind 91 der 96 Landkreise und kreisfreien Städte ab sofort als FSME-Risikogebiete benannt.
Um sich vor FSME zu schützen, empfiehlt die STIKO die FSME-Impfung allen Personen, die sich ständig oder zeitweilig in Risikogebieten in der Natur aufhalten und so Kontakt mit Zecken haben können. Aufgrund der hohen Verbreitung der FSME gilt diese Empfehlung für nahezu alle in der Natur aktiven Personen in Bayern.

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Blauzungenkrankheit: Neuer Fall in Baden-Württemberg, Restriktionszone ausgeweitet

Im Landkreis Calw in Baden-Württemberg wurde ein neuer Ausbruchsfall der Blauzungenkrankheit bestätigt. Gemäß der gesetzlichen Vorgaben wird rund um den Ausbruchsbetrieb eine Restriktionszone von 150 Kilometern eingerichtet. Diese Restriktionszone umfasst damit weitere Teile Bayerns.

9. LARE-Symposium

Am 05.12.2018 fand das 9. Symposium der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft resistente Erreger (LARE) in Oberschleißheim statt. Nach der Eröffnung durch Dr. Gabriele Hartl, Leiterin der Abteilung „Prävention und Gesundheitsschutz“ des StMGP, und Dr. Andreas Zapf, Präsident des LGL, diskutierten rund 250 Teilnehmer ausführlich u. a. die Verbreitungswege von Antibiotikaresistenzen, die Erfassungssysteme für antibiotikaresistenter Erreger und die Bedeutung des Impfschutzes. Weiterhin wurde ein Forschungsprojekt zur Untersuchung der Patientenströme und Übertragungswege von multiresistenten Erregern im Gesundheitssystem vorgestellt.

Trans-Fettsäuren – LGL untersucht fortlaufend

Trans-Fettsäuren, die in größeren Mengen vorwiegend bei der industriellen Teilhärtung pflanzlicher Öle entstehen, sind aus ernährungsphysiologischer Sicht unerwünscht, weil erhöhte Aufnahmemengen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. Nachdem bereits in mehreren europäischen Staaten (z. B. Österreich, Dänemark, Schweiz und Norwegen) Grenzwerte für Trans-Fettsäuren industrieller Herkunft gelten, legt nun die EU-Kommission einen Entwurf für einen verbindlichen EU-weiten Grenzwert in Höhe von 2 % im Fettanteil vor.
Unabhängig davon führte und führt das LGL risikoorientiert regelmäßig Untersuchungen durch, um die Gehalte der Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln zu erfassen und die Hersteller so für diese Thematik zu sensibilisieren.


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Staatsminister Glauber besucht LGL

Am 19. Dezember 2018 besuchte der neue Umwelt- und Verbraucherschutzminister, Thorsten Glauber, MdL, das LGL in Erlangen. Das LGL ist dem Umwelt- und Verbraucherschutzministerium (StMUV) als wissenschaftliche Fachbehörde direkt nachgeordnet. Minister Glauber nutzte den Besuch, um sich den knapp 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Dienstsitz Erlangen persönlich vorzustellen und ihnen für ihren wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz in Bayern zu danken. In verschiedenen Laboren konnte er sich direkt ein Bild von der täglichen Arbeit des LGL machen: So besuchte er das Labor für die Untersuchung von Kontaminanten in Trinkwasser und in tierischen Lebensmitteln. Auch die Lebensmittelmikrobiologie, die Lebensmittelpathogene mikro- und molekularbiologisch analysiert sowie die Veterinärvirologie und -bakteriologie, die für die Untersuchung von Tierseuchen zuständig sind, waren Teil des Besuchsprogramms.

Ausschreibung des 7. IBK-Preises für Gesundheitsförderung und Prävention

Gesundheitsförderung und Prävention im Bodenseeraum stärken, Beispiele guter Praxis länderübergreifend bekannt machen und den fachlichen Austausch fördern: Das sind die Ziele des Preises für Gesundheitsförderung und Prävention der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK). 2019 verleiht die Internationale Bodenseekonferenz zum siebten Mal den IBK- Preis für Gesundheitsförderung und Prävention. Ausgezeichnet werden innovative und multiplizierbare Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention, die mit angemessenem Aufwand umgesetzt wurden. Erstmalig wird der Preis in drei Kategorien – „Ehrenamtliches Engagement“, „Kreativität“ sowie „Nachhaltigkeit“ – vergeben.
Die Koordination des Wettbewerbs für Bayern liegt beim Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am LGL.

Ergebnisse der LAGI-Sondersitzung

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) beriet in einer Sondersitzung in München über die Versorgung der bayerischen Bevölkerung mit Grippeimpfstoffen. Anlass waren bekanntgewordene Lieferengpässe. Die LAGI-Vertreter waren sich einig, weitere Anstrengungen zu unternehmen, um noch vorhandene Bestände von Impfstoff in ganz Bayern zu ermitteln und besser zu verteilen. So sollen unter anderem alle an der Versorgung Beteiligten, insbesondere Apotheken, Hersteller und Ärzte ermitteln, ob und wo noch Impfdosen vorrätig sind. Ärzte erhalten durch die Behörden die Möglichkeit, angesichts dieser besonderen Situation untereinander Impfstoffe austauschen zu dürfen.

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LGL Kongress „Herausforderungen der Lebensmittelüberwachung im 21. Jahrhundert“

Das LGL lud vom 21. bis 22. November 2018 zum 3. LGL-Kongress Lebensmittelsicherheit in Erlangen ein. Am Kongress, der unter dem Motto „Herausforderungen der Lebensmittelüberwachung im 21. Jahrhundert“ stand, wurden praxisnahe, aktuelle Themen der Lebensmittelsicherheit und -überwachung präsentiert. Darüber hinaus diskutierten Experten über zahlreiche Themen, darunter Authentizität und Identität, Ernährung der Zukunft oder Zoonosen. Ein Höhepunkt des ersten Kongresstages war der öffentliche Abendvortrag von Prof. Dr. Pablo Steinberg, Präsident des Max Rubner-Instituts (MRI). Er sprach über Ernährung der Zukunft und wie wir in zehn Jahren essen werden.

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