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  • Milchproben - Untersuchungsergebnisse 2004: Keine DNA von gentechnisch veränderten Pflanzen in Milchproben aus dem Handel

    Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat seit Juli 2004 insgesamt 29 Milchproben auf gentechnische Veränderungen untersucht. In keiner der untersuchten Proben wurde DNA von gentechnisch veränderten Pflanzen nachgewiesen.

    Im Juli 2004 wurden 17 Milchproben (Fertigverpackungen aus dem Einzelhandel) auf gentechnisch veränderte Soja (RoundupReady-Soja) untersucht. Acht der untersuchten Milchproben stammten aus konventioneller Produktion, neun Proben aus ökologischer Landwirtschaft. Alle Proben wurden in Fertigpackungen aus dem Einzelhandel entnommen.

    In keiner der untersuchten Proben konnte DNA von gentechnisch veränderter RoundupReady-Soja nachgewiesen werden.

    Tabelle 1: Ergebnisse der Untersuchung
    Probenbezeichnung Kennzeichnung Kontrolle: Nachweis Rind (DNA) Nachweis von RoundupReady-Soja (DNA)
    H-Vollmilch, 3,8 % Fett Bio-Erzeugnis + -
    Fettarme Milch, 1,5 % Fett + -
    Schafmilch ökol. Landwirtschaft Schaf+ -
    Fettarme Milch, 1,5 % Fett ökol. Landwirtschaft + -
    Vollmilch, 3,8 % Fett + -
    Vollmilch, 3,8 % Fett Bio-Erzeugnis + -
    Vollmilch, 3,7 % Fett kontr. biol. dynamischer Anbau + -
    Vollmilch, homogenisiert, 3,8 % Fett + -
    Vollmilch, 3,5 % Fett + -
    Vollmilch, pasteurisiert, homogenisiert, 3,8 % Fett Bio-Erzeugnis + -
    Vollmilch, 3,5 % Fett + -
    Vollmilch, 3,5 % Fett + -
    Vollmilch, 3,8 % Fett ökol. Landwirtschaft + -
    Vollmilch kontr. biol. Anbau + -
    Vollmilch, 3,7 % Fett + -
    Fettarme Milch, 1,5 % Fett kontr. ökol. Anbau + -
    Vollmilch, 3,5 % Fett + -

    Als Kontrollreaktion, dass grundsätzlich Erbmaterial (DNA) aus jeder Milchprobe isolierbar ist, wurde die DNA von Rind bzw. Schaf molekularbiologisch nachgewiesen. Natürlicherweise gelangen Körperzellen und somit auch DNA vom laktierenden Tier in die Milch.

    Mehr Untersuchungsergebnisse:

    Zu den im Juli 2004 bereits durchgeführten Untersuchungen von 17 Milchproben auf gentechnisch verändertes Soja (RoundupReady-Soja) hat das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 12 weitere Milchproben auf gentechnisch verändertes Soja (RoundupReady-Soja) und gentechnisch veränderten Mais untersucht. Elf Proben stammten aus konventioneller Produktion und eine Probe aus ökologischer Landwirtschaft. Alle Proben wurden in Fertigpackungen aus dem Einzelhandel entnommen.

    Tabelle 2: Ergebnisse der Untersuchung
    Probenbezeichnung Kennzeichnung Kontrolle: Nachweis Rind (DNA) Nachweis von RoundupReady-Soja (DNA) Nachweis von gentechnisch verändertem Mais (DNA)
    Bio H-Vollmilch, 3,5% Fett Bio-Erzeugnis + - -
    Vollmilch, 3,5% Fett + - -
    Fettarme H-Milch 1,5% Fett + - -
    H-Vollmilch, 3,5% Fett + - -
    Fettarme H-Milch, 1,5% Fett + - -
    H-Vollmilch, 3,5% Fett + - -
    H-Vollmilch, 3,5% Fett + - -
    Fettarme H-Milch, 1,5% Fett + - -
    H-Vollmilch, 3,5% Fett + - -
    Fettarme H-Milch, 1,5% Fett + - -
    Fettarme Milch, 1,5% Fett + - -
    Fettarme Milch, 1,5% Fett + - -

    In keiner der untersuchten Proben konnte DNA von gentechnisch veränderter RoundupReady -Soja bzw. von gentechnisch verändertem Mais festgestellt werden.

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