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  • Bestrahlung von Lebensmitteln: Untersuchungsergebnisse 2014

    Im Jahr 2014 untersuchte das LGL 948 Lebensmittelproben auf eine Behandlung mit ionisierenden Strahlen (siehe Tabelle ).

    Tabelle: Lebensmittel zum Bestrahlungsnachweis 2014
    Lebensmittel wichtige Herkunfts- länder Anzahl ohne Beanstandung Anzahl bestrahlter Proben mit fehlender Kennzeichnung Anzahl Proben mit unerlaubter Bestrahlung Anzahl bestrahlter Proben mit korrekter Kennzeichnung
    Milcherzeugnisse Deutschland, Frankreich, Europa 42   2  
    Fleisch,
    Fleischprodukte
    Deutschland, Europa 88      
    Fisch,
    auch getrocknet
    Europa, Türkei, Deutschland, Asien 27   1  
    Krustentiere,
    Schalentiere
    Europa, Asien, Neuseeland, Chile 81      
    Ölsaaten, Nüsse Südamerika, USA, Europa, Australien 39      
    Trockenobst Europa, Südamerika, Südafrika 36      
    Frisches,
    getrocknetes Gemüse
    Deutschland, Europa, Asien, Südafrika, USA 45      
    getrocknete Pilze Europa, Asien 63      
    Instantgerichte, -soßen Asien, Türkei, Europa 58   4
    Fertiggerichte Deutschland, Europa 9      
    Getreide und Getreideerzeug- nisse Deutschland, Europa 19      
    Früchte Europa, Südamerika, Südafrika 35      
    Kräuter,
    Gewürze
    Türkei, Asien, Europa, Südamerika 228      
    Tee,
    Teeerzeugnisse
    Türkei, Asien, Europa 88      
    Nahrungsergän-
    zungsmittel
    Deutschland, Europa, USA 83   4  
    gesamt   941   7 4


    Eine unzulässige Bestrahlung wies das LGL bei vier Nahrungsergänzungsmitteln, einer Probe getrocknete Stachelmakrele aus Thailand und zwei Proben Rinder-Colostrum-Pulver nach. Bei vier Proben Trockensuppen aus der Türkei waren die Gewürze in der Zutatenliste korrekt als „bestrahlt“ gekennzeichnet.
    Bei allen weiteren untersuchten Lebensmitteln, inklusive 124 Proben aus ökologischem Anbau, stellte das LGL keine Bestrahlung fest.
    Die Beanstandungsquote für unzulässig bestrahlte Proben in Bayern lag 2014 bei 0,7 %. Sie entspricht somit dem niedrigen Niveau der Vorjahre. Da sich auch in der EU der Prozentsatz von etwa 2 % an bestrahlten Lebensmitteln in den letzten Jahren kaum veränderte, bleibt die Quote in Bayern weiterhin darunter.