Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheitsversorgungsforschung (LAGeV)

Bild zur Gründungsveranstaltung der LAGEV

Die Landesarbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsversorgungsforschung (LAGeV) vereint seit 2012 verschiedene Disziplinen im Gesundheitswesen und deren Kompetenzen, vertreten durch Akteure der Versorgungspraxis, Wissenschaft und Politik. Sie konzentriert sich auf aktuelle Schwerpunkte und prioritäre Themen in der Gesundheitsversorgung und bezieht diese auf Bayern, unter Beachtung der gemeinsam festgelegten Ziele der LAGeV.

Nach Beschluss des Bayerischen Landtags vom 17. März 2011 [1] soll im Rahmen eines entsprechenden Fachgremiums die Versorgungsforschung in Bayern kontinuierlich weiterentwickelt werden. Im Rahmen eines geeigneten Fachgremiums sollen die Kompetenzen der Wissenschaft und weiterer Beteiligter im Gesundheitswesen in Form einer Landesarbeitsgemeinschaft einbezogen und vernetzt werden. Die Einrichtung der LAGeV wurde als wichtige Komponente der bayerischen Gesundheitsstrategie mit der Regierungserklärung vom 20. Oktober 2011 bekräftigt. Die Gründungssitzung der Landesarbeitsgemeinschaft zur Gesundheitsversorgungsforschung am 24. September 2012 bildete den Auftakt zur Entwicklung einer gemeinsamen und langfristig angelegten „Bayerischen Strategie zur Gesundheitsversorgungsforschung“. Die Geschäftsstelle der LAGeV ist im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Standort Nürnberg) verortet.

Mit Beschluss des Bayerischen Landtags vom 17. März 2011 wurde die Staatsregierung zudem aufgefordert, eine Informationsplattform der Versorgungsforschung im Gesundheitswesen im Freistaat Bayern zu errichten. Als zentrales Publikationsorgan der LAGeV wird vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Informationsplattform Versorgungsforschung im Internet des LGL aufgebaut. Die Plattform vernetzt die Kompetenzen der Wissenschaft und der relevanten Akteure des Gesundheitswesens in Hinblick auf die Versorgungsforschung und informiert über ihre Aktivitäten.

[1] Landtagsbeschluss "Versorgungsforschung im Freistaat Bayern weiterentwickeln", Drucksache 16/8005 vom 17.03.2011 (PDF, 140 KB)