Aufgaben / Zuständigkeiten des Landesinstituts
Planung und Lenkung Lebensmittelsicherheit (PL) ; Sachgebiet PL2: Kontrollplan Bayern, Fachgruppe Zoonosen, Krisenmanagement, TIZIAN

BELA – Bundesweites System zur Erfassung von Daten zu Lebensmitteln, die an lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen beteiligt sind

Mit der Zweiten Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Änderung von Verwaltungsvorschriften im Bereich des Lebensmittelrechts vom 20.10.2014 wurde die Allgemeine Verwaltungsvorschrift über die Erfassung, Auswertung und Veröffentlichung von Daten über das Auftreten von Zoonosen und Zoonoseerregern entlang der Lebensmittelkette (AVV Zoonosen Lebensmittelkette) dahingehend geändert, dass ab 01.01.15 die Daten zu den Lebensmitteln, die an Krankheitsausbrüchen beteiligt sind, an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel (BVL) zu übermitteln sind. Die Länder bedienen sich hierzu eines für diese Übermittlung vom BVL bereitgestellten Systems (BELA).

Bei Verdacht auf eine lebensmittelbedingte Erkrankung werden innerhalb der Kreisverwaltungsbehörde das Veterinäramt bzw. die Lebensmittelüberwachung oder das Gesundheitsamt bzw. die Hygienekontrolleure informiert. Alle Beteiligten ermitteln gemeinsam. Nach Abschluss aller Untersuchungen übermitteln die Gesundheitsämter die Daten zu einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Von dort werden die Daten weiter an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt. Sprechen Laboruntersuchungen oder epidemiologische Erhebungen dafür, dass Lebensmittel verursachend waren, werden die Daten zusätzlich in den BELA-Dokumentationsbögen erfasst. Die BELA-Bögen werden in Bayern zunächst an das LGL und von dort an das BVL übermittelt.

Zielgruppe

Kreisverwaltungsbehörden

Kontakt

Formulare, Anträge, Materialien

Das Handbuch und die Dokumentationsbögen sind auf der Homepage des BVL und in FIS-VL zu finden.