Pressemitteilung

12.01.2026
Nr. 04/2026

Tiergesundheit

Bayern sucht Landtierärzte - Bewerbungsphase für das Tiermedizinstudium über die Landtierarztquote startet am 1. Februar

Wer schon immer Tiermedizin studieren wollte und sich um Nutztiere kümmern will, hat in Kürze wieder die Möglichkeit, über die Landtierarztquote einen Studienplatz an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) zu erhalten. Bewerbungen für das Wintersemester 2026/27 sind vom 1. bis zum 28. Februar 2026 über das Bewerbungsportal möglich.  

Voraussetzung für die Bewerbung für einen Studienplatz ist lediglich die Hochschulzugangsberechtigung, einen Numerus Clausus (NC) gibt es nicht. Im Auswahlverfahren können die Chancen auf einen Studienplatz erhöht werden, wenn bereits Erfahrungen im Bereich der Nutztierhaltung oder Nutztiermedizin vorgewiesen werden können oder der Studieneingangstest (TMS) gut absolviert wurde. Studierende, die einen Studienplatz im Rahmen der Landtierarztquote antreten, verpflichten sich im Gegenzug dazu, nach Abschluss ihres Studiums zehn Jahre lang in einem Bedarfsgebiet in Bayern als Nutztierärztin oder Nutztierarzt tätig zu werden.

Nähere Informationen zur Landtierarztquote und zur Bewerbung:


Über das LGL
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die zentrale Fachbehörde des Freistaats Bayern für Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Veterinärwesen und Arbeitsschutz/Produktsicherheit. Als interdisziplinäre, wissenschaftliche Fachbehörde verfolgt das LGL in seinem Handeln stets den „One-Health-Ansatz“ – denn nur gesunde Tiere liefern gesunde Lebensmittel, und nur eine gesunde Umwelt ermöglicht körperliches, geistiges und soziales Wohlergehen.
Daher sind am LGL verschiedene Fachgebiete bewusst unter einem Dach vereint. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen z. B. aus der Human- und Veterinärmedizin, der Lebensmittelchemie, aus den verschiedenen Ingenieurswissenschaften, der Physik, der Psychologie, der Ernährungswissenschaft, der Chemie oder Biologie. Sie arbeiten über Fachgrenzen hinweg zusammen und betrachten Sachverhalte aus verschiedenen Blickwinkeln.