Lebensbaumlogo Geschäftsbereich lebensministerium.bayern.de

Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Pressemitteilung

02.08.2017
Nr. 25/17

Lebensmittelsicherheit

Information aus Brandenburg: Mit Fipronil belastete Eier auch nach Bayern geliefert

Das Land Brandenburg hat heute Nachmittag darüber informiert, dass in Bezug auf mit Fipronil belastete Eier auch Lieferwege nach Bayern bestehen.

Nach heutigem Erkenntnisstand handelt es sich um Eier mit den folgenden Printnummern: 1-NL-4331901, 1-NL-4035701, 1-NL-4339912, 1-NL-4339301. Diese sollten vorsorglich nicht konsumiert werden.

Weitere aktuelle Informationen und möglicherweise betroffene Printnummern sind unter www.lebensmittelwarnung.de aufgelistet.

Weitere Ermittlungen laufen. Insbesondere wird derzeit ermittelt, ob betroffene Eier noch in den Verkehr sind. Auf Grundlage einer Stellungnahme des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind bei Gehalten bis 0,72 mg/kg Ei keine gesundheitlichen Risiken zu erkennen. Es ist bei normalem Verzehr somit nicht von einem gesundheitlichen Risiko auszugehen.

Fipronil ist ein Phenylpyrazol und wird vielfach als Pflanzenschutzmittel und Biozid genutzt. In der Tiermedizin wird es als Mittel gegen Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen eingesetzt. Die Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren ist nicht erlaubt.

Fragen und Antworten zu Fipronilgehalten in Lebensmitteln tierischen Ursprungs sind auf der Website des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) verfügbar:

http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_fipronilgehalten_in_lebensmitteln_tierischen_ursprungs-201459.html