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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Obsterzeugnisse

Warenkunde

Trockenobst

Obsterzeugnisse im Sinne der Leitsätze sind Erzeugnisse aus ganzen Früchten, Teilen von Früchten oder Zubereitungen daraus, die durch ein geeignetes Verfahren haltbar gemacht sind. Das Warenangebot an Obsterzeugnissen ist vielfältig. Dazu gehört insbesondere Obst in Dosen (z. B. Ananas oder Pfirsiche), meist gezuckert und geschnitten als halbe Früchte oder Scheiben. Obst wird auch im Glas (z. B. Kirschen) angeboten, kann aber ebenso zu Püree oder Mus (z. B. Apfelmus) verarbeitet sein.

Auch tiefgefrorenes Obst (z. B. Himbeeren, Beerenmischungen) und Trockenfrüchte (z. B. getrocknete Äpfel, Datteln, Rosinen) zählen zu dieser Produktgruppe.

Nach den Leitsätzen für Obsterzeugnisse dürfen Obstprodukte ausschließlich aus gesundem und frischem Obst hergestellt werden – praktisch frei von Fäulnis und Schädlingen wie Maden, Würmern und Insekten.

Was wird generell untersucht?

  • Sensorische Untersuchung (Aussehen, Geruch und Geschmack)
  • Schwefelung bei Trockenfrüchten
  • Zinngehalt bei Obstkonserven
  • Farbstoffe und Konservierungsstoffe in Obstkonserven
  • Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
  • Mykotoxine
  • Schädlingsbefall bei Trockenfrüchten
  • Überprüfung der Nährwertangaben

Rechtliche Grundlagen

  • Basisverordnung VO (EG) Nr. 178/2002
  • Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)
  • Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZZulV)
  • Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel (LMIV)
  • Verordnung über tiefgefrorene Lebensmittel (TLMV)
  • Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 zur Festsetzung der Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten in Lebensmitteln
  • Leitsätze für Obsterzeugnisse