Betriebskontrollen - Kühlhäuser

Projekt 2010: Kühlhäuser

Um festzustellen, ob die Überprüfungen der Kühlhäuser aus den Jahren 2006/2007 zu nachhaltigen Verbesserungen geführt haben, kontrollierte die Spezialeinheit 2010 in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden 24 Kühlhäuser. Das Hauptaugenmerk bei diesen Kontrollen lag auf dem Rückverfolgbarkeitssystem, dem Lagermanagement und dem Eigenkontrollsystem, insbesondere im Hinblick auf Wareneingangskontrolle und Temperaturführung. Die Kreisverwaltungsbehörden zogen im Einzelfall vorgefundene verunreinigte Ware umgehend aus dem Verkehr. Die überwiegende Zahl der Betriebe zeigte im Bereich der Betriebshygiene und der Eigenkontrollsysteme keine oder nur geringfügige Mängel. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich die Situation in den überprüften Bereichen verbessert.

2007: Überwachungsschwerpunkt „Kühlhäuser“

Die Spezialeinheit überprüfte in den Jahren 2006 und 2007 insgesamt über 70 Kühlhäuser und konnte so einen umfassenden Einblick in die Betriebsabläufe gewinnen. Bei diesen Betriebskontrollen traten häufig ähnliche Problemstellungen auf. Oftmals war der Umgang mit Retouren-Ware, Havarie-Ware und Ware, die bei der Eingangskontrolle beanstandet wurde, nicht geregelt. Dadurch ergaben sich Schwierigkeiten bei der Zuordnung, vor allem in Hinblick auf die Rückverfolgbarkeit.

Ebenfalls war den Betrieben die Vorgehensweise bei Ware mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum unklar, insbesondere bei der Einlagerung von Ware für Dritte. Diese und andere Problemstellungen fasste das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in einer Schwachstellenanalyse zusammen, um zukünftig eine gezielte Überprüfung typischer Problempunkte und eine einheitliche Vorgehensweise bei Kühlhauskontrollen sicherzustellen.

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