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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Weiterführende Informationen zum Thema Hitze

Was ist eine Hitzewelle?

Eine einheitliche internationale Definition von Hitzewellen gibt es bisher noch nicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht von einer Hitzewelle, sobald die Temperatur an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen über 28°C liegt.

Generell gilt: Gesunde Erwachsene bei normaler Lebensführung und ausreichender Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme sind durch längere Hitzeperioden nicht gefährdet.
Ältere Personen, Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen mit Krankheiten und Behinderungen können durch eine Hitzeperiode beeinträchtigt sein. Werden bestimmte Vorsichtsmaßnahmen beachtet, können besonders heiße Zeiten von allen Personengruppen gut überstanden werden. Wichtig ist, dass auch außerhalb einer solchen Hitzeperiode, also an normalen Tagen, ein besonderes Augenmerk auf die Flüssigkeitszufuhr und auf die eigenen Körperreaktionen gelegt wird.

Was bedeutet Flüssigkeit für den Körper?

Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist der menschliche Körper nur eingeschränkt in der Lage, den Alltagsanforderungen Stand zu halten. Insbesondere ältere, kranke und behinderte Menschen können größere Flüssigkeitsverluste nur schwer kompensieren. In heißen Zeiten und bei großer körperlicher Anstrengung schwitzt der Körper vermehrt, dadurch werden mehr Flüssigkeit und mehr Mineralstoffe ausgeschieden. Dabei können unter anderem Symptome wie Verwirrtheitszustände, Kreislaufbeschwerden und Fieber auftreten.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr bedeutet an normalen Tagen eine Trinkmenge von ca. 1,5 bis 2 Liter pro Tag (an heißen Tagen zusätzlich 1-2 Liter zuckerfreie, Mineralstoffhaltige Getränke).

Achtung!: zu viel Flüssigkeit kann dem Körper schaden!