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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Gesund.Leben.Bayern./Prävention

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Hintergrund

Im Rahmen der Initiative Gesund. Leben.Bayern. fördert das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) wegweisende Projekte im Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung.
Mit der Initiative sollen die Vielzahl an präventiven Ansätzen gebündelt, Schwerpunkte festgelegt sowie Modellprojekte herausgefiltert werden, die landesweit anwendbar sind.

Ziel/Gegenstand der Förderung

Die Schwerpunkte der Initiative liegen in den vier zentralen Handlungsfeldern des Bayerischen Präventionsplans:

Gesundes Aufwachsen in der Familie, in Kindertageseinrichtungen, in sonstigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in der Schule

Gesundheitskompetenz in der Arbeitswelt und betriebliche Präventionskultur

Gesundes Altern im selbstbestimmten Lebensumfeld

Gesundheitliche Chancengleichheit

Ergänzend zu diesen Handlungsfeldern werden Projekte bevorzugt gefördert, die einen Bezug zu den Jahresschwerpunkten des StMGP haben. Die aktuellen Jahresschwerpunkte finden Sie unter: www.stmgp.bayern.de, Stichworte: Gesund.Leben.Bayern.

Die Projektförderung im Rahmen der Gesundheitsinitiative beruht auf folgenden Leitprinzipien:

Es werden vorrangig Projekte der Gesundheitsförderung und Primärprävention gegenüber sekundär- und tertiärpräventiven Ansätzen gefördert.

Projekte, die lebensorientiert intervenieren („Setting-Ansatz“) bzw. eine wirksame Kombination von individuumsbezogener Verhaltensprävention und umfeldbezogener Verhältnisprävention beinhalten, werden bevorzugt.

Die Projekte sollen sozial inklusiv sein bzw. die soziale Ungleichheit von Gesundheitschancen berücksichtigen sowie Gender- und Migrationsaspekte einbeziehen.

Die Projekte sollen möglichst in Kooperationen durchgeführt werden, die als tragfähige Basis für eine Fortsetzung bewährter Projekte dienen können. Gesucht werden Partnerschaften, darunter auch intersektorale Partnerschaften, die mit einer gemeinsamen Zielsetzung den Problemstellungen effektiv und nachhaltig begegnen können. Auch Praxis-Wissenschafts-Partnerschaften sind für eine Förderung besonders geeignet.

Wichtige Förderkriterien sind Wissensbasierung, Evaluation und Qualitätsmanagement aller Maßnahmen.

Die Projekte sollen Modellcharakter besitzen.

Die Projekte sollen, falls angemessen, partizipative Elemente enthalten, wie beispielsweise eine aktive Einbindung der Zielgruppe bei der Projektplanung und -umsetzung.

Die Projekte sollen einen innovativen Charakter haben, d. h. gegenüber vorhandenen Ansätzen einen Gewinn an Erkenntnissen und/oder gesundheitlichen Effekten bringen.

Antragsberechtigte

Für die Antragsberechtigung gibt es keine besonderen Bedingungen. Die Palette der Antragssteller ist breit gefächert, sie umfasst u.a. Vereine, Wohlfahrtsorganisationen, Universitäten, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Akteure des Gesundheitswesens, aber auch private Initiativen.

Eckpunkte der Förderung

Formale Aspekte der Antragstellung:

Voraussetzung für eine Förderung durch die Gesundheitsinitiative ist, dass mit der Umsetzung des Projektes noch nicht begonnen wurde und auch nicht vor Erlass der Zuwendungsbescheinigung begonnen wird.

Anträge auf Projektpartnerschaft können grundsätzlich ganzjährig bei der Leitstelle Prävention eingereicht werden. Alle eingehenden Anträge werden in einem mehrstufigen Verfahren begutachtet und mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege abgestimmt. Die Einreichung des Antrags sollte daher mit mindestens vier Monaten Vorlauf zum geplanten Projektbeginn erfolgen.

Eine Evaluation des geplanten Projektes ist unerlässlich. Die Kosten hierfür können mitbeantragt werden.

Die grundsätzliche Höchstförderdauer beträgt zwei Jahre. Mit Begründung ist ggf. eine längere Förderung möglich.

Bei der Erstellung des Finanzplans ist auf einen Eigenanteil von 20 % des gesamten Projektbudgets zu achten. Von nicht-universitären Einrichtungen ist die Hälfte des Eigenanteils, d.h. 10 % des gesamten Projektbudgets, als bare Mittel einzubringen.

Vor der Einreichung sollte die Wirtschaftlichkeit der Finanzplanung noch einmal gründlich geprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden. Die Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Antragstellung und Bewilligung

Bei Antragstellung ist das jeweils aktuelle Antragsformular zu verwenden, das in der rechten Spalte zum Download zur Verfügung steht.

Das Formular für Projektpartnerschaften muss in den vorgesehenen Feldern vollständig ausgefüllt werden. Der Antrag kann erst bearbeitet werden, wenn die formalen Angaben korrekt sind.

Die ggf. erforderliche Stellungnahme eines Datenschutzbeauftragten (z. B. bei der Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten) und/oder das Votum einer Ethikkommission (z. B. bei der Durchführung medizinischer Untersuchungen) muss dem Antrag beigefügt oder sofern noch nicht vorhanden, sobald als möglich nachgereicht werden.

Das Antragsformular ist bei der Leitstelle Prävention sowohl elektronisch als auch als von allen Antragstellern unterschriebene Papierversion einzureichen.

Weitere Informationen zur Antragstellung erhalten Sie in den „Hinweisen für Antragsteller“, (zum Download in der rechten Spalte)

Materialien