Forschung

Forschungsprojekte

Zusammenfassung

Purpose: The objective is to identify trends in therapy and outcomes of patients with cancer of the vagina in a population-based setting.
Methods: Patients with cancer of the vagina diagnosed between 1998 and 2018 in the catchment area of the Munich Cancer Registry (population approximately 4.9 million) will be analysed. Trends in prognostic factors and treatment will be examined by comparing patients diagnosed between different time periods. Cumulative incidence will be used to calculate time to locoregional recurrence. Survival will be analysed by the Kaplan–Meier method, calculation of relative survival (RS), and a Cox proportional hazard model.

Projektleitung

Dr. Miriam Rottmann, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL
Prof. Dr. Jutta Engel, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL

Projektmitarbeiter*innen

Dr. Gabriele Schubert-Fritschle, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL

Kooperationspartner*innen

voraussichtlich:
Dr. Alexander Burges, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Klinikum der Universität München (KUM)
Prof. Dr. Sven Mahner, Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Klinikum der Universität München (KUM), München
PD Dr. Christine Brambs, Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM), München
Prof. Dr. Marion Kiechle, Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM), München
PD Dr. Martin Pölcher, Frauenklinik, Rotkreuzklinikum München
Prof. Dr. Doris Mayr, Pathologisches Institut, Medizinische Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität, München
und ggf. weitere Kooperationspartner der Region (Oberbayern und Stadt/Landkreis Landshut)

Laufzeit

2020 - 2021


Low positivity for hormone receptors in early breast cancer: a population‑based analysis

Zusammenfassung

Background: Breast cancer (BC) with a low hormone receptor (HR) expression (1-9%), which partially qualifies for endocrine therapy and is currently regarded as eligible for endocrine therapy, often has a molecular phenotype similar to triple-negative BC. In this study we will evaluate the clinical behavior of low HR-expressing tumors of BC in a large cohort.
Methods: Patients with early breast cancer diagnosed between 2004 and 2018 in the catchment area of the Munich Cancer Registry (population approximately 4.9 million) will be analysed. Cumulative incidence will be used to calculate time to progression and to metastases. Survival will be analysed by the Kaplan–Meier method, calculation of relative survival (RS), and a Cox proportional hazard model.

Projektleitung

Dr. Simone Schrodi, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL
Prof. Dr. Jutta Engel, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL
Prof. Dr. Wilko Weichert, Institut für Pathologie, Fakultät für Medizin, Technische Universität München (TUM), München
Prof. Dr. Carsten Denkert, Institut für Pathologie, Universitätsklinikum, Marburg
Prof. Dr. Sibylle Loibl, German Breast Group (GBG Forschungs-GmbH), Neu-Isenburg

Kooperationspartner*innen

Breast Study Group, German Breast Group Forschungs GmbH, Neu-Isenburg
und ggf. weitere Kooperationspartner der Region (Oberbayern und Stadt/Landkreis Landshut)

Laufzeit

2020 - 2021


Outreach – Mehr Transparenz zum Krankheitsgeschehen in der Region

Zusammenfassung

Evaluation aller Tumorentitäten bezüglich Basisstatistiken, Überleben und spezielle Auswertungen

Projektleitung

Prof. Dr. Jutta Engel, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL
Dr. Gabriele Schubert-Fritschle, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL

Projektmitarbeiter*innen

Michael Schmidt, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL

Laufzeit

seit 2003


Pandemiebedingte Versorgungsengpässe in der Onkologie

Zusammenfassung

Hintergrund / Stand der Forschung: Die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) haben sich in einer Task Force zusammengeschlossen, um Versorgungsengpässe im Rahmen der Covid-19-Pandemie in der Onkologie zu erfassen. Angefragt wurden bisher CCCs, Organkrebszentren und Onkologische Zentren.
Ziel des Vorhabens: Evaluation der Veränderungen in der Versorgung von Krebserkrankten wärend der Covid-19-Pandemie durch Daten klinischer Krebsregister in Deutschland. Veränderungen im Rahmen der Diagnosestellung, der Stadienverteilung, und ggf. der Primärtherapien für die Tumorentitäten Mamma, Darm, Lunge, Prostata und Leukämien/Lymphome sollen ausgewertet werden.

Projektleitung

Prof. Dr. med. Monika Klinkhammer-Schalke, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT), Berlin

Projektmitarbeiter*innen

Dr. Michael Gerken

Laufzeit

01.09.2020 - 30.08.2021


Evaluation der Versorgungssituation von Patientinnen mit primärem nicht-metastasiertem Brustkrebs in Unterfranken am Beispiel Trastuzumab

Zusammenfassung

Hintergrund: Brustkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung der Frau in Deutschland. Bei etwa 25% der Brustkrebspatientinnen wird der Oberflächenrezeptor HER2/neu nachgewiesen. Für diese HER2-positiven Tumore wird von der S3-Leitlinie eine 12-monatige Behandlung mit Trastuzumab zusätzlich zu einer Chemotherapie empfohlen. In randomisierten klinischen Studien wurde die Wirksamkeit der Behandlung mit Trastuzumab für nicht-metastasierte Mammakarzinome nachgewiesen.
Fragestellung: Untersucht wird die Häufigkeit der empfohlenen Behandlung (appropriate care, Trastuzumab über 12 Monate mit oder ohne Chemotherapie) für Patientinnen mit nicht-metastasiertem, HER2-positivem Mammakarzinom im Raum Unterfranken, sowie Unter-, Überversorgung und „unklare Versorgungslage“. Außerdem wird das 5-Jahres-Gesamtüberleben unter appropriate care im Vergleich zu über- oder unterversorgten Patientinnen untersucht, sowie mögliche Einflussfaktoren auf das Gesamtüberleben und auf die Häufigkeit von appropriate care, Unter- und Überversorgung.

Projektleitung

Prof. Dr. Achim Wöckel, Frauenklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg
Prof. Dr. Peter U. Heuschmann, Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie, Universität Würzburg

Projektmitarbeiter*innen

Nikola Beck;
Dr. Martin Meyer;
Prof. Dr. Jacqueline Müller-Nordhorn

Kooperationspartner*innen

Stephanie Stangl, Institut für Klinische Epidemiologie und Biometrie, Universität Würzburg
Dr. Alexander Kerscher, Tumorregister der Universitätsklinik Würzburg, Comprehensive Cancer Center Mainfranken
Prof. Ralf Bargou, Comprehensive Cancer Center Mainfranken

Laufzeit

seit 23.09.2019


Male and female breast cancer: A comparison of a 15-year population-based cohort

Zusammenfassung

Background: The aim is to compare prognostic factors, treatment, and outcome of male and female breast cancer patients.
Methods: Men and women diagnosed with breast cancer in the catchment area of the Munich Cancer Registry are included in the analyses. A descriptive analysis of prognostic factors and treatment, a comparison of outcome using the Kaplan-Meier method, cumulative incidence (CI) in consideration of competing risks and multivariate Cox regression analysis will be conducted.

Projektleitung

Dr. Simone Schrodi, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL
Prof. Dr. Jutta Engel, Tumorregister München (TRM), Regionalzentrum München, Bayerisches Krebsregister, LGL

Kooperationspartner*innen

Weitere Kooperationspartner der Region (Oberbayern und Stadt/Landkreis Landshut)

Laufzeit

2020 bis 2022


Unsere Veröffentlichungen finden Sie gesammelt unter der Rubrik Veröffentlichungen.


Datennutzung in der Forschung

Die wissenschaftliche Nutzung der Daten ist ein wesentlicher Zweck des Bayerischen Krebsregisters. Grundsätzlich sind zwei verschiedene Nutzungsarten vorgesehen:

  • die Verarbeitung von Daten aus Studien nach Art. 10 BayKRegG sowie
  • die Datennutzung durch Dritte nach Art. 13 BayKRegG

Daten aus Studien

Daten aus Studien dürfen im LGL mit den bereits im Bayerischen Krebsregister vorhandenen Daten abgeglichen werden, wenn die Identitätsdaten der Studienteilnehmer in der Vertrauensstelle pseudonymisiert werden und die Studienteilnehmer über die Verknüpfung informiert wurden und eingewilligt haben. Ein Beispiel für eine solche Datennutzung ist die Nationale Kohorte (NAKO), in der bundesweit von etwa 200.000 zufällig ausgewählten Bürger*innen umfangreiche Daten zum Gesundheitszustand und den Lebensumständen und -gewohnheiten erhoben werden. Diese Daten werden durch einen Abgleich mit Krebsregistern um Daten zu Krebserkrankungen bei den Studienteilnehmer*innen ergänzt.

Datennutzung durch Dritte

Das Bayerische Krebsregister kann Dritten – insbesondere bei Vorliegen eines wissenschaftlichen Interesses – auf Antrag gestatten, anonymisierte Daten zu nutzen und in diesem Rahmen Daten übermitteln. In besonders begründeten Fällen können auch pseudonymisierte oder personenidentifizierende Daten an die Antragstellerin bzw. den Antragsteller übermittelt werden. Zweck, Umfang der Datennutzung, Kosten und Veröffentlichungsrechte sind hierbei vertraglich zu regeln.

Die Datennutzung durch Dritte ermöglicht die Untersuchung einer großen Vielzahl von Fragestellungen, z.B. zeitliche Trends bei der Inzidenz von Krebserkrankungen oder der Verteilung von histologischen Subtypen für bestimmte Krebserkrankungen, die Leitliniengerechtigkeit von Krebsbehandlungen oder auch das Krebsüberleben in Abhängigkeit von patienten-, tumor- und versorgungsbezogenen Aspekten. Denkbar sind auch Qualifizierungsarbeiten für Studierende und Promovierende.

Für eine diesbezügliche Nutzung von Krebsregisterdaten füllen Sie bitte das Datennutzungsantragsformular für Krebsregisterdaten (Word Dokument) aus (Erläuterungen in Anlage: Variablenliste).

Bei Fragen sowie für Anträge auf Datennutzung stehen wir Ihnen unter den unten genannten Kontaktdaten gern zur Verfügung.


Kontakt

Für Informationen zu Forschungsprojekten des Bayerischen Krebsregisters und möglichen Forschungskooperationen kontaktieren Sie:

Forschungskoordinator des Bayerischen Krebsregisters
Dr. P.H. Sven Voigtländer
E-Mail: Sven.Voigtlaender@lgl.bayern.de

Für Anfragen bezüglich einer Datennutzung kontaktieren Sie die Koordinierungsstelle des Bayerischen Krebsregisters