Tuberkulose-Situation in Bayern 2025

Für das Meldejahr 2025 wurden nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) insgesamt 559 Tuberkulose-Fälle gemäß Referenzdefinition des Robert Koch-Instituts (RKI) an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) übermittelt (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026). Diese Fallzahl entspricht einer Inzidenz von 4,22 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Zeitlicher Verlauf

Die Meldezahlen waren seit dem Jahr 2002 mit über 1.100 Fällen bis zum Jahr 2007 fast kontinuierlich zurückgegangen. In den Jahren 2007 bis 2014 bewegte sich die jährliche Fallzahl mit gewissen Schwankungen auf einem Plateau zwischen circa 600 - 700 Meldungen. Für das Jahr 2015 war aufgrund der Migrationsbewegungen mit 1026 Fällen gegenüber 693 Fällen im Vorjahr erstmals wieder eine deutliche Zunahme der Meldungen auf ein ähnlich hohes Niveau wie zuletzt im Jahr 2003 (1.025 Fälle) zu beobachten. Ab dem Jahr 2017 (862 Fälle) ergab sich wieder ein Rückgang der Meldungen. In den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2021 wurden 841, 751, 625 und 519 Fälle an das LGL übermittelt. Für die Jahre 2022 und 2023 war gegenüber den Vorjahren wieder ein leichter Anstieg auf 588 bzw. 636 Fälle zu beobachten. Ab dem Jahr 2024 waren die Fallzahlen wieder leicht rückläufig (605 im Jahr 2024 und 559 im Jahr 2025) (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026, siehe Abbildung 1).

In einem Säulendiagramm sind die gemeldeten Tuberkulose-Fälle sowie als Kurve (Linie) die Tuberkulose-Inzidenz in Bayern für die Meldejahre 2002 bis 2025 dargestellt (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Abbildung 1: Anzahl und Inzidenz pro 100.000 Einwohner übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für die Meldejahre 2002-2025 (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Tabelle 1 zur Abbildung 1

Tabelle 1: Anzahl und Inzidenz pro 100.000 Einwohner übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für die Meldejahre 2002-2025
Jahr Anzahl Inzidenz
2002 1.119 9,03
2003 1.025 8,25
2004 922 7,41
2005 994 7,97
2006 773
6,19
2007 685
5,47
2008 656
5,24
2009 621
4,96
2010 693
5,53
2011 673
5,41
2012 656
5,24
2013 581
4,61
2014 693
5,46
2015 1.026
7,99
2016 1.037
8,02
2017 862
6,63
2018 841
6,43
2019 751
5,72
2020 625
4,76
2021 519
3,94
2022 588
4,49
2023 636
4,83
2024 605
4,57
2025 559
4,22

Geographische und demographische Verteilung

Die höchste Tuberkulose-Inzidenz in Bayern wurde im Meldejahr 2025 im Regierungsbezirk Unterfranken verzeichnet mit 4,85 Fällen pro 100.000 Einwohner, gefolgt von Oberbayern mit einer Inzidenz von 4,64 Fällen pro 100.000 Einwohner. Für die Oberpfalz ergab sich eine Inzidenz von 4,46, für Schwaben von 4,03 und für Mittelfraken von 3,79. Die niedrigsten Inzidenzen mit 3,41 bzw. 3,32 Fällen pro 100.000 Einwohner wiesen Niederbayern und Oberfranken auf.

Tabelle 2: Anzahl und Inzidenz pro 100.000 Einwohner übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern je Regierungsbezirk für das Meldejahr 2025 (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)
Regierungsbezirk Anzahl Fälle Inzidenz (Fälle/100.000 Einwohner)
Unterfranken 64 4,85
Oberbayern 221 4,64
Oberpfalz 50 4,46
Schwaben 78 4,03
Mittelfranken 68 3,79
Niederbayern 43 3,41
Oberfranken 35 3,32
Gesamt 559 4,22

Insgesamt wurden wie in den Vorjahren auch im Jahr 2025 Tuberkulose-Fälle deutlich häufiger bei Männern als bei Frauen gemeldet: 375 gegenüber 180 Erkrankungsfällen (bei 4 Fällen war das Geschlecht unbekannt). Dies entspricht einer Inzidenz von 5,71 bzw. 2,70 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Die geschlechts- und altersgruppierten Inzidenzen (siehe Abbildung 2) zeigen einen Hauptgipfel beim männlichen Geschlecht in der Altersgruppe 25-29 Jahre, gefolgt von den Altersgruppen in der Spanne 15-19 Jahre. Bei Frauen ergab sich die höchste Inzidenz bei den 20-24- und 25-29-jährigen.

30 Fälle (5 % der gemeldeten Tuberkulose-Fälle) traten bei Kindern unter 15 Jahren auf. Das entspricht einer Inzidenz von 1,60 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Es waren 8 weibliche und 22 männliche Kinder betroffen.

In einem Säulendiagramm ist die Inzidenz übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern (d.h. Fälle pro 100.000 Einwohner) für das Meldejahr 2025 aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Geschlecht (bei 4 Fällen war das Geschlecht unbekannt) dargestellt (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026).

Abbildung 2: Inzidenz pro 100.000 Einwohner übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für das Meldejahr 2025, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Geschlecht (bei 4 Fällen war das Geschlecht unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Tabelle 3 zur Abbildung 2

Tabelle 3: Inzidenz pro 100.000 Einwohner übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für das Meldejahr 2025, aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Geschlecht (bei 4 Fällen war das Geschlecht unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)
Altersgruppe in Jahren Anzahl weiblich Inzidenz weiblich Anzahl männlich Inzidenz männlich
< 5 1 0,33 7 2,20
5 - 9 3 0,95 8 2,42
10 - 14 4 1,36 7 2,25
15 - 19 7 2,38 30 9,31
20 - 24 18 5,37 31 8,37
25 - 29 21 5,38 54 12,36
30 - 39 33 3,82 70 7,61
40 - 49 24 2,86 42 4,98
50 - 59 13 1,37 49 5,16
60 - 69 16 1,73 32 3,61
70 - 79 19 3,04 25 4,70
> 79 21 3,88 20 5,69

Angaben zum Geburtsland der Erkrankten lagen bei 557 von 559 Fällen (99,6%) vor. Dabei betrafen 123 Fälle (22 %) in Deutschland gebürtige Personen, 434 Fälle (78 %) Patienten mit einem Geburtsort außerhalb Deutschlands.

Für außerhalb Deutschlands Geborene ergaben sich in der Altersspanne von 15-59 Jahren deutlich höhere Fallzahlen als bei den in Deutschland Gebürtigen im gleichen Altersbereich. Dabei zeigt sich ein Anstieg bis zu einem Hauptgipfel bei der Altersgruppe der 30-39-jährigen, gefolgt von einem Abfall bis zu der Altersgruppe der 60-69-jährigen. Demgegenüber fanden sich höhere Fallzahlen bei in Deutschland geborenen Erwachsenen ab einem Alter von 60 Jahren (siehe Abbildung 3). Die Anzahl der in Deutschland geborenen Tuberkulose-Fälle ist seit 2002 deutlich gesunken (siehe Abbildung 4).

In einem Säulendiagramm ist die Anzahl übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für das Meldejahr 2025 aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Geburtsland Deutschland oder Ausland dargestellt. (bei 2 Fällen war das Geburtsland unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Abbildung 3: Anzahl übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für das Meldejahr 2025, aufgeschlüsselt nach Altersgruppe und Geburtsland Deutschland oder Ausland (bei 2 Fällen war das Geburtsland unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Tabelle 4 zur Abbildung 3

Tabelle 4: Anzahl übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für das Meldejahr 2025, aufgeschlüsselt nach Altersgruppe und Geburtsland Deutschland oder Ausland (bei 2 Fällen war das Geburtsland unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)
Altersgruppe in Jahren Ausland Deutschland
< 5 3 5
5 - 9 5 6
10 - 14 10 2
15 - 19 35 2
20 - 24 44 6
25 - 29 71 4
30 - 39 97 7
40 - 49 59 8
50 - 59 47 15
60 - 69 24 24
70 - 79 22 21
> 79 17 23
In einem Säulendiagramm ist die Anzahl übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für die Meldejahre 2002 bis 2025 aufgeschlüsselt nach Altersgruppen und Geburtsland Deutschland oder Ausland dargestellt. (bei 2 Fällen war das Geburtsland unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Abbildung 4: Anzahl übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für die Meldejahre 2002 bis 2025, aufgeschlüsselt nach Geburtsland Deutschland oder Ausland (bei 2 Fällen war das Geburtsland unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Tabelle 5 zur Abbildung 4

Tabelle 5: Anzahl übermittelter Tuberkulose-Fälle in Bayern für die Meldejahre 2002 bis 2025, aufgeschlüsselt nach Geburtsland Deutschland oder Ausland (bei 2 Fällen war das Geburtsland unbekannt; Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)
Jahr Ausland Deutschland
2002399644
2003400560
2004367510
2005417536
2006297437
2007290375
2008282355
2009259346
2010319353
2011329312
2012308320
2013332221
2014441223
2015767242
2016788238
2017640206
2018634188
2019538210
2020437186
2021366149
2022432155
2023491143
2024471134
2025434123

Klinische Aspekte

Die Lunge wurde bei 398 (71 %) der übermittelten Tuberkulose-Erkrankungen als hauptsächlich betroffenes Organ genannt (1 Fall ohne Angabe). Davon konnten 350 (88%) labordiagnostisch bestätigt werden. Bei 192 Fällen (55 %) davon handelte es sich um die besonders infektiöse Form mit positiver Mikroskopie (mikroskopischer Nachweis von säurefesten Stäbchen in Untersuchungsmaterial aus den Atemwegen).

Bei den 160 (29 %) ausschließlich extra-pulmonalen, nicht-infektiösen Erkrankungen waren anteilsmäßig die extrathorakalen Lymphknoten (50 Fälle), die intrathorakalen Lymphknoten (25 Fälle) und die Pleura (26 Fälle) die am häufigsten befallenen Organe, gefolgt von Knochen und Gelenken (einschließlich Wirbelsäule 16 Fälle), Peritoneum/Verdauungstrakt (12 Fälle) sowie Urogenitaltrakt (10 Fälle). Ein Befall des ZNS (einschließlich Hirnhaut) wurde in 7 Fällen übermittelt. Bei 12 Fällen wurde der Befall sonstiger Organe übermittelt; in 2 Fällen lag eine disseminierte Tuberkulose vor.

Bezogen auf das Jahr 2024 hatten 481 Fälle (79% der 605 im Jahr 2024 gemeldeten Fälle) ein erfolgreiches Behandlungsergebnis (medikamentöse Behandlung vollständig durchgeführt und abgeschlossen), in 50 Fällen war die Person ins Ausland oder unbekannt verzogen, und bei 12 Fällen wurde die Behandlung noch fortgeführt. Bei 53 Fällen war die Behandlung nicht erfolgreich, d.h. die Personen verstarben an ihrer Tuberkulose-Erkrankung (13 Fälle, überwiegend in den Altersgruppen ab 60 Jahren, entspricht einer Letalität 2%) oder an einer anderen Ursache (28 Fälle), sie brachen die Behandlung ab (8 Fälle), verweigerten sie (3 Fälle) oder es versagte die Behandlung (1 Fall). Bei 9 Fällen lagen keine Angaben vor.

Nachgewiesene Erreger und Resistenzen

Angaben zum Erreger lagen bei insgesamt 480 (86 %) der 559 Tuberkulose-Fälle vor. Davon wurde für 153 Fälle M. tuberculosis-Komplex ohne weitere Differenzierung übermittelt. Bezogen auf Fälle mit Spezies-Differenzierung war M. tuberculosis mit 316 Fällen die häufigste nachgewiesene Spezies. M. africanum (5 Fälle), M. bovis (4 Fälle) sowie M. bovis caprae (2 Fälle) wurden nur vereinzelt isoliert.

Multiresistente Erreger (sogenannte „multidrug-resistance“ (MDR) -Tuberkulose: gleichzeitige Resistenz gegenüber den beiden wichtigsten Standard-Tuberkulosemedikamenten Isoniazid und Rifampicin) wurden in 2025 bei 13 Fällen festgestellt. Davon waren 2 zusätzlich resistent gegenüber mindestens einem der Fluorchinolone (Moxifloxacin und/oder Levofloxacin) im Sinne einer prä-extensiv arzneimittelresistenten Tuberkulose (prä-XDR-TB). Ein Fall war gegen mindestens eines der Fluorchinolone und darüber hinaus gegen mindestens ein weiteres Medikament aus der WHO-Gruppe A resistent (derzeit Bedaquilin und/oder Linezolid), im Sinne einer XDR-TB. Nach einem Anstieg der übermittelten Rifampicin-resistenten (RR) und MDR-Tuberkulose Fallzahlen im Jahr 2022 auf 28 Fälle sind diese in den darauffolgenden Jahren einschließlich 2025 wieder gesunken (18 Fälle im Jahr 2023, 19 Fälle im Jahr 2024 und 13 Fälle im Jahr 2025) (Abbildung 5).

In einem Säulendiagramm ist die Anzahl übermittelter Rifampicin-resistenter (RR) und multiresistenter (sogenannte „multidrug-resistance“ (MDR)) Tuberkulose-Fälle in Bayern für die Meldejahre 2002-2025 dargestellt. (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Abbildung 5: Anzahl übermittelter Rifampicin-resistenter (RR) und multiresistenter (sogenannte „multidrug-resistance“ (MDR)) Tuberkulose-Fälle für die Meldejahre 2002-2025. (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)

Tabelle 6 zur Abbildung 5

Tabelle 6: Anzahl übermittelter Rifampicin-resistenter (RR) und multiresistenter (sogenannte „multidrug-resistance“ (MDR)) Tuberkulose-Fälle für die Meldejahre 2002-2025. (Datenquelle: IfSG-Meldedaten am LGL (SurvNet); Datenstand: 01.03.2026)
Jahr Resistenz Anzahl
2002MDR-TB16
2002RR-TB2
2003MDR-TB13
2003RR-TB4
2004MDR-TB12
2004RR-TB1
2005MDR-TB22
2005RR-TB1
2006MDR-TB10
2006RR-TB1
2007MDR-TB5
2008MDR-TB8
2008RR-TB2
2009MDR-TB10
2010MDR-TB7
2010RR-TB4
2011MDR-TB7
2011RR-TB2
2012MDR-TB12
2012RR-TB2
2013MDR-TB15
2013RR-TB2
2014MDR-TB15
2014RR-TB2
2015MDR-TB21
2015RR-TB2
2016MDR-TB15
2016RR-TB2
2017MDR-TB17
2017RR-TB2
2018MDR-TB20
2018RR-TB2
2019MDR-TB15
2019RR-TB1
2020MDR-TB13
2021MDR-TB6
2021RR-TB2
2022MDR-TB26
2022RR-TB2
2023MDR-TB17
2023RR-TB1
2024MDR-TB19
2025MDR-TB13

Fazit

Nach einem Anstieg der Tuberkulose-Fälle in den Jahren 2015 und 2016 sowie 2022 und 2023 ergab sich in den Folgejahren wieder eine Abnahme der Meldezahlen. Wie in den Vorjahren überwogen auch im Jahr 2025 männliche Patienten. Ein Großteil der gemeldeten Fälle war nicht in Deutschland geboren.

Der beständig hohe Anteil an übermittelten infektiösen Erkrankungen in Bayern zeigt, dass Prävention, Diagnostik und Therapie der Tuberkulose weiterhin relevante Aufgaben für den Öffentlichen Gesundheitsdienst und die ambulante und stationäre Gesundheitsversorgung bleiben. Zeitnahe Diagnostik von Tuberkuloseerkrankungen sowie eine stringente Umsetzung der Empfehlungen zur Behandlung der Tuberkulose sowie zu Umgebungsuntersuchungen und zur Prävention sind essenziell, um weitere Fortschritte in der Tuberkulosekontrolle zu erzielen.

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