Lebensbaumlogo Geschäftsbereich lebensministerium.bayern.de

Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Gesundheitsregionenplus BAMBERG

Geschäftsstellenleitung

Dr. med. Martin Diruf

Gründungsdatum

09.06.2015

Zielsetzungen

  • Das Ziel der Gesundheitsregionplus Bamberg ist die Optimierung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung. In ihrem leitenden Gremium, dem Gesundheitsforum, beraten die relevanten regionalen Akteure des Gesundheitswesens gemeinsam Fragen der Versorgung und der Prävention und entwickeln Verbesserungsvorschläge für die Region.
  • Aufgabe ist es, einen etwaigen lokalen Versorgungsbedarf, drohende Unterversorgung oder Qualitätsdefizite in der Gesundheitsversorgung zu identifizieren, durch Vernetzung Synergieeffekte zu erschließen und die Kooperation im Gesundheitswesen zu intensivieren.
  • Die vorhandenen Angebote im Gesundheitswesen sollen besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt werden. Zudem sollen durch gezielte, auf die regionalen Voraussetzungen zugeschnittene Maßnahmen den Herausforderungen des demographischen und gesellschaftlichen Wandels begegnet werden.
  • Im Präventionsbereich sollen bereits erfolgreich laufende Projekte koordiniert und weiterentwickelt werden. Das Gesundheitsforum soll bedarfsgerechte Projekte neu initiieren und in Arbeitsgruppen bis zur Umsetzungsreife entwickeln.

Arbeitsgruppen

  • Arbeitsgruppe: AG „Künftige Entwicklungen“
  • Arbeitsgruppe: AG „Pflege“
  • Arbeitsgruppe: AG „Praktisches“
  • Arbeitsgruppe: AG "Kindheit & Jugend"
  • Arbeitsgruppe: AG "Mitten im Leben"
  • Arbeitsgruppe: AG "60 plus"

Pressemitteilungen/Präsentationen/Veröffentlichungen

Projekte

Projekt 1: Projekt „TTOM“

Laufzeit: Geplant ist ein dauerhafter Betrieb

Kurzbeschreibung: Programmiert wird aktuell eine online-Plattform („TTOM – Telefon Termin Online Manager“), über die angemeldete ärztliche und nicht-ärztliche Versorger schnell und unkompliziert Terminvorschläge für gemeinsame Telefonate vereinbaren können.

Projekt 2: Projekt „Zweckverband ärztliche Versorgung“

Kurzbeschreibung: Modellhaft soll die Machbarkeit der Zusammenarbeit mehrerer Gemeinden bei Planung und Betrieb einer Gemeinschaftspraxis geprüft werden. Vorbild könnten beispielsweise Zweckverbände sein. Zu besprechende Faktoren wären z.B. Lage (Infrastruktur), Organisationsstruktur, Gesellschaftsform, Träger, abgedeckte Fachrichtungen etc.

Projekt 3: Projekt „IPB - Interdisziplinäres Pflegekonzept Bamberg“

Kurzbeschreibung: Die drei Säulen des Projekts sind Information, Kooperation und
Kommunikation, seine zentralen Elemente:

  • Gemeinsame Schulung von Pflegekräften und Ärzten vor Ort
  • Informationsvermittlung „auf Augenhöhe“
  • Klärung von Standardsituationen
  • Verbund von Allgemein- und Fachärzten garantiert eine „Rund-um-die-Uhr“-Betreuung
  • Kooperationspartner: alle Träger von Pflegeeinrichtungen
  • Raum zum Austausch zwischen den Berufsgruppen
  • Definition eines Kommunikationsstandards für die Schnittstelle „Arztpraxis – Stationäre Pflege”
  • Optimierung der Abläufe bei Visiten (Vorbereitung und Struktur)

Projekt 4: Projekt „Elterntalk“

Kurzbeschreibung: Das Gesundheitsamt Bamberg etabliert gerade in Bamberg und Landkreis das Projekt „Elterntalk“ und ist hier seit 1. Januar 2015 Standortpartner. Das Projekt der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e. V. bringt Eltern im privaten Rahmen zu einem Erfahrungsaustausch über Erziehungsfragen in der Familie zusammen. Im Mittelpunkt stehen die Themen Medien, Konsum und Suchtvorbeugung.

Link zu weiteren Informationen: http://www.elterntalk.net

Projekt 5: Projekt „HaLT: Hart am Limit“

Kurzbeschreibung: Mit dem Präventionsansatz HaLT – Hart am LimiT wurde frühzeitig eine effektive Antwort auf den zunehmenden riskanten Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen entwickelt. Mittlerweile wird HaLT an über 40 Standorten in ganz Bayern umgesetzt. Bamberg war eines der ersten HaLT-Zentren.

Die Grundidee von HaLT stammt von der „Villa Schöpflin – Zentrum für Suchtprävention gGmbH“, Lörrach. HaLT ist ein Präventionsprojekt für Jugendliche mit risikohaftem Alkoholkonsum. Dabei gibt es zwei Bausteine.

Damit HaLT in der Praxis seine volle Wirksamkeit entfalten kann und eine qualitätsgesicherte Umsetzung gelingt, ist die Kombination beider HaLT-Bausteine eine wesentliche Voraussetzung.

Reaktiver Baustein

Im reaktiven Projektbaustein werden Jugendliche nach einer stationär behandelten Alkoholvergiftung mit dem so genannten Brückengespräch im Krankenhaus angesprochen.

Proaktiver Baustein

Ergänzend zu diesem individuellen Ansatz steht eine kommunal verankerte und systematisch umgesetzte Präventionsstrategie mit dem Ziel, Alkoholexzesse und schädlichen Alkoholkonsum im Vorfeld zu verhindern.

Link zu weiteren Informationen: www.halt-bamberg.de

Projekt 6: Projekt „Netzwerk "Essstörungen"“

Kurzbeschreibung: Essstörungen stellen ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Problem dar. Sowohl für die Prävention von Essstörungen als auch die Beratung und Therapie ist ein gutes Informations- und Versorgungsnetz wichtig.

Für unsere Region wurde das Netzwerk Essstörungen am Landratsamt Bamberg gegründet. Der Fachbereich Gesundheitswesen, die Beratungsstellen der freien Träger, niedergelassene Therapeuten, Vertreter von Kliniken und die Selbsthilfegruppe haben sich vernetzt, um eine bessere Ko-ordination der Prävention, Beratung und Therapie zu gewährleisten.

Der Fachbereich Gesundheitswesen hat einen Flyer mit regionalen Beratungs- und Hilfsangeboten entwickelt. Der Flyer "Probleme mit dem Essen?" bietet Jugendlichen, Eltern und Fachkräften eine übersichtliche und praktische Hilfestellung.

Projekt 7: Projekt „Netzwerk "Krise nach der Geburt"“

Kurzbeschreibung: Statistisch gesehen erkranken 15 - 20 % der Frauen und 10 % der Männer nach einer Geburt an einer Depression oder Angststörung. Da wir in der Region Bamberg jährlich ca. 2000 Geburten ha-ben, leiden folglich mehr als 300 junge Mütter an psychischen Erkrankungen.

Obwohl solche Krisen in der Schwangerschaft und nach der Entbindung sehr häufig sind, wissen sowohl Laien als auch Fachleute oft nur wenig darüber.

Das Netzwerk "Krise nach der Geburt" am Landratsamt Bamberg hat es sich zur Aufgabe gemacht Fachleute zu vernetzen und über psychische Erkrankungen nach der Geburt zu informieren.

Link zu weiteren Informationen: www.krise-nach-der-geburt.de

Projekt 8: Projekt „MiMi - Mit Migranten für Migranten“

Kurzbeschreibung: Die Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund kann sich von der Gesundheit der deut-schen Bevölkerung aufgrund unterschiedlicher Faktoren erheblich unterscheiden. Vor allem die In-anspruchnahme von Leistungen der Gesundheitsversorgung hängt vom Migrationsstatus ab und wird von kulturellen Traditionen und sprachlichen Kompetenzen beeinflusst. Somit verfügen Menschen mit Migrationshintergrund nicht immer ausreichend über Informationen zu Gesundheitsthemen.

Das Projekt MiMi-Bayern möchte hier gegensteuern. Das Ziel von MiMi ist es, mehrsprachige und kultursensible Gesundheitsförderung für Migranten und Migrantinnen anzubieten. Dazu werden Menschen mit Migrationshintergrund zu Gesundheitsthemen geschult, um später ihre Landsleute in der jeweiligen Muttersprache über Prävention und gesundheitsrelevanten Themen zu informieren.

Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. führt das Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Bamberg und dem Fachbereich Gesundheitswesen des Landratsamtes Bamberg durch.

Im Rahmen des Projekts wurden 23 Bamberger Männer und Frauen mit Migrationshintergrund zu Gesundheitsmediatoren ausbilden.

Aktuelles

Homepage: Aktuell noch Unterseite der Gesundheitsregion Bamberg e.V.: http://www.gesund-in-bamberg.de/524.html , eigene Seite befindet sich im Aufbau.

Mehr zu diesem Thema

Allgemeine Informationen zum Thema