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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Förderung der Geschäftsstelle

Zweck und Gegenstand der Förderung

Gesundheitsregionenplus sollen in die Lage versetzt werden, Projekte in den Handlungsfeldern „Gesundheitsförderung und Prävention“ und „Gesundheitsversorgung“ durchführen zu können. Hierzu wird das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege die Einrichtung von Geschäftsstellen der Gesundheitsregionenplus als operative Steuerungs- und Managementeinheiten mit staatlichen Zuwendungen unterstützen.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger sind

  • bayerische Landkreise,
  • bayerische kreisfreie Städte,
  • Zusammenschlüsse von Landkreisen und/oder kreisfreien Städten in Bayern.

Zuwendungsvoraussetzungen

Die Förderung setzt – neben der Berücksichtigung von Zweck und Gegenstand – voraus, dass

  1. die zuständigen Gremien der jeweiligen Gebietskörperschaft(en) einen Beschluss fassen, eine Gesundheitsregionplus zu bilden und
  2. sich die Zuwendungsempfänger verpflichten,
    1. die Gesundheitsregionplus nach den im Teil II des Konzepts (PDF, 338 KB) dargestellten Grundsätzen zu organisieren, insbesondere ein Gesundheitsforum, Arbeitsgruppen und eine Geschäftsstelle einzurichten,
    2. sich den Haupthandlungsfeldern „Gesundheitsförderung und Prävention“ und „Gesundheitsversorgung“ zu widmen,
    3. jährlich einen Umsetzungsplan aufzustellen, der Maßnahmen in angemessenen Umfang enthalten muss, die den Zielen der Bayerischen Staatsregierung nicht widersprechen dürfen,
    4. halbjährlich dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit einen Fortschrittsbericht vorzulegen,
    5. an Gesamtevaluationen aller Gesundheitsregionenplus durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit teilzunehmen.

Art und Umfang der Zuwendung

Die Förderung erfolgt ohne Rechtspflicht im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel für aktuell insgesamt 24 Gesundheitsregionenplus. Sollten mehr Anträge eingehen als Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, werden sie in der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Anträge berücksichtigt.
Die Zuwendung wird in Form einer Projektförderung als Anteilfinanzierung in Höhe von bis zu 70 % der förderfähigen Ausgaben höchstens in Höhe von 50.000 Euro je Jahr gewährt. Der Zuwendungsempfänger muss einen Eigenanteil von mindestens 20 % erbringen.

Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung

Der Antrag für die komplette Laufzeit ist einmalig mit dem Formblatt nach Muster 1a zu Art. 44 BayHO (Formblatt_BayHO) (doc, 155 KB) beim Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit einzureichen.
Dem Antrag ist beizufügen:

  • eine Beschreibung (doc, 70 KB) der (zu gründenden) Gesundheitsregionplus,
  • der Beschluss der zuständigen Gremien der Gebietskörperschaft(en), eine Gesundheitsregionplus zu bilden, diese nach den im Konzept (PDF, 338 KB) dargestellten Grundsätzen zu organisieren und sich den Haupthandlungsfeldern "Gesundheitsförderung und Prävention" und „Gesundheitsversorgung“ zu widmen,
  • ein Kosten-und Finanzierungsplan (doc, 22 KB),
  • ein Umsetzungsplan (doc, 20 KB), der die für das erste Jahr vorgesehenen Maßnahmen darstellt.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ist Bewilligungsbehörde.

Antragstellern wird empfohlen, eine telefonische Erstberatung mit der Fachlichen Leitstelle Gesundheitsregionplus zu vereinbaren.

Ansprechpartner

Malte Bödeker
Till Beiwinkel
Leitstelle Gesundheitsregionenplus
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Sachgebiet GE 6: Versorgungsqualität,
Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystemanalyse

Schweinauer Hauptstraße 80, 90441 Nürnberg
Telefon 09131 6808-2917
Telefax: 09131 6808-2905
E-Mail: gesundheitsregionplus@lgl.bayern.de

Hintergrundinformationen

Förderung von Projekten

Für Projekte, die die Gesundheitsregionen entwickeln, können im Rahmen der bestehenden staatlichen Förderprogramme Zuwendungen gewährt werden. Im Einzelnen kommen insbesondere folgende Förderprogramme in Betracht.

Regionale Gesundheitsversorgung

Prävention

Gesund.Leben.Bayern.

Sonstige Fördermöglichkeiten