Evaluation: Wissenschaftliche Begleitforschung

Die Erfahrungen und Ergebnisse des Modellprojekts der Regionalen Gesundheitskonferenzen wurden von August 2013 bis Dezember 2014 vom LGL wissenschaftlich begleitet, dokumentiert und formativ evaluiert. Das Ziel der prozessbegleitenden Evaluation war, die Ergebnisse der Regionalen Gesundheitskonferenzen zu bewerten sowie einen Überblick der Strukturen und Prozesse der Gesundheitskonferenzen zu erhalten. Außerdem zielte sie darauf, auch die Perspektive der teilnehmenden Akteure hinsichtlich ihrer Zufriedenheit mit der Gesundheitskonferenz und ihrer Einschätzung über die Zielerreichung zu erheben. Durch den Einsatz verschiedener Erhebungsinstrumente – z. B. eine schriftliche Befragung der Geschäftsstellenleiter, Dokumentenanalysen sowie eine standardisierte Fragebogenerhebung bei allen Teilnehmern der drei Modellregionen – wurden strukturelle, prozessuale und ergebnisbezogene Merkmale erfasst und hierbei sowohl Erkenntnisse über die Wirksamkeit, als auch über fördernde und hemmende Faktoren gewonnen.

Insgesamt zeigten die Ergebnisse im Modellprojekt, dass die Regionalen Gesundheitskonferenzen eine sehr gute Plattform für Koordination, Austausch und Zusammenarbeit der Akteure darstellen. Sie haben sich als Kooperationsinstrument auf der kommunalen Ebene bewährt. Ausführliche Informationen zum Modellprojekt und den Ergebnissen sind im Endbericht "Modellprojekt Regionale Gesundheitskonferenzen in Bayern".

zum Endbericht Modellprojekt Regionale Gesundheitskonferenzen – Endbericht (Symbol für eine Barrierefreies PDF-Dokument 4, 7 MB)

Der Ansatz wird in Bayern über das neue Förderkonzept Gesundheitsregionenplus des StMGP qualitativ und in der regionalen Reichweite ausgebaut. Die Erfahrungen aus dem Modellprojekt der Regionalen Gesundheitskonferenzen wurden in einen Leitfaden zur Einführung für Gesundheitsregionenplus eingearbeitet.

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