2017: Anzahl der Gesundheitsregionenplus steigt weiter

Hintergrund

Seit dem Start im Jahr 2015 nehmen immer mehr Landkreise und Städte am Förderprogramm Gesundheitsregionenplus teil. Das noch bis zum Jahr 2021 laufende Förderprogramm des StMGP unterstützt Landkreise und kreisfreie Städte über einen Zeitraum von fünf Jahren dabei, regionale Gesundheitsnetzwerke aufzubauen, weiterzuentwickeln und zu verstetigen.

Ziele der Gesundheitsregionenplus

Um mehr Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen zu erreichen, entwickeln die Gesundheitsregionenplus passgenaue Lösungen unter Berücksichtigung der örtlichen Besonderheiten. Als regionale Netzwerke stellen sie eine übergreifende Kommunikations- und Koordinationsstruktur bereit. Diese verbindet die lokalen Akteure des Gesundheitswesens sowie Präventions- und Versorgungsangebote und soll so zu einer Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung beitragen.

Aufgabe des LGL

Zu diesem Zweck wurde eine fachliche Leitstelle im LGL eingerichtet. Aufgabe ist es, die Entwicklung der Gesundheitsregionenplus zu begleiten und sie fachlich zu beraten. Außerdem stellt das LGL die Vernetzung, den Erfahrungsaustausch und den Wissenstransfer zwischen den Gesundheitsregionenplus sowie zwischen Land und Kommunen sicher. Aufgabe der fachlichen Leitstelle am LGL ist es zudem, die Evaluation der Gesundheitsregionenplus und ihrer Projekte anzuleiten und zu unterstützen. Nicht zuletzt fungiert das LGL im Auftrag des StMGP als Bewilligungsbehörde.

Neue Gesundheitsregionenplus im Jahr 2017

Im Jahr 2017 ist die Anzahl der Gesundheitsregionenplus auf 39 gestiegen; etwa die Hälfte des Freistaats ist somit abgedeckt (siehe Abbildung 1). Zu den neuen Regionen gehören die Stadt Amberg, die Landkreise Dachau, Main-Spessart, Bayreuth und Mühldorf am Inn sowie mit der Gesundheitsregionplus Nordoberpfalz ein Zusammenschluss aus den beiden Landkreisen Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth und der Stadt Weiden in der Oberpfalz.

Das Bild zeigt die symbolische Schlüsselübergabe am neuen LGL-Dienstsitz in Gemünden (v. l. n. r.: Bürgermeister Jürgen Lippert, Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, Staatsministerin Melanie Huml, LGL-Präsident Dr. Andreas Zapf, MdL Thorsten Schwab und die stellvertretende Landrätin des Landkreises Main-Spessart Sabine Sitter) Bild vergrössern

Abbildung 1: Gesundheitsregionenplus nach Förderwellen

Antragsvorgänge

Im Zuge des stetigen Ausbaus des Programms ist auch der Bearbeitungs- und Beratungsaufwand am LGL kontinuierlich gewachsen. Abbildung 2 zeigt die Anzahl der Regionen und Antragsvorgänge von 2013/14 bis 2017. So wurden im Jahr 2017 insgesamt 173 Antragsvorgänge in Form von Umsetzungsplänen, Fortschrittsberichten, Auszahlungsanträgen und Verwendungsnachweisen fachlich und juristisch geprüft. Dies entspricht einer Steigerung der Antragsvorgänge um 18 % im Vergleich zum Vorjahr (147 Antragsvorgänge). Durch die stetige Wahrnehmung von Beratungen und Kontrollen durch das LGL vor Ort gewinnt außerdem die engmaschige Betreuung und Qualitätssicherung an Bedeutung.

Die Abbildung zeigt ein Säulendiagramm, das die Anzahl der Regionen und Antragsvorgänge von 2013 bis 2017 darstellt.

Abbildung 2: Anzahl der Regionen und Antragsvorgänge, 2013/14 bis 2017

 

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