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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

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Prävention/Gesundheitsförderung

Krankheit zu vermeiden und Gesundheit zu verbessern sind die zentralen Aufgabengebiete von Gesundheitsförderung und Prävention. Gesundheit stellt einen Wert an sich dar. Sie ist eine Ressource für das tägliche Leben, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtert und wesentlich zur Lebensqualität beiträgt. Gesundheit wird beeinflusst von vielen Faktoren. Diese lassen sich einteilen in vier große Bereiche:

  • Biologie
  • Gesundheitssystem
  • Lebensstil
  • Umwelt
Gesundheit in Bayern - ein Systemmodell

Abbildung 1: Gesundheit in Bayern – ein Systemmodell
Modifiziert nach: Lalonde M. A New Perspective on the Health of Canadians. Ottawa, Ontario, Canada: Minister of Supply and Services , 1974.

Während biologische Faktoren zum großen Teil nicht veränderbar sind, können viele Aspekte aus den anderen drei Bereichen gesundheitsförderlich gestaltet werden. Aus diesem Verständnis von Gesundheit folgt ein umfassender und die gesamte Gesellschaft einbeziehender Ansatz zu Förderung von Gesundheit. Dabei werden grundsätzlich zwei Herangehensweisen unterschieden:

Gesundheitsförderung ist der Prozess, der es Menschen ermöglicht, Kontrolle über ihre Gesundheit auszuüben und sie zu verbessern (Weltgesundheitsorganisation, Ottawa Charta 1986). Dabei stützt sich Gesundheitsförderung auf fünf zentrale Handlungsstrategien:

  • Gesundheitsfördernde Gesamtpolitik
  • Schaffung gesundheitsfördernder Lebenswelten
  • Stärkung gesundheitsbezogener Gemeinschaftsaktionen
  • Entwicklung persönlicher Kompetenzen
  • Verstärkte Ausrichtung des Gesundheitswesens auf Gesundheitsförderung

Prävention umfasst Maßnahmen, die das Auftreten einer Krankheit (Primärprävention, z. B. Schutzimpfungen), deren Ausweitung (Sekundärprävention, z. B. Vorsorgeuntersuchungen/Screening) oder Folgeschäden (Tertiärprävention, z. B. Rehabilitationsbehandlungen) verhindern sollen. Anhand der Ausrichtung einer Präventionsmaßnahme unterscheidet man die personenbezogene Verhaltensprävention (z. B. Rauchausstiegskurs) von der umfeldbezogenen Verhältnisprävention (z. B. Rauchverbot in öffentlichen Räumen). Im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung verfolgt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vier Schwerpunkte:

  • Betreuung der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern.
  • Aufgaben des Screeningzentrums
  • Betreuung der Schuleingangsuntersuchung
  • Impfen

Das LGL führt außerdem Einzelprojekte zu ausgewählten Themen durch.

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