Lebensbaumlogo Geschäftsbereich lebensministerium.bayern.de

Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Ausgezeichnet: Starker Wille statt Promille

Großer Erfolg für das bayerische Jugendprojekt im 1. Bundeswettbewerb Alkoholprävention

Auszeichnung des Projekts "Starker Wille statt Promille" durch Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr.

Abbildung 01: Preisverleihung in Berlin. (v.l.n.r.) Daniel Bahr, Bundesgesundheitsminister; Martin Heyn (ZPG), Prof. Elisabeth Pott (Direktorin BzgA), Dr. Sibylle Mutert (StMUG), Dr. Martina Enke (ZPG), Uwe Stritzel (Iso e.V., Bamberg) Helena Hartl (Studentin), Lothar Riemer (LRA-GA Bamberg), Michaela Goecke (BzgA), Dr. Volker Leienbach, PKV-Verbandsdirektor
Foto: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Gesucht waren „die besten Wege, um bei Jugendlichen wirklich anzukommen“ – und einer davon ist „Starker Wille statt Promille“, das neue multimediale Projekt zur Vorbeugung von Alkoholmissbrauch aus dem Bayerischen Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung am LGL.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr überreichte die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung des ersten Bundeswettbewerbs Alkoholprävention am 20. Februar in Berlin. Insgesamt hatten sich 150 Projekte aus ganz Deutschland an dem Wettbewerb beteiligt, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Verband der Privaten Krankenversicherung ausgeschrieben hatten. Preise gab es für acht Projekte.

„Starker Wille statt Promille“ geht in mehrfacher Hinsicht neue Wege, um zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu motivieren. Interaktive Videoclips von, für und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind das zentrale Medium des Projekts. Sie machen Alkoholkonsum zum Thema, entweder in Clips zum Anschauen und Weiterdiskutieren oder über die Produktion eigener Geschichten, die über die Internetplattform YouTube mit anderen im Projekt geteilt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei immer Entscheidungsmomente: Wie kommt es dazu, dass zu viel Alkohol getrunken wird, wer verhält sich wie, aus welchem Grund – und welche Alternativen gibt es?

Das Programm, das gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelt wurde, findet seit Herbst 2012 landesweit Einsatz in Schulen und Jugendeinrichtungen.

Mehr dazu unter www.starker-wille-statt-promille.de