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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI)

Logo der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) wurde im November 2006 gegründet und hat ihre Geschäftsstelle am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Sie vereint Vertreter von Ärzteverbänden, Apothekern, Körperschaften, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, gesetzlichen wie privaten Krankenkassen und Wissenschaft einschließlich aller bayerischen Mitglieder der STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut). Die LAGI hat zum Ziel, den Impfschutz der bayerischen Bevölkerung auf der Basis der Freiwilligkeit und informierten, mündigen Entscheidung sowie entsprechend dem aktuellen wissenschaftlich Stand in jeder Lebensphase zu verbessern.

Aus diesem Grund ist ein Schwerpunkt der LAGI die Öffentlichkeitsarbeit mit Erstellung von aktuellen Informationsmaterialen und Organisation von regelmäßigen gemeinsam getragenen Aktionen, wie z. B. den Bayerischen Impfwochen.

Aktuelle Projekte der LAGI

4. Bayerische Impfwoche 18.4. bis 24.4.2016

Die Bayerische Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) in der Woche vom 18. bis 24. April 2016 die 4. Bayerische Impfwoche. Der Fokus der diesjährigen Impfwoche liegt auf der Masernimpfung für Jugendliche und junge Erwachsene. Hier bestehen in Bayern nach wie vor deutliche Impflücken. Für eine erfolgreiche Masernelimination in Deutschland sollten diese Lücken rasch geschlossen werden. Die aktuell laufende Kinospot-Medienkampagne „Masern – keine harmlose Kinderkrankheit“ des StMGP fokussiert sich ebenfalls auf die Masernimpfung für Erwachsene und findet ihren Abschluss in der 4. Impfwoche. Der Kinospot ist unter www.schutz-impfung-jetzt.de zu sehen. Rechtzeitig zur Impfwoche wurden viele Flyer und Broschüren zum Thema Impfen von der LAGI aktualisiert und neu gestaltet. Sie können kostenfrei unter www.bestellen.bayern.de unter dem Stichwort „Impfen“ bezogen werden.

Folgende Aktionen sind unter anderem vorgesehen

  • Eröffnung der Impfwoche mit einem Pressetermin mit Frau Staatsministerin Huml zusammen mit LAGI-Vertretern am 18. April 2016 beim LAGI-Impfberatungszelt in München,
  • LAGI-Impfberatungszelt in Würzburg am 23. April 2016
  • Ausstrahlung des Kinospots „Masern- keine harmlose Kinderkrankheit“ in über 90 Kinos in ganz Bayern und zugleich auch bayernweit in öffentlichen Nahverkehrsmitteln, Apotheken, Arztpraxen, Fitnessstudios, Universitäten und an Bahnhöfen. Zugleich Online-Verbreitung des Spots über Youtube, Facebook und entsprechende Anzeigen: https://www.youtube.com/watch?v=dzWrsVD6aQA.
  • Verstärkte Impfberatung während der Impfwoche durch niedergelassene Ärzte und Apotheker
  • Auslage kostenloser Postkarten (Edgarcards) zur Masernkampagne in Gaststätten und Kinos.
  • Plakate und LAGI-Flyer in vielen Arztpraxen, Apotheken, Betrieben, Geschäftsstellen von Krankenkassen, Gesundheitsämtern, Hebammenpraxen u.s.w.
  • Information der Fachöffentlichkeit durch Veröffentlichungen u.a. im Bayerischen Ärzteblatt und im KVB-Monatsheft, durch Vorträge bei Veranstaltungen sowie durch einen LAGI-Informationsstand beim Hausärztekongress in der Impfwoche
  • Regionale vielfältige Aktionen in ganz Bayern durch die Gesundheitsämter
  • Intensive Presseinformationen

Nähere Information zur Impfwoche:

Aktuelle Informationsmaterialien der LAGI zur Impfwoche:

Erstsemesteraktion zum Thema Masernimpfung bei der LMU sowie Masern-Postkartenaktion in weiteren bayerischen Universitäten

Postkart

Mittels eines Standes bei der Erstsemestereröffnung der LMU, weiterem Infomaterial in den Erstsemestertaschen und einer größeren Masern-Postkartenaktion in weiteren bayerischen Universitäten wurden speziell Studenten des WS 2015/16 sowie SS 2016 über die Masernimpfung informiert. Diese Altersgruppe war bei Masernausbrüchen in letzter Zeit vermehrt betroffen und deutschlandweite Umfragen haben noch hohe Informationslücken hinsichtlich der auch für Erwachsene empfohlenen Masernimpfung aufgezeigt

Vermittlung von aktuellen Impfinformationen an wesentliche Multiplikatoren des Impfgedankens, beispielsweise Hebammen

Bereitstellung von aktuellem Impfwissen auf einer niederschwelligen Basis ist ein wichtiges Anliegen der LAGI. Dabei soll sowohl die Impfqualifikation der Ärzte wie auch von weiteren wichtigen Multiplikatoren des Impfgedankens wie Apotheker und Hebammen gestärkt werden. LAGI-Mitglieder beteiligen sich daher an der Organisation und als Referenten bei Impffortbildungen für diese Zielgruppen ( z. B. regionale Impfex-Fortbildung für Ärzte der KVB und LAGI-Mitglieder, Impfinfotage von Gesundheitsämtern, Impffortbildungen für Hebammen).

Aktuell am LGL: Regelmäßiges Impffortbildungsangebot der LAGI für Hebammen in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Hebammenlandesverband (Programm unter Downloads).

Termine der LAGI-Impffortbildungen für Hebammen (Programm und Referenten, siehe Downloads):

  • 13. November 2015 in Erlangen
  • 2. März 2016 in München
  • Herbst 2016 in Regensburg

Unterstützung der neuen bayernweiten Masern-Medienkampagne des StMGP (Oktober 2015 bis April 2016)

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) führt mit fachlicher Unterstützung der LAGI seit dem 8.10.2015 eine bayernweite Medienkampagne zum Thema Masernimpfung durch. Ein neu entwickelter Kinofilm, der mit humoristischem Ansatz insbesondere junge Erwachsene darauf hinweisen möchte: „Masern ist kein Kinderkram“, wird im Herbst 2015 wie auch im Frühjahr 2016 bayernweit in Kinos im Vorspann zu Kinofilmen gezeigt. Parallel startet eine begleitende Medienkampagne. Die mehrmonatige Kampagne schließt mit einer bayerischen Impfwoche vom 18. bis 24. April 2016 unter intensiver Mitwirkung aller LAGI-Mitglieder ab:

• Die LAGI unterstützte die Masern-Informationskampagne im März/April 2015 in 4 bayerischen Landkreisen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) und das LGL führen ab 6. März 2015 eine 8-wöchige Kinokampagne zum Thema Masernimpfung in vier bayerischen Landkreisen im Rahmen des Projektes "Bayerische Impfoffensive gegen Masern" durch. Begleitend werden sog. Edgarcards ab dem 23.3.15 in frequentierten Gaststätten, Kneipen, Bäckereien, Fitnessstudios, Einzelhandelsgeschäften über ca. 4 Wochen in diesen Landkreisen ausgelegt. Ausgewählt wurden die Landreise Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz und Landsberg/Lech, welche in der Vergangenheit im Vergleich eher niedrigere Masernimpfquoten bzw. eine höherer Maserninzidenz aufwiesen.

Die Amtsleiter der Gesundheitsämter sowie Mitglieder der LAGI unterstützen diese Kampagne und haben über Ihre Verbände und Vereinigungen die in den Landkreisen ansässigen niedergelassenen Ärzte (insbesondere Kinder- und Jugendärzte, Hausärzte, Frauenärzte) sowie Apotheker und Hebammen über diese geplante Aktion informiert.

Der Kinospot "Masern? Lass dich impfen!" war bereits 2013 Bestandteil der erfolgreichen Aufklärungskampagne des Ministeriums mit der Landeshauptstadt München und wurde nun aktualisiert.

Impf-Informationen des Bayerischen Gesundheitsministeriums (StMGP)

Der LAGI-Flyer "Masernimpfung auch für Erwachsene - Aktuelle Empfehlungen zur Masernimpfung" (2014) gibt die aktuellen Impfempfehlungen anschaulich wieder und kann kostenfrei im Bestellshop der Bayerischen Staatsregierung bestellt werden:

zum Bestellshop der Bayerischen Staatsregierung

Weitere Projekte der LAGI

  • Bayerische Impfwochen der LAGI im zweijährigen Turnus: zuletzt Bayerischer Impftag am 12.6.2013 - als Fortsetzung der Bayerischen Impfwochen 2009 und 2011. Schwerpunkte des Impftages: Masern- und Keuchhustenimpfung für Jugendliche und Erwachsene. Ausgewählte Aktionen: Auftakt mit Pressekonferenz in München, intensive Pressearbeit mit begleitender Plakataktionen in Arztpraxen, Apotheken, Kindergärten, Schulen, Betrieben, Krankenkassen und Universitäten (siehe Downloads). Intensive Impfberatungen in Arztpraxen, Apotheken, Gesundheitsämtern, einigen Betrieben, Universitäten, Schulen und Kindergärten, Impfberatungsstände der LAGI in München und Nürnberg.
  • 3. Nationale Impfkonferenz (NIK) vom 15. bis 16. Mai 2013 in München (siehe Link): Fachliche Mitgestaltung
  • Münchner Impfaktion zum Thema Masernimpfung für Jugendliche und (junge) Erwachsene ab 7.3.2013. Der hierfür entwickelte Kinospot läuft bis Anfang Juni 2013 in allen 32 digitalen Kinos in München (siehe Link)
  • Sondersitzungen zur aktuellen Versorgungssituation mit Grippeimpfstoff am 24.10.2012 und am 13.11.2012 (siehe Pressemitteilungen zur Grippeimpfung unter Downloads)
  • Erarbeitung der Bayerischen Impfstrategie und Vorstellung im Rahmen des Impfsymposiums am 25.7.2012
  • Öffentlichkeitsarbeit:
    • Interaktiver Impfkalender
    • Informationsflyer zur Masernimpfung - auch für Erwachsene (Druck 3/2012): Der Flyer wird aktuell von Ärzten, Apothekern, Hebammen und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst verteilt. Bestellungen sind unter dem u.g. Link bei Downloads möglich.
    • Informationsflyer zur HPV-Impfung: Schutzimpfung für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren gegen Humane Papillomviren (HPV), Gebärmutterhalskrebsvorstufen (Druck 10/2011). Dieser Flyer wird aktuell im Rahmen der Impfbuchkontrollen in den Schulen an Mädchen in der 6. Klasse ausgeteilt. Bestellungen sind unter dem u.g. Link bei Downloads möglich.
  • Masernaktionsplan für Bayern
  • Förderung der Ausbildung von Medizinstudenten und Fortbildungen für alle Ärzte zum Thema „Impfen“

Warum impfen?

Impfungen zählen zu den wirksamsten Präventivmaßnahmen in der Medizin. Durch ihren Einsatz sind viele in der Vergangenheit gefürchtete Infektionskrankheiten, wie Kinderlähmung oder Diphtherie, zurückgedrängt worden. Die lebensgefährlichen Pocken konnten im Jahr 1980 durch konsequente weltweite Impfprogramme und kontinuierliche Überwachung sogar ausgerottet werden.

Trotz dieser großen Erfolge bestehen aktuell noch Defizite bei der Akzeptanz von einzelnen empfohlenen Impfungen in Deutschland und auch in Bayern. Als Beispiel sei die Masernimpfung genannt: Die oft als harmlose Kinderkrankheit verkannte Erkrankung kann schwere bis tödliche Verläufe nehmen und verursachte nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 2011 weltweit immer noch über 158.000 Todesfälle bei Kindern. Seit vielen Jahren ist daher die globale Masernelimination ein erklärtes Ziel der WHO. Die Masernelimination erfordert eine sehr hohe Bevölkerungsimmunität, die 95 Prozent der Bevölkerung schützend umfassen sollte. Dass dies möglich ist, haben die bereits als masernfrei erklärten Kontinente Amerika, Australien und die Länder Skandinaviens vorgemacht. Deutschland zählt zu den Ländern Europas, die noch nicht die ausreichend hohen Durchimpfungsraten flächendeckend erreicht haben. Dies zeigt sich in immer wieder auftretenden, regional begrenzten Masernausbrüchen - auch in Bayern. Es ist daher unsicher, ob die jetzt geltende Zielmarke der WHO für die Masernelimination in Europa bis zum Jahr 2015 erreicht werden kann.

Auch weitere komplikationsreiche Erkrankungen wie Keuchhusten (Pertussis) bei Säuglingen oder Virus-Grippe (Influenza) bei Senioren könnten durch ein Zusammenspiel von individuellem Impfschutz und hohen Impfraten in der Bevölkerung vermieden werden. Die aktuellen Impfraten der Schulanfänger in Bayern werden regelmäßig von den Gesundheitsämtern erhoben und vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für ganz Bayern zusammengefasst, veröffentlicht und bewertet (siehe „Dokumente zum Download“: Gesundheitsmonitor).

Impfprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

In Deutschland besteht keine Impfpflicht. Die umfassende und professionelle Beratung zur Impfentscheidung des mündigen Bürgers ist daher von großer Bedeutung. Impfprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die ein Zusammenspiel aller in der Impfprävention Verantwortlichen erfordert.

Gründung der LAGI

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat daher zusammen mit dem LGL und weiteren Partnern im Jahr 2005 das Bayerische Impfkonzept entwickelt, das eine effektive Umsetzung der aktuellen nationalen Impfempfehlungen gewährleisten will. Dabei sollen auch Gruppen mit erschwertem Zugang zu Impfungen einbezogen werden.

Das Kernstück des Bayerischen Impfkonzepts war die Etablierung eines unabhängigen Arbeitsgremiums, das die in Bayern für die Impfprävention tätigen Akteure und Institutionen vernetzt und eine partnerschaftliche Zusammenarbeitet ermöglicht. Dies wurde auch von dem Landesverband der Kinder- und Jugendärzte sowie der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V. angeregt. Mit der Gründung der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) im November 2006 unter reger Beteiligung aller eingeladenen Mitglieder ist dies gelungen.

Mitglieder der LAGI

In der LAGI sind im Einzelnen vertreten:

  • Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände in Bayern (ARGE) u. a.:
    • vdek - Verband der Ersatzkassen e.V.(Landesvertretung Bayern)
    • AOK Bayern - Die Gesundheitskasse
    • BKK – Betriebskrankenkassen (BKK Landesverband Bayern)
    • IKK classic - Innungskrankenkassen
    • Knappschaft
    • LKK - Landwirtschaftliche Krankenkasse
  • Ärzteverband Öffentlicher Gesundheitsdienst Bayern e.V.
  • Bayerischer Apothekerverband (BAV)
  • Bayerische Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V.
  • Bayerischer Hebammen Landesverband e. V.
  • Bayerischer Hausärzteverband
  • Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Geschäftsstelle der LAGI)
  • Bayerische Landesapothekerkammer
  • Bayerische Landesärztekammer
  • Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
  • Berufsverband der Frauenärzte, Landesverband Bayern
  • Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte – bvkj, Landesverband Bayern
  • Hartmannbund, Landesverband Bayern
  • IBE - Institut für Medizinische Informatik Biometrie Epidemiologie
    der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)
  • Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB)
  • Landeshauptstadt München - Referat für Umwelt und Gesundheit
  • Prof. Dr. Johannes Liese, Pädiatrische Infektiologie und Immunologie, Universität Würzburg
  • Nationales Referenzzentrum Meningokokken, Universität Würzburg
  • LMU München, Institut für Allgemeinmedizin
  • TU München, Zentrum für Prävention, Ernährung und Sportmedizin Kli. R.der Isar (Impfsprechstunde)
  • Vertreter der Regierungen und Gesundheitsämter
  • VDBW - Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V., Landesverbände Bayern Nord und Süd
  • Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Landesausschuss Bayern
  • Vereinigung der Bayerischen Internisten e.V.
  • Prof. Dr. med. Wolfgang Jilg (STIKO-Mitglied bis 2011), Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Regensburg
  • Dr. Ursel Lindlbauer-Eisenach (STIKO-Mitglied bis 2011), Kinder- und Jugendärztin
  • Prof. Dr. Rüdiger von Kries (STIKO-Mitglied), Abteilung für Epidemiologie im Kindes- und Jugendalter, Institut für Soziale Pädiatrie und Jugendmedizin
    der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München
  • Prof. Dr. Frank von Sonnenburg (STIKO-Mitglied), Medizinische Fakultät
    Institut für Infektions- und Tropenmedizin, LMU München
  • Prof. Dr. Christian Bogdan (STIKO-Mitglied), Mikrobiologisches Institut - Klinische Mikrobiologie, Immunologie, Hygiene, Universität Erlangen-Nürnberg

Die Geschäftsführung wird vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wahrgenommen.

Bild einer Konferenz der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen

Abbildung 1: Mitglieder der LAGI im April 2007 bei einer Sitzung im LGL.

Ziele der LAGI

Die LAGI hat das Ziel, den empfohlenen Impfschutz der gesamten bayerischen Bevölkerung - also Menschen in jeder Lebensphase - zu verbessern. Durch dieses neu geschaffene interdisziplinäre Gremium wird dem Grundsatz „Impfen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ Rechnung getragen. Folgende Schwerpunkte hat sich die LAGI gesetzt:

  1. Verbesserung und transparente Gestaltung der Datenlage: Sowohl zu impfpräventablen Erkrankungen wie auch zu Impfungen einschließlich der jeweiligen Komplikationen
  2. Öffentlichkeits- und Medienarbeit: Stärkung und Verbreitung des Impfgedankens in der bayerischen Bevölkerung durch aktuelle, unabhängige Information zum Thema Impfen
  3. Identifizierung und Abbau von Impfhindernissen (beispielsweise „missed opportunities“, Ängste vor Impfkomplikationen)
  4. Expertenaustausch zu wichtigen Impffragestellungen
  5. gemeinsame Erarbeitung von Impfkonzepten
  6. wissenschaftliche Evaluation und Begleitung

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