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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Besonderheiten von Flüssen

Im Vergleich zu einem See:

  • werden in allen dicht besiedelten Ländern in Fließgewässer die in Kläranlagen gereinigten Abwässer eingeleitet.
  • hat ein Fluss im Verhältnis zum Wasservolumen eine viel größere Uferlänge: dies ist oft mit einer stärkeren Belastung durch Abschwemmungen aus den Uferbereichen bei Regenereignissen (Herkunft: z. B. Landwirtschaft, Wildtiere, Wasservögel) verbunden.
  • wirken sich Einträge in einen Fluss auf flussabwärts gelegene Abschnitte aus.
  • liegen an einem Fluss dynamischere Verhältnisse vor, die zu einem raschen Wechsel der Badebedingungen führen: Schwankungen der geführten Wassermenge, der Fließgeschwindigkeit und der hygienischen Qualität, letzteres u.a. bedingt durch die im Laufe eines Tages wechselnde Eintragsmenge von potentiell krankmachenden Mikroorganismen durch Kläranlagen.

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