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Bayerisches Landesamt für
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Tätowieren und Piercen

Körpermodifikationen wie das Tätowieren und Piercen erfreuen sich in Deutschland spätestens seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts einer steigenden Beliebtheit. Früher waren Tätowierungen eher eine Stigmatisierung z. B. unter Sträflingen oder Seeleuten, heutzutage besteht eine zunehmende Akzeptanz als Körperschmuck und Mittel der Selbstdarstellung. Nach Schätzungen ist etwa jede zehnte Person in Deutschland tätowiert, Tendenz steigend.

Neben dem rein künstlerischen Aspekt müssen beim Tätowieren und Piercen auch gesundheitliche Faktoren bedacht werden. Durch die bestimmungsgemäße Verletzung der Haut oder Schleimhaut kann es neben allergischen Reaktionen auf die eingebrachten Materialien auch zu Wundinfektionen oder zur Übertragung von Krankheitserregern wie HIV und Hepatitis-Viren kommen.

Die als Downloads verfügbaren Merkblätter enthalten Informationen darüber, worauf Sie als Kunde bzw. als Betreiber eines Tattoo- und Piercingstudios achten sollten.

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