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Glycerinproben aus bayerischen Apotheken frei von Diethylenglycol - Untersuchungsergebnisse 2007 ((???))
Presseberichten zufolge führte ein Hustensaft im Sommer diesen Jahres in Panama zu etlichen Todesfällen, vor allem bei Kindern und älteren Personen. Ursache war die Zubereitung aus gepantschtem Glycerin chinesischer Herkunft, das in Wahrheit aus dem in Farbe und Konsistenz ähnlichen, aber hochgiftigen Diethylenglycol bestand. Die Reinheitsprüfung mit Hilfe der Gaschromatographie am LGL bestätigte bei allen 21 Proben aus unterschiedlichen bayerischen Apotheken, dass sie allesamt den Reinheitskriterien des Europäischen Arzneibuchs entsprachen und hier somit keine Verwechslung oder Verunreinigung mit giftigem Diethylenglycol oder Ethylenglycol oder Propylenglycol vorlag. Eine Weiterverarbeitung etwa zu Hustensaft könnte also bei diesen Glycerinchargen problemlos erfolgen.
